Willkommen bei unserem großen Ventilator Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Ventilatoren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Ventilator zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Ventilator kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich wird bei Ventilatoren zwischen fünf Kategorien unterschieden. Es gibt Deckenventilatoren, runde Standventilatoren, Turmventilatoren / Säulenventilatoren, Tischventilatoren und Miniventilatoren.
  • Ein oszillierender Ventilator schwenkt den Ventilatorkopf. Diese Funktion verteilt die Luft besser im Raum.
  • Je nach Art des Ventilators sind die Preise verschieden. Kleine Miniventilatoren gibt es schon um ca. 5 Euro, Deckenventilatoren hingegen können bis zu 500 Euro kosten.

Ventilator Test: Das Ranking

Platz 1: Rowenta VU4110 Essential Standventilator

Der Rowenta VU4110 Essential Standventilator verbindet Funktionalität und Design. Er ist hochwertig gebaut und höhenverstellbar von 115 bis 140 cm. Der Rotor mit seinen blauben Blättern hat einen Durchmesser von 40 cm und schafft auf der höchsten Stufe eine Luftumwälzung von 60 m³ pro Minute. In der kleinsten Einstellung ist der Ventilator mit 59 dB recht leise.

Weil der Rowenta VU4110 Essential Standventilator schwenkbar ist und auf Wunsch oszilliert, kannst du dir die Belüftung so einstellen, wie du es magst. Es stehen drei Geschwindigkeitsstufen zur Auswahl. Natürlich verfügt das Gerät über ein Sicherheitsgitter. Hier bekommst du einen stabilen Standventilator einer bekannten Marke, der bei Bedarf richtig Wind macht.

Platz 2:

Der Honeywell QuietSet Tower Turmventilator bietet viel für einen vernünftigen Preis. Mit einer Größe von 17 x 17 x 80 cm und einem Gewicht von knapp 3,8 kg lässt er sich gut von einem Raum in den anderen transportieren. Durch das schlange Design macht er sich überall gut. Besonders eignet er sich allerdings für das Schlafzimmer, weil er selbst in der höchsten der fünf Geschwindigkeitsstufen noch recht leise ist.

Da der Honeywell QuietSet Tower Turmventilator einen Timer hat, kann eso programmiert werden, dass er sich nach einer, zwei, vier oder acht Stunden automatisch abschaltet. Eine Oszillationsfunktion (75 Grad) und ein schicker Look in Schwarz-Silber machen den Ventilator zu einem gefragten Modell in den Onlineshops. Das liegt nicht zuletzt an der mitgelieferten Fernbedienung.

Platz 3: AEG VL 5529 2in1 Tischventilator

Der AEG VL 5529 ist nicht nur ein Tischventilator – er kann mit dem beiliegenden Zubehör auch an der Wand montiert werden. Mit seinen drei Geschwindigkeitsstufen ist er ideal für den Schreibtisch im Büro oder die Kommode im Schlafzimmer. Die Schaltknöpfe sind dabei so angebracht, dass man sie von überall erreichen kann. Das Metallgitter sorgt für die gewünschte Sicherheit.

Auf Wunsch kann die Neigung des AEG VL 5529 Ventilators verstellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit der Rotation. Kunden schätzen die angenehme Lautstärke, die in der höchsten Stufe nur 40 dB beträgt. Der Tischventilator steht stabil und hat eine Leistung von 30 Watt. Er verbraucht also nicht besonders viel Strom. Einen Timer hat er nicht – hier hilft bei Bedarf eine Zeitschaltuhr.

Platz 4: Honeywell HT-900E Turbo-Ventilator

Wenn du nach einem besonders starken Tischventilator suchst, solltest du dir den Honeywell HT-900E anschauen. Er ist zwar klein, aber hat es faustdick hinter den Ohren. Mit seinen 18 cm langen Flügeln schafft er einen Luftdurchsatz ca. 740 m³ pro Stunde. Dabei entsteht jedoch ein Geräuschpegel von nur 39 dB in der höchsten Stufe, sodass sich der Ventilator auch für das Schlafzimmer oder den Schreibtisch eignet.

Durch die Neigung und Oszillation verteilt der Honeywell HT-900E die Luft so, wie du es willst. Das besondere an diesem Ventilator ist jedoch, dass er nicht nur ein Tischventilator ist, sondern auch an der Wand montiert werden kann. Zudem verfügt er über drei Geschwindigkeitsstufen und eine Leistung von 27 Watt. Als kleine Windmaschine zur Belüftung ist der Ventilator auf alle Fälle zu empfehlen.

