Heizkörper weiß
Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2020

Willkommen bei unserem großen Wärmewellenheizung Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wärmewellenheizungen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Wärmewellenheizung zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Wärmewellenheizung kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Wärmewellenheizungen sind Heizgeräte, die die Luft mit Hilfe von Infrarotwellen aufwärmen.
  • Wärmewellenheizungen sind zum Transport geeignet oder können an die Wand montiert werden.
  • Im Vergleich zu Heizgeräten mit Gebläse sind Wärmewellenheizungen allergikergeeignet und verstrahlen eine gleichmäßige, angenehme Wärme.

Wärmewellenheizung Test: Favoriten der Redaktion

Die beste mobile Wärmewellenheizung


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (23.09.20, 18:08 Uhr), Sonstige Shops (10.09.20, 18:37 Uhr)

Das Wärmewellenheizgerät von DeLonghi verspricht hohe Qualität und effektive Wärmestrahlen. Mit einer Leistung von 2000 Watt ist das Gerät leistungsstark und wärmt laut Hersteller Räume mit einer Größe von bis zu 60 m³. Das Standgerät kann durch mehrere Stufen geregelt werden.

Die Heizung hat eine Länge von 80 Zentimeter und eine Breite von 63 Zentimeter. Die Dicke ist gerade einmal 7,6 Zentimeter. Damit gehört diese Infrarotheizung zu den schmaleren Modellen dieser Art. So ist sie relativ kompakt und auch in kleinen Ecken einsetzbar. Ihr Gewicht von 9 kg liegt leicht über dem Durchschnitt.

Die beste Wärmewellenheizung für die Wand

Die Königshaus Infrarotheizung wärmt Räume zwischen 12 und 34 m². Das Gerät wird an der Wand befestigt und steht dir somit nicht im Weg. Die Heizung ist außerdem sehr flach und stört kaum. Da beim Heizen keine Staubentwicklung entsteht, ist dieses Gerät auch perfekt für Asthmatiker geeignet.

Die Wärmewellenheizung benötigt keine Vorlaufzeit, wie es bei normalen Heizungen manchmal der Fall ist. Sobald sie angeschaltet wird, heizt sie sich sofort auf und gibt genügend Wärme ab, um kleine bis mittelgroße Räume zu heizen.

Die beste Wärmewellenheizung mit Thermostat

Die Fern Infrarotheizung wird von einem deutschen Hersteller produziert und ist zur Montage an der Wand gedacht. Sie besitzt ein Thermostat und einen doppelten Überhitzungsschutz. Die Leistung beträgt 600 Watt und reicht somit zur Beheizung von einem Raum mit 8-18 m².

Die Maße des Infrarotpaneels lauten: 100 x 60 cm (LxB). Mit einer Dicke von nur 1 Zentimeter entspricht es dabei einem sehr schmalem Modell. Das Gewicht dieses Heizpaneels beträgt nur 4 kg. Somit ist sie leicht zu montieren, das Montagematerial wird mitgeliefert.

Das Infrarotpaneel kann an die Wand montiert werden oder auch mit Standfüßen im Raum aufgestellt werden. Die Standfüße sind jedoch nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat dazugekauft werden.

Die beste Wärmewellenheizung für draußen

Der Heizpilz von Enders wird mit Gas betrieben und bietet eine stufenlos einstellbare Leistung von 3500 – 8000 Watt. Der Terrassenheizer trumpft mit einer effektiver Verbrennung und einem ausgekügelten Reflektionssystem auf. Er hat eine Höhe von 220 cm, der Reflektorschirm hat einen Durchmesser von 76 cm.

Der Terrassenheizer wiegt ca. 12 kg, inklusive der benötigten Gasflasche, wiegt der Terrassenheizer rund 23 kg. Der Heizpilz ist jedoch mit Transportrollen versehen, um ihn leichter auf ebener Fläche transportieren zu können.

