Willkommen bei unserem großen Wetterstation Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wetterstationen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Wetterstation zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Wetterstation kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Wetterstation bietet eine Auskunft über die Innen-, und Außentemperatur deiner Wohnräume. Manche Stationen sind auch mit einem Hygrometer ausgestattet, der die Luftfeuchtigkeit messen kann.
  • Profi-Wetterstationen, Funkwetterstationen und satellitengestützte Wetterstationen sind die drei Arten von Wetterstationen, die dir beim Kauf zur Auswahl stehen.
  • Sowohl die Verarbeitung, als auch die Größe des Displays und das Preis-Leistungsverhältnis sind Vergleichskriterien, die beim Kauf einer Wetterstation beachtet werden sollten.

Wetterstation Test: Das Ranking

Platz 1: TFA Dostmann Eos Max Wetterstation

Diese Wetterstation bietet dir eine Wetterdirekt Profi Wettervorhersage von Meteorologen für Deutschland sowie Höchst- und Tiefstwerte am Tag, ein Hygrometer zur Messung der Feuchtigkeit im Raum und Temperatur und Wetter an 150 Urlaubsorten. Natürlich hat sie auch eine Uhrzeitanzeige, satellitengesteuert und somit auch eine Weckfunktion.

Sie misst dir auch ganz klassisch die Innen- und Außentemperatur (jeweils ein Sensor), zeigt dir die Regenwahrscheinlichkeit an und ebenso eine lokale Wettervorhersage. Zum Lieferumfang gehören neben dem Basisgerät und den kabellosen Sensoren noch Batterien und Bedienungsanleitung.

Rund 70% der Käufer sind mit der Eos Max sehr zufrieden und bewerten diese positiv.

Platz 2: Technoline WS 6830 Wetterstation

Besonders augenscheinlich ist hier das top moderne Design. Orange-schwarz mit Hochglanzoptik mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, wenn der Einrichtungsstil aber dazu passt, ist dieser Hingucker unschlagbar.

Uhrzeit über Funk, Weckalarm und Schlummerfunktion sind die Basistools dieser Wetterstation. Sie hat zudem eine Innen- und Außentemperaturanzeige sowie die Vorhersage von Wettersituationen. Die Beleuchtung ist zweistufig verstellbar. Die Station kann stehend und hängend montiert werden.

Rund 60% der Käufer bewerten dieses Produkt positiv.

Platz 3: Technoline WS 6825 Wetterstation

Diese Station punktet mit zurückhaltendem Design und Spiegeloberfläche. Sie hat dank weniger Daten eine sehr übersichtliche Anzeige, wo alles wichtige schnell ablesbar ist.

Neben der Innen- und Außentemperaturanzeige und der Vorhersage von Wettersituationen hat diese Wetterstation natürlich ebenso eine Funkuhr, Weckfunktion und Schlummerfunktion. Die große weiße LED-Anzeige ist in zwei Helligkeitsstufen beleuchtbar.

Das Gerät besteht aus einem Empfänger (Basisstation) mit Netzteil, sowie Back-Up durch Batterien und einem Sender, der batteriebetrieben ist und damit unabhängig von Stromquellen aufgestellt werden kann. Rund 60% der Käufer bewerten dieses Produkt positiv.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Wetterstation kaufst

Wie funktioniert eine Wetterstation?

Eine Wetterstation besteht aus mehreren unterschiedlichen Bauteilen, welche jeweils eine eigene Aufgabe erfüllen und im Gesamtpaket eine sogenannte Wetterstation ergeben.

Ein Bestandsteil ist selbstverständlich das Thermometer, welches die Abhängigkeit von elektrischen Widerständen in Drähten zur Umgebungstemperatur misst und die aktuelle Temperatur ausgeben. Eine weitere Möglichkeit der Temperaturmessung bietet ein Thermoelement.

Die aktuelle Luftfeuchtigkeit wird mit einem Hygrometer bestimmt. Anhand der elektrischen Kapazität wird ein sogenanntes Substrat zwischen zwei Elektroden angeordnet, welches je nach Luftfeuchtigkeit Wasserdampf aufnimmt oder abgibt. Die entsprechende Kapazität kann nun gemessen und umgerechnet werden.

Der Luftdruck wird mithilfe eines Dosenbarometers gemessen. Über einen Unterdruck wird diese Dose durch den Luftdruck verschieden stark komprimiert, dabei wird jeweils entweder eine Ausdehnung oder Verdichtung angeregt und die Änderung wird übertragen.