Platz 5: Westinghouse Lighting Deckenventilator Bendan

Der Westinghouse Lighting Deckenventilator Bendan wird in verschiedenen Designs angeboten: ganz in Weiß, in seidenmattem Chrom mit silver- oder wengefarbenen Flügeln und besonders edel in dunklem Zinn mit Apfelholz-Flügeln. Der Ventilator dient gleichzeitig als Beleuchtung. Die 80 Watt starke Halogenlampe befindet sich hinter Milchglas und ist im Lieferumfang enthalten.

Der Deckenventilator von Westinghouse hat einen Durchmesser von 132 cm. Über die mitgelieferte Fernbedienung lässt er sich ein- und ausschalten. Auch die drei Geschwindigkeitsstufen können damit eingestellt werden. Der maximale Luftstrom beträgt 159 m³ pro Minute bei einer Lautstärke von bis zu 50 dB. Praktisch ist die Unterscheidung von Sommer- und Winterbetrieb.

Platz 6: EasyAcc Handventilator

Der EasyAcc Handventilator ist ein tragbarer Mini-Ventilator, der dich in der warmen Jahreszeit kühlt. Mit vollgeladenem Akku mit einer Leistung von 2.600 mAh hält er abhängig von der gewählten Geschwindigkeitsstufe zwischen drei und zehn Stunden durch. Es gibt drei davon und sie lassen sich durch wiederholten Drücken des Ein-/Aus-Schalters einstellen.

Durch den faltbaren Griff lässt sich der nur 176 g schwere EasyAcc Handventilator auf einen Tisch stellen, was im Büro praktisch ist. Aufgeladen wird sein Akku über einen USB-Anschluss – ein 80 cm langes Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Dazu gibt es eine Anleitung in Englisch, doch die Bedienung des Mini-Ventilators ist einfach und selbsterklärend.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Ventilator kaufst

  • Wie viel Geld möchte / kann ich ausgeben?
  • Wo möchte ich meinen Ventilator platzieren?
  • Wie viel Platz habe ich für meinen Ventilator?
  • Wie viel Strom darf der Ventilator verbrauchen?

Was kostet ein Ventilator?

Je nach Model sind die Kosten unterschiedlich. Ein Handventilator kann schon ab 2 Euro erworben werden, ein hochwertiger und luxuriöser Deckenventilator kostet hingegen schon mal 500 Euro.

Die folgende Tabelle gibt Informationen über die Preise der verschiedenen Ventilatoren.

Kategorie Preis
Deckenventilator ca. 100 bis 500 Euro
Runder Standventilator ca. 30 bis 60 Euro
Turmventilator/ Säulenventilator ca. 60 bis 300 Euro
Tischventilator ca. 20 bis 100 Euro (rotorlos)
Handventilator ca. 2 bis 5 Euro
USB-Ventilator ca. 5 bis 15 Euro

Es gibt oft noch billigere Geräte, diese sind jedoch nicht empfehlenswert, da sie sich langfristig nicht lohnen und das Preis-/Leistungsverhältnis zu wünschen übriglässt.

Billige Geräte haben meist auch einen höheren Stromverbrauch und sind nicht wirklich effizient. Es lohnt sich auf lange Sicht, bei den Anschaffungskosten ein paar Euro mehr auszugeben.

Wo kann ich einen Ventilator kaufen?

Ventilatoren kannst du sowohl im Fachhandel als auch in Elektrogeschäften und manchmal auch bei Discountern oder in Supermärkten kaufen. Oft wird hier jedoch Billigware als Schnäppchen-Angebot verkauft und die Geräte halten nicht was sie versprechen.

Du kannst hingegen in jedem Bauhaus qualitativ hochwertige Ventilatoren finden. Als Alternative bieten sich Online-Shops an. Dort fehlt zwar die Beratung durch einen Verkäufer, aber manchmal sagen die Kundenbewertungen ohnehin mehr über die Qualität des Gerätes aus.

Ventilatoren sind bei vielen Händlern erhältlich. Hier ein paar Beispiele, wo du deinen Ventilator kaufen kannst.

  • Amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Obi
  • Conrad

Alle Ventilatoren, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Wieviel Platz braucht ein Ventilator?

Der Platz, den ein Ventilator einnimmt, ist abhängig vom Typ und vom Gerät selbst.

Natürlich sind Tischventilatoren und Mini-Ventilatoren am kleinsten. Ein Säulenventilator braucht weniger Platz als ein runder Standventilator, da er keinen Standfuß hat. Ein Deckenventilator schränkt den Wohnraum überhaupt nicht ein, da er an der ungenutzten Deckenfläche angebracht wird.

Hat man nur wenig Platz, dann ist ein kleiner Säulenventilator die richtige Wahl. Er lässt sich ohne Mühe in die Umgebung integrieren. Auch ein Tischventilator könnte passen, vorausgesetzt das Design steht nicht an erster Stelle.