Er besteht aus Metall und ist in einem glänzenden Silber gehalten. Das Heizgerät wird im Freien auf ebenem Boden aufgestellt und benötigt keine Befestigung auf der Stellfläche, da es über eine Umkippsicherung verfügt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Wärmewellenheizung kaufst

Was ist eine Wärmewellenheizung? Wie ist ihre Funktionsweise?

Die meisten Heizungen, die üblicherweise verwendet werden, erhitzen die Raumluft und in weiterer Folge den gesamten Wohnungsbereich. Wärmewellenheizungen erwärmen den Raum, indem sie Wärmewellen an die Umgebung abgeben. Dabei wird nicht die Raumluft erwärmt, sondern die Wellen erwärmen die Oberflächen direkt.

Wärmewellenheizungen verwenden Infrarotstrahlen für die Erwärmung der Umgebung. Darum verwendet im Alltag auch kaum jemand den langen Begriff “Wärmewellenheizung”, sondern sie werden Infrarotheizung, Wärmestrahler oder Quarzstrahler genannt.

Wärmewellenheizungen werden auch Infrarotheizung, Wärmestrahler oder Quarzstrahler genannt.

Was kostet eine Wärmewellenheizung?

Kleine Infrarotpaneele mit 300 Watt starten bei 45 Euro, große leistungsstarke Infrarotpaneele, die als Bildheizung gestaltet sind, können bis zu 600 Euro kosten.

Quarzstrahler fürs Bad oder für den Wickeltisch beginnen bei 25 Euro, sie haben aber einen schlechteren Wirkungsgrad und eine längere Aufheizdauer als Infrarotstrahler. Quarzstrahler arbeiten mit sehr langwelligen Infrarotwellen, deshalb haben sie eine schwächere Leistung.

Infrarotstrahler gibt es ab 45 Euro.  Leistungsstarke, große Geräte für Werkstätten oder andere große Räume können bis zu 700 Euro kosten.

Standheizungen und Heizsäulen findest du im Bereich von 40 Euro bis 1000 Euro, je nach Leistung und Größe.

Was kostet der Betrieb einer Wärmewellenheizung?

Die meisten Infrarotheizungen werden mit Strom betrieben.  Die Berechnung des Stromverbrauchs ist dabei recht einfach. Hat zum Beispiel eine Wärmewellenheizung eine Maximalleistung von 2000 Watt, so verbraucht sie auf höchster Stufe eingeschalten pro Stunde 2 Kilowattstunden an Strom.

Eine Wärmewellenheizung mit 2000 Watt verbraucht 2 Kilowattstunden an Strom pro Stunde.

Als Grundheizung im Dauerbetrieb sind die Heizarten Gas, Brennholz und Pellets günstiger. Jedoch hat die Wärmewellenheizung andere Vorteile, die ihre Anschaffung rentabel machen können.

Was sind die Vorteile einer Wärmewellenheizung?

Die Anschaffungskosten für eine Infrarotheizung sind geringer als für andere Heizungsanlagen. Außerdem ersparst du dir Wartungskosten oder Kosten für den Schornsteinfeger.

Infrarotheizungen können einen Raum sehr schnell erwärmen. Darum eignen sie sich besonders gut als Zusatzheizungen für die Übergangszeit, wenn die Hauptheizung noch nicht in Betrieb ist. Weiters kannst du sie einsetzen, um dein Badezimmer fürs Duschen oder Baden in kurzer Zeit auf eine angenehme Temperatur zu bringen.

Auch im Wohnwagen oder beim Camping sind Wärmestrahler sehr beliebt. Wird es zum Beispiel in den Abendstunden im Freien empfindlich kalt, kann ein Strahler, oder oft auch Heizpilz genannt, für Wärme sorgen, indem er die Personen um ihn herum aufwärmt und für eine angenehme Wärmestrahlung sorgt. Heizungen, die die Raumluft erhitzen, sind dagegen im Freien vollkommen ungeeignet.