Für die Niederschlagsbestimmung wird eine einfache Regenwippe benutzt. Dabei füllt sich eine Schale mit Niederschlag, bis sie ein bestimmtes Gewicht erreicht und umkippt. Der umgekippte Niederschlag wird aufgefangen und aufsummiert, daraus ergibt sich die Niederschlagssumme.

Der Wind wird mit einem sogenannten Anemometer gemessen. Das am häufigsten genutzte Ultraschallanemometer misst die Zeit die zwei Schallpulse benötigen, zwischen zwei Fühlern zu wandern. Anhand dieser Messzahl lässt sich die Windgeschwindigkeit errechnen.

Der Vorteil an dieser Ultraschallmessung ist die kurze Reaktionszeit, wobei rotierende Fahnen eine gewisse Trägheit vorweisen, welche zu Messunsicherheiten führen.

Mit einer Wetterstation kannst du selber beobachten, wie das Wetter in der nahen Zukunft aussehen wird. Damit bist zu zu jeder Zeit auf aktuellem meteorologischen Stand.

Was zeigt eine Wetterstation an?

Wetterstationen zeigen in der Regel die Innen- und Außentemperatur an, einige dazu auch die Windrichtung, -stärke, den Luftdruck sowie die Luftfeuchtigkeit. Dazu kommen je nach Anzahl der Außensensoren Vorhersage-Funktionen zum Einsatz.

Mit der Unterstützung durch Satellitendaten können Wetterstationen gleichzeitig auch Daten aus ganz Europa präsentieren. Je nach Station, werden dabei die Länder graphisch angezeigt. Natürlich zeigen Wetterstationen auch die Uhrzeit und das Datum an, fungieren dabei sogar als Wecker. Je nach Preisklasse sind den Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt.

Verregnete Häuserzeile

Um dich vor solch einem Wetter zu schützen, kannst du bei einigen Wetterstationen die sehr hilfreiche Vorhersage-Funktion verwenden. Sie warnt dich vor schlechtem Wetter und du kannst dich darauf einstellen, dein Haus und dich optimal darauf vorzubereiten. (Foto: WolfBlur / pixabay.com)

Wie funktioniert die Wettervorhersage?

Die Wetterprognose von Funkwetterstationen orientiert sich am Verlauf des gemessenen Luftdrucks. Grundsätzlich lässt sich dabei sagen: Steigender Luftdruck bringt gutes Wetter, fallender Luftdruck hingegen führt zu Niederschlägen.

Unter Berücksichtigung der Außentemperatur wird dann dementsprechend Regen oder Schnee vorhergesagt. Bei manchen Funkwetterstationen kann man zusätzlich einstellen, wie sensibel sie auf Veränderungen des Luftdrucks reagieren soll.

Wenn man sich näher mit der Entstehung des Wetters beschäftigt, stellt man jedoch fest, dass es wesentlich mehr Einflussfaktoren als nur die Veränderungen des Luftdrucks gibt. Daher kann man sich nie zu 100% auf die Prognose der Wetterstation verlassen.

Wie genau sind Messung und Prognose?

Die Genauigkeit der Messwerte hängt vor allem von der Qualität der Sensoren ab. Vor allem in der günstigeren Preisklasse verzichten viele Hersteller leider auf die Angabe einer Messgenauigkeit. Erfahrungsgemäß sind Toleranzabweichungen von höchstens +/- 1% bei der Temperatur und bei der Luftfeuchtigkeit üblich.

Für die private, nicht-professionelle Verwendung kann man aber sagen, dass die Messergebnis völlig ausreichend sind.

Die Genauigkeit der Wettervorhersagen hingegen sind leider weniger zuverlässig. Wieso ist das so? Das Wetter hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Selbst die Wettervorhersagen von Meteorologen, die das Ergebnis von komplexen Messungen und Auswertungen sind, liegen gelegentlich falsch.

Den Prognosen einer Funkwetterstation sollte man daher nicht blind vertrauen, sondern sich im Zweifel lieber noch einmal absichern. Laut Herstellerangaben liegt die Genauigkeit der Wettervorhersagen bei ca. 60-70%.

Was kostet eine Wetterstation?

Je nach Ausstattung und Leistungsumfang gibt es Wetterstationen in nahezu allen Preisklassen. Bereits ab 6,90 € sind die einfachsten Wetterstationen mit Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Uhr zu haben.