Für große Räume ist ein Standventilator optimal, denn dieser ist sehr leistungsstark. Natürlich kann bei einem großen Raum auch ein Deckenventilator oder ein Tower geeignet sein – je nachdem worauf du bei deinem perfekten Ventilator Wert legst.

Ein größerer Ventilator braucht klarerweise mehr Platz, jedoch bringt er auch eine größere Leistung mit sich!

Deckenventilator in Bewegung

Je größer der Ventilator ist, desto mehr Strom verbraucht er. Achte beim Kauf auf Angaben diesbezüglich und vermeide zu billige Modelle – das kann im Nachhinein teuer werden. (Foto: stux / pixabay.com)

Wo stelle ich meinen Ventilator hin?

Bei frei beweglichen Ventilatoren kann das Gerät je nach Bedarf platziert werden. Jedoch sollte dich der Luftstrom nicht direkt treffen.

Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn auch wenn ein erfrischender Luftstrom an heißen Sommertagen angenehm ist, sollte man sich nicht stundenlang damit abkühlen. Eine Erkältung oder trockene Haut könnten die Folge sein.

Der Ventilator sollte nicht direkt auf dich gerichtet sein, ansonsten kann es gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Einen oszillierenden Ventilator stellst du am besten in eine Ecke des Raumes, da so der Luftstrom optimal verteilt wird.

Welche Alternativen zu Ventilatoren gibt es?

Die wichtigste Alternative zum Ventilator ist eine Klimaanlage. Natürlich gibt es noch weitere Alternativen, wie zum Beispiel – total Oldschool – einen Fächer.

Klimaanlage Test 2019: Die besten Klimaanlagen im Vergleich

Welche Vorteile bietet ein Ventilator?

Es gibt einige Vorteile eines Ventilators verglichen mit einer Klimaanlage. Da wären zum einen die geringeren Anschaffungskosten. Weiterhin ist ein Ventilator mobil und kann ohne Probleme umgestellt werden. Das ist bei einem Deckenventilator jedoch nicht möglich.

Eine Klimaanlage ist oft Verursacher von Erkältungen oder Problemen mit den Bronchien und Nebenhöhlen. Auch die Infektanfälligkeit kann steigen. Zudem ist sie bei unsachgemäßer Wartung Bazillenschleudern und Ursache von Lungenentzündungen. Aus gesundheitlicher Sicht sind Ventilatoren um einiges schonender.

Die Vorteile von Ventilatoren gegenüber Klimageräten im Überblick:

  • geringere Anschaffungskosten
  • Flexibilität
  • geringerer Stromverbrauch
  • besser für die Gesundheit

Wieviel Strom verbraucht ein Ventilator?

Ein Ventilator ist im heißen Sommer eine preisgünstige Lösung, um der Hitze zu entfliehen.

Der Stromverbrauch hängt in erster Linie von der Größe des Ventilators ab. Aber auch die Verarbeitung spielt eine wichtige Rolle.

Ein Beispiel: Ein Ventilator mit einer Leistung von 50 Watt verbraucht pro Stunde Strom für 1,25 Cent. Angenommener Strompreis: 25 Cent pro kWh. Im Dauerbetrieb kommt man in einer Woche auf Stromkosten in Höhe von 2,10 Euro.

Diese Ausgaben sind durchaus vertretbar für ein paar kühle Stunden, zumal ein Ventilator in der Regel nicht rund um die Uhr genutzt wird.

Achtung: Billige Geräte vom Discounter sind oft Stromfresser!

Was ist ein oszillierender Ventilator?

Der Begriff oszillierend bezeichnet hier das automatische Schwenken des Ventilatorkopfes. Durch Oszillation wird die Luft im Raum schneller und effektiver in Bewegung gesetzt.

Diese Funktion kann in der Regel auch deaktiviert werden, jedoch bietet die Oszillation einen erheblichen Vorteil.

Ein oszillierender Turmventilator beispielsweise ist am effizientesten, wenn er in einer Ecke des Raumes aufgestellt wird, weil er so die Luft am besten verteilt.

Entscheidung: Welche Arten von Ventilatoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man Ventilatoren zur Raumklimatisierung in folgende fünf Kategorien unterteilen:

  • Deckenventilator
  • Runder Standventilator
  • Turmventilator / Säulenventilator
  • Tischventilator
  • Miniventilator

Welcher Ventilator der richtige für dich ist, hängt von deinen eigenen Präferenzen und Wünschen ab. Im folgenden Abschnitt werden wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ventilatoren für dich auflisten.

Was ist ein Deckenventilator und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Der Deckenventilator ist, wie der Name schon sagt, permanent an der Decke des Raumes befestigt.