Als Grundheizung werden Elektroheizungen eher seltener eingesetzt, da sie im im Dauerbetrieb teurer sind als übliche Zentralheizungen. Jedoch kann es bei der Sanierung eines Altbaus günstiger sein, Infrarotpaneele zu installieren und höhere Heizkosten in Kauf zu nehmen, als eine Zentralheizung mit Rohren und viel Aufwand nachträglich ins Haus einzubauen.

Elektroheizungen generell eignen sich auch gut in Kombination mit vorhandenen Photovoltaikanlagen. Wenn du den Strom nicht teuer kaufen musst, sondern selbst mit einer Solaranlage am Dach herstellst, verringert sich der Nachteil der höheren Stromkosten.

Mit Solarpaneelen kannst du dir den Strom für die Infrarotheizung selbst produzieren. (Foto: pixabay.com / PhotoMIX-Company)

Falls du eine Stauballergie hast, kann der Einsatz von Infrarotheizungen ebenfalls einen Vorteil haben. Normale Heizungen, die die Raumluft erhitzen, wirbeln dabei auch den Staub auf, weil die erwärmte Luft nach oben steigt, also bewegt wird. Eine Wärmewellenheizung hingegen lässt die Raumluft in Ruhe und erwärmt die Oberflächen direkt. Dadurch ist die Staubaufwirbelung geringer.

Was sind die Nachteile einer Wärmewellenheizung?

Ein großer Nachteil – wie bereits oben erwähnt – sind die doch höheren Stromkosten im Dauerbetrieb. Darum werden Infrarotheizungen meistens als Zusatzheizungen verwendet.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Infrarotheizungen bei einem Stromausfall nicht mehr einsetzbar sind. Darum wird auch aus diesem Grund empfohlen, Wärmewellenheizungen beispielsweise mit einem Holzofen zu kombinieren.

Vorteile
  • Geringere Anschaffungskosten
  • Keine Wartungskosten
  • Kein Schornsteinfeger notwendig
  • Schnelle, direkte Erwärmung
  • Im Freien einsetzbar
  • Keine oder einfache Installation
  • Angenehmer für Stauballergiker
Nachteile
  • Teurere Betriebskosten
  • Bei Stromausfall nicht einsetzbar

Welche Größe sollte eine Infrarotheizung haben?

Es gibt folgende Faustformel für Infrarotheizungen: 60 bis 100 Watt Heizleistung pro Quadratmeter Wohnfläche.

Die benötigte Heizleistung hängt auch davon ab, ob der zu heizende Raum viele oder wenige Außenwände hat und ob die Außenwände gut gedämmt sind. Bei vielen Außenwänden und schlechter Dämmung ist eine höhere Wattzahl besser.

Mit einer Infrarotheizung mit 2000 Watt kann man also ein Bad mit 20 Quadratmetern problemlos heizen. Allerdings ist es auch kein Nachteil, wenn die Heizleistung pro Quadratmeter bei Räumen, die man schnell aufheizen möchte, noch höher ausfällt, weil der Raum dann noch schneller erwärmt werden kann.

Produktbild

Für kleinere Räume von 10 bis 18 m² reichen auch schon weniger als 1000 Watt. Dadurch kann man zudem noch Strom sparen im Vergleich zu den leistungsstärkeren Geräten.

Wo kann man eine Wärmewellenheizung kaufen?

Infrarotheizungen erhält man im Baumarkt, in Einrichtungshäusern und auch Supermärkte bieten immer wieder Schnäppchen an. Eine große Auswahl findet man mittlerweile auch in Onlineshops.

Hier ist eine Auswahl an Onlineshops und Geschäften, die Infrarotheizungen verkaufen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Hornbach
  • Obi

Alle Wärmewellenheizungen, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link auf einen dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Artikel gefunden hast, der dir gefällt.

Welche Alternativen gibt es zu Wärmewellenheizungen?

