Willkommen bei unserem großen Wetterstation Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wetterstationen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Wetterstation zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Wetterstation kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Wetterstation bietet eine Auskunft über die Innen-, und Außentemperatur deiner Wohnräume. Manche Stationen sind auch mit einem Hygrometer ausgestattet, der die Luftfeuchtigkeit messen kann.
  • Profi-Wetterstationen, Funkwetterstationen und satellitengestützte Wetterstationen sind die drei Arten von Wetterstationen, die dir beim Kauf zur Auswahl stehen.
  • Sowohl die Verarbeitung, als auch die Größe des Displays und das Preis-Leistungsverhältnis sind Vergleichskriterien, die beim Kauf einer Wetterstation beachtet werden sollten.

Wetterstation Test: Das Ranking

Platz 1: Funkwetterstation Eos Max

Platz 2: Technoline WS 6830 Wetterstation

Platz 3: Technoline WS 6825 Wetterstation

Platz 4: TFA Dostmann 35.1084 Funkwetterstation

Platz 5: TFA Dostmann Spectro 35.1089 Funkwetterstation

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Wetterstation kaufst

Wie funktioniert eine Wetterstation?

Eine Wetterstation besteht aus mehreren unterschiedlichen Bauteilen, welche jeweils eine eigene Aufgabe erfüllen und im Gesamtpaket eine sogenannte Wetterstation ergeben.

Ein Bestandsteil ist selbstverständlich das Thermometer, welches die Abhängigkeit von elektrischen Widerständen in Drähten zur Umgebungstemperatur misst und die aktuelle Temperatur ausgeben. Eine weitere Möglichkeit der Temperaturmessung bietet ein Thermoelement.

Die aktuelle Luftfeuchtigkeit wird mit einem Hygrometer bestimmt. Anhand der elektrischen Kapazität wird ein sogenanntes Substrat zwischen zwei Elektroden angeordnet, welches je nach Luftfeuchtigkeit Wasserdampf aufnimmt oder abgibt. Die entsprechende Kapazität kann nun gemessen und umgerechnet werden.

Der Luftdruck wird mithilfe eines Dosenbarometers gemessen. Über einen Unterdruck wird diese Dose durch den Luftdruck verschieden stark komprimiert, dabei wird jeweils entweder eine Ausdehnung oder Verdichtung angeregt und die Änderung wird übertragen.

Für die Niederschlagsbestimmung wird eine einfache Regenwippe benutzt. Dabei füllt sich eine Schale mit Niederschlag, bis sie ein bestimmtes Gewicht erreicht und umkippt. Der umgekippte Niederschlag wird aufgefangen und aufsummiert, daraus ergibt sich die Niederschlagssumme.

Der Wind wird mit einem sogenannten Anemometer gemessen. Das am häufigsten genutzte Ultraschallanemometer misst die Zeit die zwei Schallpulse benötigen, zwischen zwei Fühlern zu wandern. Anhand dieser Messzahl lässt sich die Windgeschwindigkeit errechnen.

Der Vorteil an dieser Ultraschallmessung ist die kurze Reaktionszeit, wobei rotierende Fahnen eine gewisse Trägheit vorweisen, welche zu Messunsicherheiten führen.

Mit einer Wetterstation kannst du selber beobachten, wie das Wetter in der nahen Zukunft aussehen wird. Damit bist zu zu jeder Zeit auf aktuellem meteorologischen Stand.

Was zeigt eine Wetterstation an?

Wetterstationen zeigen in der Regel die Innen- und Außentemperatur an, einige dazu auch die Windrichtung, -stärke, den Luftdruck sowie die Luftfeuchtigkeit. Dazu kommen je nach Anzahl der Außensensoren Vorhersage-Funktionen zum Einsatz.

Mit der Unterstützung durch Satellitendaten können Wetterstationen gleichzeitig auch Daten aus ganz Europa präsentieren. Je nach Station, werden dabei die Länder graphisch angezeigt. Natürlich zeigen Wetterstationen auch die Uhrzeit und das Datum an, fungieren dabei sogar als Wecker. Je nach Preisklasse sind den Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt.

Verregnete Häuserzeile

Um dich vor solch einem Wetter zu schützen, kannst du bei einigen Wetterstationen die sehr hilfreiche Vorhersage-Funktion verwenden. Sie warnt dich vor schlechtem Wetter und du kannst dich darauf einstellen, dein Haus und dich optimal darauf vorzubereiten. (Foto: WolfBlur / pixabay.com)

Was kostet eine Wetterstation?