Im mittleren Preissegment im Bereich 30-50 € gibt es bereits Stationen, welche in einem Farbdisplay neben Uhrzeit, Datum und Innentemperatur auch die Außentemperatur, den Luftdruck sowie den Taupunkt anzeigen.

Nach oben gibt es bekanntlich keine Grenzen. Bis zu 1.299 € können Hobby-Meteorologen für Wetterstationen ausgeben. Diese bieten dann neben der Messung aller möglicher Daten auch eine Übertragung an den Rechner an, um die Datenhistory online zu veröffentlichen und zur Verfügung zu stellen.

Typ Preis
Funkwetterstation ab 7 Euro
Profi-Wetterstation ab 30 Euro
Satellitengestützte Profi-Wetterstation ab 60 Euro

Wo kann ich eine Wetterstation kaufen?

Kaufen kann man Wetterstationen in jedem gut ausgestatteten Elektrohandel oder Onlineshop.

Die Elektrohändler bieten dazu meist eine umfassendere Beratung, als es in einem Onlineshop möglich ist. Dennoch bietet sich natürlich im Internet die Möglichkeit, in den geläufigen Onlineshops nach Wetterstationen zu suchen und diese dort zu erwerben.

Dazu gibt es natürlich noch spezielle Shops, welche sich auf den Bereich der Wetterstationen spezialisiert haben. Nachfolgend findest du eine Auflistung von Onlineshops, welche dir Wetterstationen anbieten.

Günstige Wetterstationen mit guten Bewertungen erhältst du auch regelmäßig bei den geläufigen Discountern Lidl und Aldi.

  • amazon.de
  • otto.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad
  • Lidl
  • Aldi
  • Obi
Produktbild

Wetterstationen sind sowohl in Onlineshops als auch in Elektrohandel erhältlich.

Welche wichtigen Hersteller von Wetterstationen gibt es?

Der bekannteste Hersteller für Funkwetterstationen ist TFA Dostmann. Ihre Produkte erhältst du bei den bekannten Online- und Elektrohändlern, aber auch in vielen Baumärkten.

Wenn du Wert auf eine bekannte Marke legst, wirst du bei vielen großen Herstellern von Elektroartikeln fündig. Wetterstationen gibt es zum Beispiel von:

  • hama
  • intenso
  • Pearl
  • Braun

Es gibt jedoch auch weniger bekannte Hersteller, deren Produkte qualitativ mit denen von den großen Herstellern mithalten können. EIne Auswahl an Wetterstationen gibt es beispielsweise von:

  • technoline
  • FanJu
  • Skey

Im Bereich der Profi-Wetterstationen findest du ebenfalls Modelle von TFA und technoline. Die größte Auswahl und die meisten Möglichkeiten zur individuellen Anpassung findest du in der oberen Preisklasse allerdings bei den Wetterstationen von Davis.

Sie messen nicht nur Temperaturen, Luftdruck und -feuchtigkeit, sondern auch Sonneneinstrahlungsintensität, UV-Index und UV-Dosis.

Diese Profi-Wetterstationen kosten jedoch schnell über 1.000€ und sind daher vor allem für Besitzer von Solaranlagen oder zum Beispiel in der Landwirtschaft interessant.

Wo stelle ich eine Wetterstation auf?

Willst du deine Wetterbeobachtung so professionell wie möglich durchführen, solltest du definitiv einige Fakten beachten

Ein auf der Sonnenseite befestigter Außenfühler führt beispielsweise regelmäßig zu verfälschten Wetterdaten. Die Anbringung im Hausinneren sollte auf jeden Fall an einer gut einsehbaren Wand vorgenommen werden. Abstände zu Heizungen und Fenstern mit Sonneneinstrahlung sind selbstverständlich.

Offizielle Tipps vom Deutschen Wetterdienst besagen, dass die Montagehöhe für Außenfühler 2 Meter beträgt. Natürlich darf auch dieser Fühler nur in einem Bereich befestigt werden, der ausschließlich im Schatten liegt. Dazu bietet sich besonders die Nordseite des Hauses an.

Der Regensensor soll in 1 Meter Bodenhöhe angebracht werden, dazu sollte der Bereich relativ windgeschützt sein, um keine Verfälschung der Niederschlagsmenge zu ermöglichen. Ebenso sollte dieser gut erreichbar sein, da der Sensor regelmäßig gereinigt werden muss.

Die korrekte Installation deiner Wetterstation kann einen enormen Einfluss auf die Genauigkeit der Messungen haben.