Es gibt drei Alternativen, die ebenfalls gerne als Zusatzheizungen verwendet werden:

  • Radiatoren
  • Heizlüfter
  • Konvektoren

Alle drei Arten werden vor allem beim mobilen Einsatz ebenfalls mit Strom betrieben. Ein großer Unterschied dieser drei Heizungsarten zur Infrarotheizung ist der, dass diese Heizungen die Luft erwärmen. Eine Infrarotheizung hingegen erwärmt die Gegenstände direkt.

Radiatoren:

Radiatoren kennt jeder – der typische Heizkörper an der Wand ist ebenfalls ein Radiator. Der Heizkörper an der Wand ist allerdings meist mit einem Heizsystem, wie zum Beispiel einer Holzheizung gekoppelt. Das heiße Wasser wird dann durch die Rippen des Heizkörpers geleitet und erhitzt die Luft am Heizkörper. Die erwärmte Luft steigt auf, es entsteht eine Zirkulation und mit der Zeit wird die gesamte Raumluft erwärmt.

Es gibt aber auch elektrische Radiatoren, die entweder an die Wand montiert werden oder mobil verwendet werden können. Als Heizmedium befindet sich hier Wasser, Öl oder Gas im Gerät. Dieses Heizmedium wird durch ein Heizaggregat erhitzt, wodurch wiederum die Luft, die den Radiator berührt, erhitzt wird.

Auch Katzen finden Radiatoren sehr angenehm – solange sie nicht zu heiß werden (Foto: Goergl / pixabay.com)

Radiatoren erwärmen die Luft zwar leiser als Wärmewellenheizungen, allerdings benötigen sie auch länger hierfür.

Vorteile
  • Geräuschlos
Nachteile
  • Erwärmung dauert länger

Heizlüfter

Heizlüfter saugen die kalte Luft an der Rückseite an und führen sie durch Heizdrähte. Durch die Heizdrähte wird die Luft erwärmt und mittels eines eingebauten Ventilators wird die warme Luft an der Vorderseite wieder ausgeblasen.

Schwarzer Heizlüfter

28. Juli 2020

Der Vorteil eines Heizlüfters ist, dass er ebenso wie ein Infrarotheizung sehr schnell Wärme liefert. Allerdings ist der eingebaute Ventilator nicht geräuschlos.

Vorteile
  • Schnelle Erwärmung
Nachteile
  • Nicht geräuschlos

Konvektoren

Konvektorheizungen sind im Inneren mit einem Auftriebsschacht ausgestattet. Die kalte Luft wird in diesem Schacht erhitzt und noch oben abgegeben. Es gibt auch Modelle, die zusätzlich mit einem Ventilator ausgestattet sind, damit die warme Luft schneller ausgeblasen werden kann.

Symbolbild einer Konvektorheizung (Foto: Painter06 / pixabay.com)

Je nach Ausführung haben Konvektoren dieselben Vor- und Nachteile wie Radiatoren oder wie Heizlüfter. Besitzt der Konvektor keinen Ventilator, erwärmt er die Luft zwar geräuschlos, er benötigt aber länger dafür. Wurde der Konvektor mit einem Ventilator ausgestattet, gibt der Ventilator Geräusche von sich, die Erwärmung findet aber schneller statt.

Konvektoren ohne Ventilator:

Vorteile
  • Geräuschlos
Nachteile
  • Erwärmung dauert länger

Konvektoren mit Ventilator:

Vorteile
  • Schnellere Erwärmung
Nachteile
  • Nicht geräuschlos

Entscheidung: Welche Arten von Wärmewellenheizungen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Bei Wärmewellenheizungen  wird zwischen fest montierten Heizungen und transportablen Heizungen unterschieden.

Bei den fest montierten Heizungen gibt es folgende Typen:

  • Tafelheizung
  • Bildheizung
  • Spiegelheizung
  • Glas-Infrarotheizung
  • Deckenheizung
  • Infrarot-Heizsäulen
  • Heizstrahler

Tafelheizung

Bei der Tafelheizung besteht die Oberfläche aus einer dunklen Tafel, die mit Kreide beschrieben werden kann. Es gibt auch Ausführungen mit weißer Oberfläche, die mit speziellen Whiteboardmarkern beschrieben werden. Sie eignen sich gut für die Küche oder fürs Kinderzimmer. Du kannst auf dieser Tafel Einkaufslisten anfertigen oder die Kinder im Kinderzimmer können darauf schreiben und malen.