Je nach Ausstattung und Leistungsumfang gibt es Wetterstationen in nahezu allen Preisklassen. Bereits ab 6,90 € sind die einfachsten Wetterstationen mit Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Uhr zu haben.

Im mittleren Preissegment im Bereich 30-50 € gibt es bereits Stationen, welche in einem Farbdisplay neben Uhrzeit, Datum und Innentemperatur auch die Außentemperatur, den Luftdruck sowie den Taupunkt anzeigen.

Nach oben gibt es bekanntlich keine Grenzen. Bis zu 1.299 € können Hobby-Meteorologen für Wetterstationen ausgeben. Diese bieten dann neben der Messung aller möglicher Daten auch eine Übertragung an den Rechner an, um die Datenhistory online zu veröffentlichen und zur Verfügung zu stellen.

Typ Preis
Funkwetterstation ab 7 Euro
Profi-Wetterstation ab 30 Euro
Satellitengestützte Profi-Wetterstation ab 60 Euro

Wo kann ich eine Wetterstation kaufen?

Kaufen kann man Wetterstationen in jedem gut ausgestatteten Elektrohandel oder Onlineshop.

Die Elektrohändler bieten dazu meist eine umfassendere Beratung, als es in einem Onlineshop möglich ist. Dennoch bietet sich natürlich im Internet die Möglichkeit, in den geläufigen Onlineshops nach Wetterstationen zu suchen und diese dort zu erwerben.

Dazu gibt es natürlich noch spezielle Shops, welche sich auf den Bereich der Wetterstationen spezialisiert haben. Nachfolgend findest du eine Auflistung von Onlineshops, welche dir Wetterstationen anbieten.

Günstige Wetterstationen mit guten Bewertungen erhältst du auch regelmäßig bei den geläufigen Discountern Lidl und Aldi.

  • amazon.de
  • otto.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad
  • Lidl
  • Aldi
  • Obi
Produktbild

Wetterstationen sind sowohl in Onlineshops als auch in Elektrohandel erhältlich.

Wo stelle ich eine Wetterstation auf?

Willst du deine Wetterbeobachtung so professionell wie möglich durchführen, solltest du definitiv einige Fakten beachten

Ein auf der Sonnenseite befestigter Außenfühler führt beispielsweise regelmäßig zu verfälschten Wetterdaten. Die Anbringung im Hausinneren sollte auf jeden Fall an einer gut einsehbaren Wand vorgenommen werden. Abstände zu Heizungen und Fenstern mit Sonneneinstrahlung sind selbstverständlich.

Offizielle Tipps vom Deutschen Wetterdienst besagen, dass die Montagehöhe für Außenfühler 2 Meter beträgt. Natürlich darf auch dieser Fühler nur in einem Bereich befestigt werden, der ausschließlich im Schatten liegt. Dazu bietet sich besonders die Nordseite des Hauses an.

Der Regensensor soll in 1 Meter Bodenhöhe angebracht werden, dazu sollte der Bereich relativ windgeschützt sein, um keine Verfälschung der Niederschlagsmenge zu ermöglichen. Ebenso sollte dieser gut erreichbar sein, da der Sensor regelmäßig gereinigt werden muss.

Die korrekte Installation deiner Wetterstation kann einen enormen Einfluss auf die Genauigkeit der Messungen haben.

Entscheidung: Welche Arten von Wetterstationen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen für Wetterstationen unterscheiden:

  • Profi-Wtterstationen
  • Funkwetterstationen
  • Satellitengestützte Wetterstationen

Allgemein verfolgen alle Wetterstationen dasselbe Ziel. Viele Menschen wollen sich nicht lediglich auf die unsicheren und ungenauen Wettervorhersagen aus Zeitung und Fernsehen verlassen. Darüber hinaus legen sie Wert darauf, jederzeit einen aktuellen Überblick über die Wetterdaten zu erhalten.

Dafür wurden sogenannte Wetterstationen entwickelt, welche Jedermann die Möglichkeit geben, das Wetter rund ums Eigenheim selbst zu messen. Dabei gibt es dennoch einige Unterschiede, welche dir hier präsentiert werden.

Abhängig von deinen Interessen, eignet sich eine andere Art von Wetterstation besser für dich als eine andere. Im folgenden Abschnitt möchten wir dir helfen herauszufinden, welche Wetterstation am besten für dich geeignet ist.