Welches Zubehör gibt es für Wetterstationen?

Vor allem für Profi-Wetterstationen gibt es viele Möglichkeiten, sie zu erweitern. Ziel der zusätzlichen Messinstrumente ist es häufig, mehr Daten zu erfassen und so zu aussagekräftigeren Auswertungen zu gelangen. Welches Zubehör interessant für dich ist, hängt daher davon ab, welches Ziel mit deiner Wetterstation verfolgst.

Erhältlich sind beispielsweise:

  • Windmesser
  • Zusätzliche Temperatursender
  • Thermo-Hygrosender
  • Regenmesser

Wichtig ist, dass du beim Kauf darauf achtest, dass die zusätzlichen Module kompatibel mit deiner Wetterstation sind. Um das sicherzustellen, greifst du am besten auf den gleichen Hersteller zurück.

Für viele Profi-Wetterstationen und nachträglich montierte Sensoren bekommst du außerdem spezielle Halterungen, um diese zum Beispiel an der Hauswand zu befestigen. Das ist sinnvoll, da die richtige Montage der Sender eine Voraussetzung dafür ist, dass die richtigen Werte gemessen und übermittelt werden.

Analoge oder digitale Wetterstation?

Analoge Wetterstationen sehen hübsch aus und kommen meistens mit einem eingebauten Thermometer sowie einem Hygrometer und einem Barometer daher.

Das heißt, sie liefern Informationen über Temperatur (innen und ggf. außen), Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Manchmal bestehen sie auch aus nur einem oder zwei dieser Messelemente. Sie funktionieren ohne Strom, was dir mehr Möglichkeiten bei der Montage gibt.

Analoge Wetterstationen, die für Innenräume gedacht sind, bestehen meist aus Holz, Acrylglas oder Metall. Im Außenbereich sind sie meistens aus Metall gefertigt, um witterungsbeständiger zu sein.

Vor- und Nachteile auf einen Blick:

Vorteile
  • Dekorativ
  • Funktionieren ohne Strom
  • Übersichtlich
Nachteile
  • Nur wenige Informationen
  • Keine Vorhersage

Digitale Wetterstationen erhalten ihre Daten meistens von mehreren Sensoren, die an verschiedenen Stellen im Innen- und Außenbereich des Hauses angebracht werden. Dadurch erhält man mehr Daten als durch analoge Wetterstationen.

Oft erfassen sie neben Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck auch noch Min-/Max-Werte und zeigen über ihre Displays die aktuelle Uhrzeit an. Inzwischen gibt sogar schon Modelle, die durch eine Schnittstelle die Daten ans Smartphone weiterleiten.

Optisch gibt es hier eine große Auswahl. Dadurch, dass das Display meist im Innenraum aufgestellt wird, sind bei der Wahl des Materials keine Grenzen gesetzt.

Vorteile
  • Witterungsbeständig, da nur die Sensoren außen angebracht werden
  • Viele verschiedene Informationen
  • Übersichtliche Darstellung
  • Vorhersagen möglich
Nachteile
  • Display muss mit Strom versorgt werden

Entscheidung: Welche Arten von Wetterstationen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen für Wetterstationen unterscheiden:

  • Profi-Wtterstationen
  • Funkwetterstationen
  • Satellitengestützte Wetterstationen

Allgemein verfolgen alle Wetterstationen dasselbe Ziel. Viele Menschen wollen sich nicht lediglich auf die unsicheren und ungenauen Wettervorhersagen aus Zeitung und Fernsehen verlassen. Darüber hinaus legen sie Wert darauf, jederzeit einen aktuellen Überblick über die Wetterdaten zu erhalten.

Dafür wurden sogenannte Wetterstationen entwickelt, welche Jedermann die Möglichkeit geben, das Wetter rund ums Eigenheim selbst zu messen. Dabei gibt es dennoch einige Unterschiede, welche dir hier präsentiert werden.

Abhängig von deinen Interessen, eignet sich eine andere Art von Wetterstation besser für dich als eine andere. Im folgenden Abschnitt möchten wir dir helfen herauszufinden, welche Wetterstation am besten für dich geeignet ist.

Welche Funktionen hat eine Funkwetterstation und welche Vorteile bringt sie mir?

Die einfache Funkwetterstation eignet sich für jeden, der kompakte, grundsätzliche Informationen über das aktuelle Wetter sowie die Aussicht der nächsten Tage erhalten möchte.