Weiters eignet sich diese Art von Infrarotheizung auch für Restaurants und Bars, um darauf das Tagesmenü oder die Getränkekarte zu präsentieren. Eine gute Idee ist auch, die Tafelheizung beispielsweise im Flur dafür zu verwenden, um Nachrichten für andere Familienmitglieder zu hinterlassen.

Möchtest du eine Tafelheizung kaufen, dann achte darauf, dass die Tafeloberfläche mit Email oder Keramik isoliert ist, damit die Oberfläche nicht zu heiß wird, denn beim Schreiben berührst du auch ab und an die Tafel.

Vorteile
  • Beschreibbar
  • Unauffälliges Design
  • Oberfläche wird nicht heiß
Nachteile
  • Hohes Gewicht durch zusätzliche Isolierung

Bildheizung

Bei dieser Art von Heizung ist die Heizfläche hinter einem Bild versteckt, wobei es hier eine riesige Auswahl an Motiven gibt. Es gibt auch Anbieter, bei denen du ein eigenes Bild auf die Heizung aufdrucken lassen kannst.

Zu beachten ist, dass eine Bildheizung an der Oberfläche sehr heiß werden kann. Die meisten Modelle können eine Temperatur bis zu 90°C erreichen. Dies reicht zwar nicht aus, um sich bei kurzer Berührung ernsthaft zu verbrennen, trotzdem solltest du auf Kinder und Haustiere Acht geben oder die Heizung außer Reichweite montieren.

Vorteile
  • Dekorativ
  • Individuell mit eigenem Bild gestaltbar
Nachteile
  • Oberfläche wird heiß

Spiegelheizung

Bei der Spiegelheizung ist die Heizung hinter einem Spiegel versteckt. Diese Art der Infrarotheizung eignet sich besonders gut fürs Bad, weil der beheizte Spiegel nicht beschlagen kann. Aber auch in einem kleinen, engen Vorraum oder einer Garderobe kannst du eine kleinere Spiegelheizung platzsparend integrieren, um den Raum ebenfalls beheizen zu können.

Vorteile
  • Unsichtbar
  • Spiegel beschlägt nicht
  • Geringes Gewicht
Nachteile
  • Oberfläche wird heiß

Glas-Infrarotheizung

Bei einer Glasheizung befindet sich die Heizung hinter gefärbtem Glas und kann ebenfalls sehr gut zur Optik eines Raumes beitragen. Eine Glasheizung muss aber nicht einfach nur aus einfärbigem Glas bestehen, es gibt auch Modelle mit strukturierter Oberfläche. Außerdem gibt es Modelle mit mattierter Oberfläche oder mit transparenter Oberfläche.

Weiters gibt es Modelle fürs Bad, bei denen bereits ein Handtuchhalter integriert ist. Zudem gibt es Modelle, die mit LED-Lichtern ausgestattet sind und somit auch gleich die Beleuchtung übernehmen. Glasheizungen sind mit bruchsicherem Sicherheitsglas ausgestattet, sodass sie nicht gefährlich werden können.

Vorteile
  • Dekorativ
  • Geringes Gewicht
Nachteile
  • Oberfläche wird heiß

Deckenheizung

Eine Deckenheizung wird an die Decke eines Raumes montiert und kann dadurch sehr dezent in den Raum integriert werden. Zu beachten ist dabei, dass sie aus Sicherheitsgründen ein Gewicht von 10 kg nicht überschreitet. Deckenheizungen können in einem Raum helfen, Platz zu sparen, wenn an den seitlichen Wänden kein Platz mehr für ein Infrarotpaneel vorhanden ist.