Welche Funktionen hat eine Funkwetterstation und welche Vorteile bringt sie mir?

Die einfache Funkwetterstation eignet sich für jeden, der kompakte, grundsätzliche Informationen über das aktuelle Wetter sowie die Aussicht der nächsten Tage erhalten möchte.

Diese Stationen verfügen in der Regel über mindestens einen verbundenen Außensensor und ermittelt die Wetterprognose eigenständig. Standardmäßig werden die Innen- und Außentemperatur sowie der Luftdruck angezeigt, auch die Uhrzeit kann meist in 12-und 24-Stundenanzeige abgelesen werden.

Nahaufnahme Wetterstation

Hier siehst du ein einfaches Modell einer Wetterstation. Du kannst dort z.B die Außen-und Innentemperatur, sowie den Wetterbericht ablesen. Sie besitzt ebenfalls eine Wettervorhersage-Funktion, die dich im Moment vor Regen warnt. (Foto: PIX1861 / pixabay.com)

Welche Erweiterungen bietet mir eine Profi-Wetterstation?

Die Profi-Wetterstation erzielt natürlich die gleichen Ergebnisse wie die herkömmliche Wetterstation und baut sogar darauf auf.

Im Gegensatz dazu besteht sie allerdings aus mehreren Außenfühlern, was dazu führt, dass über die Sensoren viele verschiedene Messwerte gesammelt werden, aus welchen eine selbstständige Wetterprognose erstellt wird. Auch messen die Profi-Wetterstationen die Wetterdaten professioneller, was zu genaueren Daten führt.

Zusätzlich dazu sind die verbauten Teile qualitativ hochwertiger, weshalb Profi-Wetterstation bei extremen Wetterbedingungen wesentlich standhafter und langlebiger sind. Diese Wetterstationen eignen sich besonders für angehende Hobby-Meteorologen.

Wozu benötige ich eine satellitengestützte Wetterstation?

Mit einer satellitengestützten Wetterstation erhält man im Gegensatz zur herkömmlichen oder Profi-Wetterstation stets aktuelle Wetterdaten über ein meteorologisches Institut. Zusätzlich dazu verfügen viele satellitengestützte Wetterstationen über Außenfühler, die auch den Luftdruck und die Temperatur messen, um punktgenaue Wettervoraussagen zu treffen.

Zu beachten ist dabei, dass in Deutschland erworbene satellitengestützte Wetterstationen auch nur in Deutschland und grenznahen Regionen genutzt werden können, da das Signal des meteorologischen Instituts lediglich den deutschen Raum abdeckt. Je nach Wetterstation ist über dieses Signal das Wetter für ganz Europa einsehbar und kann im Display abgebildet werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wetterstationen

Wer hat die Wetterstation erfunden?

Zur Erfindung der Wetterstation gibt es kaum verlässlichen Daten. Die älteste, noch bestehende Wetterstation steht an der Sternwarte Kremsmünster. Sie wurde 1762 eingerichtet und hat die weltweit längste kontinuierliche Messreihe.

Doch bereits im 17. Jahrhundert gab es erste Nachweise von meteorologischen Messgeräten, welche zu ersten Aufzeichnungen führte. Robert Hooke entwickelte diese und konstruierte damit die ersten Vorläufer einer automatischen Wetterstation.

Welche Batterien benötige ich für eine Wetterstation?

Das ist abhängig davon, welche Wetterstation du dir gekauft hast.

Sehr hochwertige, teure Wetterstationen werden meist mit einem Netzkabel versorgt und benötigen keine Batterien. Lediglich die Außensensoren benötigen Stromzufuhr über eine Batterie. Dazu eignen sich handelsübliche Knopfzellen. Empfohlen sind dabei die etwas teureren Markenprodukte, da diese tatsächlich länger halten und erst alle 2-3 Jahre ausgetauscht werden müssen.

Für Wetterstationen mit Batterien sind meist die etwas dickeren „C-Batterien“ notwendig. Diese halten im Normalfall auch zwei bis drei Jahre, je nach Wetterstation. Empfohlen werden dabei auch die etwas kostspieligeren Markenbatterien, da die günstigen Alternativen meist früher aufgeben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.wetterstation.net/wlan-wetterstation/


[2] https://www.welt.de/welt_print/article3500555/Marmeladenglas-als-Wetterstation.html


[3] http://www.wetterstation-schorndorf.de

Bildnachweis: Pexels.com / Tahir Shaw

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