Diese Stationen verfügen in der Regel über mindestens einen verbundenen Außensensor und ermittelt die Wetterprognose eigenständig. Standardmäßig werden die Innen- und Außentemperatur sowie der Luftdruck angezeigt, auch die Uhrzeit kann meist in 12-und 24-Stundenanzeige abgelesen werden.

Nahaufnahme Wetterstation

Hier siehst du ein einfaches Modell einer Wetterstation. Du kannst dort z.B die Außen-und Innentemperatur, sowie den Wetterbericht ablesen. Sie besitzt ebenfalls eine Wettervorhersage-Funktion, die dich im Moment vor Regen warnt. (Foto: PIX1861 / pixabay.com)

Welche Erweiterungen bietet mir eine Profi-Wetterstation?

Die Profi-Wetterstation erzielt natürlich die gleichen Ergebnisse wie die herkömmliche Wetterstation und baut sogar darauf auf.

Im Gegensatz dazu besteht sie allerdings aus mehreren Außenfühlern, was dazu führt, dass über die Sensoren viele verschiedene Messwerte gesammelt werden, aus welchen eine selbstständige Wetterprognose erstellt wird. Auch messen die Profi-Wetterstationen die Wetterdaten professioneller, was zu genaueren Daten führt.

Zusätzlich dazu sind die verbauten Teile qualitativ hochwertiger, weshalb Profi-Wetterstation bei extremen Wetterbedingungen wesentlich standhafter und langlebiger sind. Diese Wetterstationen eignen sich besonders für angehende Hobby-Meteorologen.

Wozu benötige ich eine satellitengestützte Wetterstation?

Mit einer satellitengestützten Wetterstation erhält man im Gegensatz zur herkömmlichen oder Profi-Wetterstation stets aktuelle Wetterdaten über ein meteorologisches Institut. Zusätzlich dazu verfügen viele satellitengestützte Wetterstationen über Außenfühler, die auch den Luftdruck und die Temperatur messen, um punktgenaue Wettervoraussagen zu treffen.

Zu beachten ist dabei, dass in Deutschland erworbene satellitengestützte Wetterstationen auch nur in Deutschland und grenznahen Regionen genutzt werden können, da das Signal des meteorologischen Instituts lediglich den deutschen Raum abdeckt. Je nach Wetterstation ist über dieses Signal das Wetter für ganz Europa einsehbar und kann im Display abgebildet werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wetterstationen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Wetterstationen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Maße und Gewicht
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Installation und Montage
  • Betrieb
  • Reichweite
  • Wettervorhersage und Unwetterwarnung
  • Warnung vor Pollen
  • Design

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Maße und Gewicht

Die Maße einer Wetterstation hängt davon ab, für was für eine Variante du dich entscheidest.
Eine Funkwetterstation ist meist sehr flach und handlich, da ihr Hauptbestandteil das Display ist. Ein größeres Display hat den Vorteil, dass es übersichtlicher ist und mehr Informationen wie zum Beispiel die Wetterprognose abbilden kann.

Kleiner als 10 x 10 cm sollte es jedoch nicht sein, damit alle wichtigen Daten auf den ersten Blick angezeigt werden können. Wetterstationen in dieser Größe wiegen nur ca. 150g, wodurch ihr Standort leicht und unkompliziert verändert werden kann.

Einige Funkwetterstationen haben sogar ein Farbdisplay, was das Ablesen erleichtert und die Wetterstation zu einem schönen Hingucker auf dem Schreibtisch oder im Regal macht.

Die Maße einer analogen Wetterstationen unterscheiden sich je nach Gestaltung der verschiedenen Anzeigen. Wenn sie untereinander angeordnet sind, sind sie meist ca. 15-20 cm breit und haben eine Höhe von etwa 50 cm.

Oft findet man bei analogen Wetterstationen jedoch auch ein rundes Design, bei dem meist das Barometer inklusive Darstellung der Wettertendenz im MIttelpunkt steht, während Thermometer und Hygrometer in diese Anzeige integriert werden. Viel kleiner als 15 cm sollte der Durchmesser der Wetterstation dann jedoch nicht sein, damit sie übersichtlich bleibt. Bei dieser Größe liegt das Gewicht bei ca. 200g.

Profi-Wetterstationen sind im Gegensatz hierzu größer und können nicht so einfach transportiert werden, da sind meist aus verschiedenen Elementen bestehen.