Aus Sicherheitsgründen darf eine Deckenheizung maximal 10 kg wiegen.

Gerne werden Deckenheizungen zur Beheizung von Werkstatthallen benutzt, denn man kann mit ihnen einen Arbeitsplatz warm halten, muss aber nicht gleich die ganze Halle heizen. Es gibt auch Spiegelheizungen, Bildheizungen und Glasheizungen, die laut Hersteller an die Decke montiert werden dürfen.

Vorteile
  • Unsichtbar
  • Platzsparend
Nachteile
  • Durch das geringe Gewicht in der Leistung beschränkt

Infrarot-Heizsäulen

Heizsäulen können mitten im Raum aufgestellt werden und haben einen Strahlungswinkel von 180°.  Es gibt auch oszillierende Heizsäulen mit einem Strahlungswinkel von 360 °. Sie sind besonders gut geeignet für große Räume oder Räume mit wenig Platz an den Wänden.

Kleinere Heizsäulen können leicht transportiert werden und sind somit in verschiedenen Räumen einsetzbar. Es gibt aber auch Heizsäulen, die du an die Wand montieren kannst, falls du in der Breite wenig Platz an der Wand hast.

Zu beachten ist, dass eine frei im Raum aufgestellte Heizsäule nicht umkippt. Damit dies nicht passieren kann, haben einige Hersteller ihre Produkte sehr ausgeklügelt mit Umkippschutz, Abschaltung beim Umkippen etc. ausgerüstet. Weiters ist zu beachten, dass du die Heizsäule nicht direkt bei brennbaren Materialen wie Vorhängen aufstellst.

Vorteile
  • Dekorativ
  • Platzsparend
  • Kleinere Modelle mobil
Nachteile
  • Oberfläche wird heiß
  • Umkippgefahr

Heizstrahler

Bei den fest montierbaren Strahlern gibt es eine große Auswahl an Geräten, die man fürs Bad oder für den Baby-Wickeltisch verwenden kann. Meist werden sie seitlich an der Wand festgeschraubt.

In dieser Rubrik findet man auch die sogenannten  Quarzstrahler. Quarzstrahler sind günstiger als Infrarot-Strahler, aber sie haben auch einen niedrigeren Wirkungsgrad und eine längere Aufheizdauer. Trotzdem können sie zur Erwärmung eines kleineren Raumes ausreichend sein.

Quarzstrahler sind günstiger, haben aber einen niedrigeren Wirkungsgrad und eine längere Aufheizdauer.

Vor- und Nachteile von Quarzstrahlern:

Vorteile
  • Günstiger
Nachteile
  • Niedrigerer Wirkungsgrad
  • Längere Aufheizdauer

Bei den transportablen Heizungen unterscheidet man:

  • die Standheizung
  • mobile Infrarot-Wärmestrahler

Standheizung

Die Standheizung sieht wie ein dünner Heizkörper auf Rollen aus. Dadurch lässt sie sich ganz einfach von einem Raum in einen anderen transportieren.

In diesem Bereich gibt es Modelle, die an der Oberfläche sehr heiß werden können. Darum solltest du immer darauf achten, genügend Abstand zu Möbeln, Vorhängen und dergleichen einzuhalten. Befinden sich auch Kinder oder Tiere im selben Raum, so ist ein Modell mit einem Hitzeschutz unbedingt zu empfehlen.

Vorteile
  • Mobiler Einsatz
Nachteile
  • Oberfläche wird heiß

Mobile Infrarot-Wärmestrahler

Heizstrahler, die  im Freien eingesetzt werden, sind meist so groß, dass man sie zu zweit von Ort zu Ort bewegen muss. Trotzdem sind sie sehr praktisch, wenn es abends kühl wird und du noch draußen sitzen möchtest. Möchtest du dir einen Strahler für Draußen kaufen, solltest  du unbedingt darauf achten, dass er mindestens die Schutzklasse “IP55” aufweist und einen stabilen Standfuß hat. Steht ein Heizpilz bei einem Sturm im Freien, kann er auch mal gerne kippen.