Alleine die Basisstation, die unter anderem das Display beinhaltet, kommt meist mit einer Größe von mindestens 15×20 cm daher und wiegt ungefähr 300g. Hinzu kommt bei den professionellen Wetterstationen dann noch die Außeneinheit, mit einem Gewicht von mind. 700g verbunden ist.

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#Arduino #Wetterstation #Datenlogger #DHT22

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Benutzerfreundlichkeit

Bei dem Kauf einer Wetterstation ist die Benutzerfreundlichkeit ein wichtiges Kriterium. Was genau man dahinter versteht, ist eine subjektive Einschätzung und nicht unbedingt eine Frage des Preises. Während dem einen beispielsweise wichtig sein kann, dass die Wetterstation leicht an einem anderen Ort aufgestellt werden kann, legt jemand anderes viel mehr Wert auch ein leicht ablesbares Display.

Über diesen Aspekt solltest du dir am besten vor dem Kauf Gedanken machen, damit du lange Freude an deiner Wetterstation hast.

Installation und Montage

Wie eine Wetterstation montiert wird, unterscheidet sich je nach Variante sehr voneinander.

Analoge Wetterstationen werden zunächst an einem geeigneten Ort montiert und benötigen dann einige Zeit, um Informationen zu sammeln. Während Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit relativ schnell angezeigt werden, dauert es für die Wetterprognose ein bisschen länger, da zunächst die Tendenzen bei der Veränderungen dieser Werte erfasst werden müssen.

Wenn du dich für eine einfache, digitale Funkwetterstation entscheidest, reicht es aus, wenn diese mit Strom versorgt und wie gewünscht platziert wird. Anschließend musst du nur noch abwarten, bis alle Daten übermittelt und angezeigt werden.

Bei Wetterstationen, die mit eigenen Sensoren ausgestattet sind, sollte zunächst die Basisstation mit dem Display an einer geeigneten Stelle im Haus montiert werden. Dabei solltest du darauf achten, dass du sie nicht in der Nähe einer Heizung oder anderen Wärmequelle anbringst und sie keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Anschließend werden die vorhandenen Sensoren so angebracht, dass sie möglichst unverfälschte Werte messen und an die Basisstation übermitteln können.

Gerade bei Profi-Wetterstationen ist die gut durchdachte Montage äußerst wichtig, damit die Werte richtig gemessen werden. Während die Montage des Temperatursensors noch relativ einfach ist, gestaltet sich die Platzierung des Anemometers zur Ermittlung von WIndstärke, -geschwindigkeit und -richtung verhältnismäßig komplex.

Wähle für deine Profiwetterstation am besten einen Standort aus, an dem die Wetterstation der Witterung nicht zu stark ausgesetzt ist. Eine Montage entlang der Hausfassade ist daher optimal.
Diese Kriterien sollte der Montageort am besten erfüllen:

  • Nicht-windgeschützter Standort für die Ermittlung der Windgeschwindigkeit
  • Keine Montage an einer Hausecke
  • Perfekt ist die Montage auf dem Dach

Möglichkeit der direkten Sonneneinstrahlung, wenn diese gemessen werden soll
Temperaturmesser an einer sonnengeschützten Stelle, z.B. Nordseite des Hauses

Profi-Wetterstationen übermitteln ihre Daten meist an einen PC, sodass auch hier zunächst die richtige Software installiert werden muss.

Betrieb

Während einfache analoge und digitale Funk-Wetterstationen nur installiert und in Betrieb genommen werden müssen, ist die Funktionsweise einer Profi-Wetterstationen eine Wissenschaft für sich.

Wenn du dich intensiv mit diesem Thema beschäftigst, kannst du viel Zeit mit dem Betrieb deiner neuen Wetterstation verbringen. Dabei geht es sowohl um die richtige Montage und Messung der Wetterdaten, als auch um die Interpretation der gewonnenen Daten.

Da diese Informationen bei Profi-Wetterstationen üblicherweise an einen PC übertragen und dann von einer speziellen Wetter-Software ausgewertet wird, solltest du darauf achten, dass dieses Programm zu deinen Ansprüchen passt. Häufig findet man im Netz Freeware- oder Probedownloads, um das herauszufinden.

Online gibt es außerdem auch eine große Community von Hobby-Meteorologen, die sich über alle Themen rund um den Betrieb einer Profi-Wetterstation austauschen. Hier erhältst du zusätzlich wertvolle Tipps zu Erweiterungsmöglichkeiten und der Auswertung der aufgezeichneten Daten.