Heizpilze werden meist mittels einer Gaskartusche betrieben. Achte hier darauf, dass du ein Gerät kaufst, bei dem sich das Gas automatisch abschaltet, wenn ein Gasleck auftritt.

Vorteile
  • Mobiler Einsatz
Nachteile
  • Umkippgefahr
  • Gas kann austreten

Heizpilze für den Außeneinsatz werden meist mit Gas betrieben. (Foto: Harald_Landsrath / pixabay.com)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst Du Wärmewellenheizungen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Infrarotheizungen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Heizung für dich eignet oder nicht.

  • Gewicht
  • Größe
  • Schutzart
  • Leistung
  • Prüfsiegel
  • Mobil / feste Montage
  • Thermostat
  • Fernbedienung

Gewicht

Möchtest du eine Infrarotheizung auf der Decke eines Raumes installieren, so achte darauf, dass die Heizung aus Sicherheitsgründen ein Gewicht von 10 kg nicht überschreitet. Ansonsten ist das Gewicht nur bei der Montage ein Thema. Ein großes Infrarotpaneel kann bis zu 20 kg wiegen. Planst du dies selbst zu montieren, brauchst du unbedingt Helfer.

Die transportierbaren Wärmewellenheizungen sind meistens mit Rollen ausgestattet, sodass ein Transport von einem zum anderen Ort leicht fällt. Es gibt aber auch transportable Infrarotpaneele mit Standfuß am Markt, die 17 kg wiegen. Hier benötigt man Hilfe, um sie von einem Ort zum anderen zu transportieren.

Größe

Je größer die Infrarotheizung, umso größer der Raum, der mit ihr geheizt werden kann. Gibt es an den Wänden oder an den Decken wenig Platz, um große Infrarotpaneele unterzubringen, so kannst du dich auch für mehrere kleine Paneele entscheiden. Außerdem gibt es Infrarotpaneele oder Heizsäulen, die man mitten im Raum aufstellen kann.

Schutzart

Wärmewellenheizungen, die für den Wohnungsbereich geeignet sind, tragen die Schutzartbezeichnung “IP20”. Eine Infrarotheizung fürs Bad hingegen sollte spritzwassergeschützt sein und mindestens die Schutzart “IP24” aufweisen. Möchtest du eine Infrarotheizung in der Werkstatt verwenden, so eignet sich eine Ausführung mit Spritzwasserschutz und Staubresistenz mit Schutzart “IP65”. Wärmestrahler, die im Freien einsetzbar sind, haben mindestens “IP55” als Schutzart.

Schutzart Geeigneter Einsatzbereich
IP20 Für den Wohnungsbereich
IP24 Spritzwasserschutz (fürs Bad)
IP55 Im Freien einsetzbar
IP65 Spritzwasserschutz und Staubschutz (für die Werkstatt)

Leistung

Wie oben bereits erwähnt, solltest du eine Heizleistung von 60 – 100 Watt pro Quadratmeter kalkulieren. Es gibt Infrarotheizungen von 200 Watt bis ca. 2000 Watt. In diesem großen Angebot lässt sich leicht die richtige Heizung mit der richtigen Leistung finden.

Prüfsiegel

Folgende Prüfsiegel weisen auf eine gute Qualität hin:

  • EU-Konformitätserklärung
  • VDE-Prüfzeichen
  • TÜV-Zertifizierung
  • RoHS-Zertifizierung (die Heizung ist frei von Schadstoffen)

Mobil / feste Montage

Möchtest du mit einer Heizung verschiedene Räume heizen, bietet sich ein mobiles Gerät auf Rollen an. In diesem Bereich gibt es Heizpaneele und Heizsäulen. Heizsäulen können den Raum im Bereich von 180° heizen. Wenn es eine oszillierende Heizsäule ist, kann sie den Raum sogar im Umkreis von 360° erwärmen.
Wird nur ein Raum geheizt, so bietet sich eine feste Montage von Infrarotpaneelen an.

Thermostat

Je nach Einsatzbereich kann ein Thermostat sehr vorteilhaft sein. Möchtest du in einem Raum auf Dauer eine bestimmte Temperatur haben, so achte darauf, dass deine Heizung ein Thermostat hat. Dann ersparst du dir das ständige Ein- und Ausschalten.

Nahaufnahme Thermostat Heizung

Durch die Wärmeregulation ist es möglich, die Temperatur perfekt deinen Bedürfnissen anzupassen, weshalb es dir daher nie zu kühl oder zu heiß sein wird. (Foto: ri / pixabay.com)

Fernbedienung

Auch eine Fernbedienung kann den Gebrauch einer Heizung sehr angenehm gestalten. Verwendest du beispielsweise eine Infrarotheizung im Wohnzimmer und die Wärmestrahlung wird dir zu stark, kannst du deine Heizung drosseln, ohne aufstehen zu müssen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wärmewellenheizungen

Wer hat den Infrarotheizstrahler erfunden?

An der Entwicklung der Infrarotwärme waren einige Personen beteiligt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte ein Wissenschaftler namens Friedrich Herschel die Infrarotwärmestrahlung. 1880 erfand Thomas Edison die Glühlampe. Diese strahlt zwar kein Infrarotlicht ab, sie war aber ein wichtiger Schritt zur Entwicklung von Infrarotstrahlern.

Ende des 19. Jahrhunderts baute ein Wissenschafter namens Walther Nernst eine Glühbirne, die bereits viel Infrarotwärmestrahlung abgeben konnte. Mit Hilfe dieser Erfindung baute dann die Firma AEG ab Anfang des 20 Jahrhunderts die ersten Infrarotstrahler. Diese wurden jedoch nur zum Heizen von Werkshallen und dergleichen verwendet.

Wer hat die Infrarotheizung für den Wohnungseinsatz weiterentwickelt?

Ein Mann namens Michael Buschhoff verwendete im Jahr 1998 Infrarotstrahler zur Wasserlecksuche auf Baustellen. Leider waren diese Strahler damals wenig nachgefragt und die Produktion wurde eingestellt. Und deshalb baute Michael Buschhoff im Jahr 2000 seine erste eigene Wärmewellenheizung.

Michael Muschhoff erkannte das Potential dieser Heizart und produzierte nur zwei Jahre später das erste serienreife Wandheizpaneel. Heute ist er Eigentümer der erfolgreichen Firma Redwell, bestehend aus zwei Produktionsstandorten mit 25 Mitarbeitern in Österreich, 40 Verkaufsläden in Deutschland und 21 Shops in Österreich.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] www.energie-experten.org/heizung/elektroheizung/waermewellenheizung.html

[2] www.hausjournal.net/waermewellenheizung-stromverbrauch

[3] www.infrarot-heizung-en.de/waermewellenheizung/nachteile-infrarotheizung__21.php

[4] www.heizkoerper-wissen.de/vor-und-nachteile-infrarotheizung/

[5] www.austrio.at/die-infrarotheizung-aus-der-garage/

[6] www.heizstrahler-test.de/wer-infrarot-heizstrahler-erfunden/

[7] http://www.hausundenergie.de/infrarotheizung/

[8] www.verbraucherwelten.de/haushalt-familie/infrarotheizung/

[9] https://infrarot-heizung.co.at/de/infrarotheizung/

[10] https://www.heizluefter.org/funktion/

[11] https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/heizluefter-radiator-verbrauch-energie-100.html

Bildnachweis: ri / pixabay.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Stephan hat das Heizungs-Geschäft seines Vaters übernommen. Mittlerweile hat er es erweitert und auch noch den Fachbereich der alternativen Heizungsmethoden hinzugenommen. Damit hat er richtigen Erfolg. Da er sein Wissen darüber gerne weiter geben möchte, hat er nun angefangen, darüber zu schreiben.