Reichweite

Die Reichweite der Funksender variiert je nach Modell erheblich. Die Informationen, die von den Herstellern angegeben werden, stimmen leider oft nicht mit der Realität überein.

So mag eine Reichweite von 30m beispielsweise als völlig ausreichend erscheinen. Wenn Wände zwischen Funksensor und -empfänger liegen, sinkt diese jedoch schnell. Hier hilft nur Ausprobieren, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.

Eine hohe Reichweite ist übrigens keine Frage des Preises: Auch günstige Modelle funktionieren teilweise über 100m.

Wettervorhersage und Unwetterwarnung

Die Wettervorhersage von einfachen Wetterstationen beschränkt sich meistens auf Informationen von kommenden Temperaturveränderungen und Niederschlägen. Wie genau diese Prognose ist, hängt von der Art der Wetterstation ab.

Analoge und einfache digitale Funkwetterstationen, die ihre Informationen von externen Sensoren erhalten, liefern dir in der Regel nur sehr grobe Wettervorhersagen, meist dargestellt durch Sonnen-Wolken-Icons, ggf. ergänzt durch Niederschlag in Form von Regen oder Schnee.

Die Vorhersagen von Satellitenfunk-gesteuerten Wetterstationen sowie von Profiwetterstationen hingegen sind wesentlich detaillierter und spezifischer, da sie auf Daten basieren, die vor Ort ermittelt wurden.

Auch die Funktion einer eingebauten Unwetterwarnung kann unter Umständen wichtig sein. Wenn du Wert darauf legst, zum Beispiel rechtzeitig vor einer Gartenparty Hinweise auf ein drohendes Unwetter zu erhalten, solltest du darauf achten, dass deine Wetterstation diese Funktion aufweist.

Warnung vor Pollen

Neben Vorhersagen zu den erwarteten Temperaturen und Niederschlägen sind einige Wetterstationen auch mit einer Pollenvorhersage ausgestattet. Vor allem für Allergiker kann es dabei interessant sein, schnell und unkompliziert Informationen über den Pollenflug zu erhalten.

Diese Informationen werden genau wie die Wetterprognose per Satellitenfunk übermittelt und können daher regional abweichen. Sie sind also ebenfalls nicht zu 100% exakt, sondern bieten nur eine grobe Hilfestellung.

Design

Wetterstationen gibt es in vielen verschiedenen Designs. Ob du ein digitales oder eine analoges Modell schöner findest, findest du schnell selber heraus. Das gilt auch für die Entscheidung, welches Material dir am besten gefällt. Im Handel findest du sowohl Wetterstationen aus Holz als auch aus Kunststoff oder teilweise aus Metall.

Insbesondere bei digitalen Displays solltest du darauf achten, dass es nicht zu unübersichtlich wird und dabei trotzdem informativ genug bleibt. Dafür solltest du dir zunächst Gedanken darüber machen, welche interessant für dich sind und ob es evtl. interessant für dich sein könnte, auf eine Wetterstation mit Farbdisplay zurückzugreifen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wetterstationen

Wer hat die Wetterstation erfunden?

Zur Erfindung der Wetterstation gibt es kaum verlässlichen Daten. Die älteste, noch bestehende Wetterstation steht an der Sternwarte Kremsmünster. Sie wurde 1762 eingerichtet und hat die weltweit längste kontinuierliche Messreihe.

Doch bereits im 17. Jahrhundert gab es erste Nachweise von meteorologischen Messgeräten, welche zu ersten Aufzeichnungen führte. Robert Hooke entwickelte diese und konstruierte damit die ersten Vorläufer einer automatischen Wetterstation.

Die Geschichte der Wetterstation (Mensch früher, erste Hilfsmittel etc)

Die Aufzeichnung und die Vorhersage des Wetters ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Antike sammelte man Informationen über Niederschlagsmengen und andere Wetterphänomene.

Vor allem in der Landwirtschaft war es wichtig, möglichst präzise Prognosen über die kommenden Temperaturen und Niederschläge machen zu können, um zum Beispiel den idealen Zeitpunkt für die Aussaat und für die Ernte herauszufinden.

Neben Aristoteles spielt vor allem Galileo Galilei in der Geschichte der Wetterstationen eine große Rolle, denn ihm wird Mitte des 16. Jahrhunderts die Erfindung des Thermometers zugeschrieben. 200 Jahre später erfand Anders Celcius dann die nach ihm benannte Skala, welches heute noch ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Wetterstation ist.

Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Wetterhütten, die zum Teil sogar heute noch betrieben werden. Sie bestehen meist aus einem Psychrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit, einem Thermometer und einem Thermohygrographen, um diese Daten aufzuzeichnen. Außerdem wurden Niederschlagsmenge des vergangenen Tages dokumentiert.

Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand: Daten können nun noch leichter und systematischer erfasst, ausgewertet und gespeichert werden.

Welche Batterien benötige ich für eine Wetterstation?

Das ist abhängig davon, welche Wetterstation du dir gekauft hast.

Sehr hochwertige, teure Wetterstationen werden meist mit einem Netzkabel versorgt und benötigen keine Batterien. Lediglich die Außensensoren benötigen Stromzufuhr über eine Batterie. Dazu eignen sich handelsübliche Knopfzellen. Empfohlen sind dabei die etwas teureren Markenprodukte, da diese tatsächlich länger halten und erst alle 2-3 Jahre ausgetauscht werden müssen.

Für Wetterstationen mit Batterien sind meist die etwas dickeren „C-Batterien“ notwendig. Diese halten im Normalfall auch zwei bis drei Jahre, je nach Wetterstation. Empfohlen werden dabei auch die etwas kostspieligeren Markenbatterien, da die günstigen Alternativen meist früher aufgeben.

Sind die Bauernregeln eine Alternative?

Wenn man sich mit Wettervorhersagen beschäftigt, stellt man schnell fest, wie komplex dieses Thema ist. Die wesentlich einfacher formulierten Bauernregeln versprechen da, viel leichter Aussagen über das kommende Wetter zu machen.

Die Frage, welche Methode nun mehr Erfolg verspricht, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zwar ist in den aufgestellten Bauernregeln meist etwas Wahrheit enthalten, jedoch können diese mit den modernen digitalen Messmethoden häufig nicht mehr mithalten.

Gibt es den Wetterfrosch tatsächlich?

Neben Spinnen und Schwalben wird auch den Fröschen die Fähigkeit zugeschrieben, das Wetter vorherzusagen. Diese Annahme beruht auf dem beobachteten Verhalten, dass Laubfrösche bei gutem Wetter an Pflanzen hochklettern, wohingegen sie bei Regen nah am Boden bleiben.

Deswegen wurden sie früher oft mit einer Leiter in Gläser eingesperrt, um durch Hinauf- und Hinabklettern vermeintlich Hinweise auf das kommende Wetter zu erhalten.

Der Grund dafür ist in Wirklichkeit jedoch nur, dass die Insekten, die die Nahrung der Frösche darstellen, bei Sonne höher fliegen als bei schlechtem Wetter. Das Verhalten der Frösche im Glas ist also völlig aussagelos.

Dennoch hat sich die Bezeichnung bis heute gängige Bezeichnung für männliche Wettermoderatoren und Meteorologen bewährt.

Wie und wo platziere ich die Sensoren einer Wetterstation am besten?

Die Sensoren sollten im besten Fall so platziert werden, dass die gemessenen Werte nicht durch andere Einflüsse als das Wetter verfälscht werden. Am besten erfüllt der Standort der Sensoren folgende Kriterien:

  • Keine Heizung oder andere Wärmequelle in der unmittelbaren Nähe
  • Thermometer am besten sonnengeschützt, z.B. an der Nordseite des Hauses
  • Windmessung möglichst nicht entlang von Hauswänden oder in der Nähe großer Bäume
  • Direkte Sonneneinstrahlung, wenn diese gemessen werden soll

Bei vernetzten Wetterstationen: Welche Software brauche ich am PC für meine Daten?

Wenn man seine Wetterstation etwas professioneller betreiben möchte, kommt man um die Anschaffung spezieller Software nicht herum. Diese gibt es als teilweise als Freeware, wobei diese Programme nur eingeschränkt weiterhelfen.

Unter den kostenpflichtigen Softwares hat sich vor allem WeatherDisplay bewährt, da es mit allen gängigen Wettersationen kompatibel ist. Es läuft auf Windows sowie auf dem Mac und kostet ca. 65€.

Die neuesten Geräte haben sogar eine integrierte Schnittstelle für mobile Geräte, sodass du die Daten deiner Wetterstation auch mit dem Smartphone oder Laptop auswerten kannst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.wetterstation.net/wlan-wetterstation/


[2] https://www.welt.de/welt_print/article3500555/Marmeladenglas-als-Wetterstation.html


[3] http://www.wetterstation-schorndorf.de

Bildnachweis: Pexels.com / Tahir Shaw

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