Dadurch schränkt er den Wohnraum nicht ein und erzeugt einen Luftstrom, der den gesamten Raum kühlt. Die Größe ist abhängig von der Zimmergröße. Ein qualitativ hochwertiger Deckenventilator ist nicht gerade billig. Dafür zeichnet er sich aber durch eine niedrige Lautstärke aus.

Deckenventilator Test 2019: Die besten Deckenventilatoren im Vergleich

Vorteile
  • niedrige Lautstärke
  • Wohnraum wird nicht eingeschränkt
  • der Luftstrom erreicht den ganzen Raum
  • Verwendung im Winter
Nachteile
  • kann nicht überall eingesetzt werden
  • nicht billig

Auch im Winter hat der Deckenventilator einen großen Vorteil: Die aufsteigende warme Luft kann im Raum verteilt werden. So lassen sich Heizkosten sparen. Ob Deckenventilator mit Beleuchtung, Zugkette oder Fernbedienung – du hast die Wahl.

Was ist ein Tischventilator und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Tischventilatoren sind kleine und kompakte Ventilatoren. Man kann sie, wie der Name schon sagt, auf Tischen oder anderen Möbelstücken platzieren. Sie sind somit sehr platzsparend.

Tischventilator Test 2019: Die besten Tischventilatoren im Vergleich

Tischventilatoren werden meist über einen kleinen Elektromotor betrieben. Er treibt das Laufrad mit den Flügeln an. So wird die direkte Umgebung mit erfrischender Luft versorgt.

Vorteile
  • kompakt
  • platzsparend
  • günstige Anschaffungskosten
Nachteile
  • schwache Leistung
  • nur für die direkte Umgebung bzw. kleine Räume geeignet

Die Leistung ist jedoch eher schwach. Daher ist ein Tischventilator nur für die unmittelbare Umgebung von Vorteil. Tischventilatoren lassen sich normalerweise in drei Geschwindigkeitsstufen einstellen.

Einige Tischventilatoren sind sogar zur Wandmontage geeignet.

Was ist ein Standventilator und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Der runde Standventilator ist eine größere Ausführung des Tischventilators. Er besitzt einen Standfuß oder einen Standring verbunden mit einer Teleskopstange. Man kann ihn daher überall platzieren.

Der Standventilator ist dank der Teleksopstange in der Regel höhenverstellbar und ziemlich leistungsstark – er hat die höchste Lüftungskraft aller Modelle. Außerdem kann er an verschiedenen Stellen platziert werden, da er einen robusten Standfuß besitzt.

Standventilator Test 2019: Die besten Standventilatoren im Vergleich

Vorteile
  • meist höhenverstellbar
  • sehr leistungsstark
  • größere Reichweite
  • flexibel
  • teilweise mit Fernbedienung
Nachteile
  • gegebenenfalls hohe Lautstärke
  • optisch nicht besonders ansehnlich
  • braucht viel Platz

Der Standventilator benötigt im Gegensatz zu den anderen Arten mehr Platz, da er einen großen Rotorkopf hat. Die Lautstärke variiert je nach Gerät und viele Standventilatoren können mit einer Fernbedienung bedient werden. Wer Wert auf ein innovatives Design legt, wird mit solch einem Gerät allerdings nicht glücklich werden.

Was ist ein Turmventilator bzw. ein Säulenventilator und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Ein Turmventilator, auch Säulenventilator oder Tower genannt, ist eine nicht höhenverstellbare Säule, die über die gesamte Vorderfläche Luft ausbläst.

Ein Turmventilator zeichnet sich durch seine geringe Lautstärke aus. Er saugt die Luft an der Rückseite an und gibt sie an der Vorderseite wieder ab.

Turmventilator Test 2019: Die besten Turmventilatoren im Vergleich

Vorteile
  • platzsparend
  • geringe Lautstärke
  • innovatives Design
Nachteile
  • nicht höhenverstellbar
  • teurer als ein Standventilator

Durch diese Eigenschaften braucht ein Säulenventilator nicht viel Platz und ist, je nach Gerät, auch noch ein hübsches Accessoire für den Raum. Durch das platzsparende Design lässt sich ein Tower auch in einem kleinen Raum aufstellen. Allerdings ist er nicht höhenverstellbar und vergleichweise teuer.

Was ist ein Mini-Ventilator und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Mini-Ventilatoren sind perfekt für den Arbeitsplatz oder unterwegs. Sie sind so klein, dass sie in fast jede Tasche passen.

Grundsätzlich lassen sich Mini-Ventilatoren in zwei Kategorien einteilen:

  • Handventilatoren (batteriebetrieben)
  • USB-Ventilatoren

Handventilatoren sind klein und perfekt für unterwegs. Egal ob im Zug, Bus oder Büro – der Handventilator ist immer dabei und liefert Erfrischung. Diese Ventilatoren gibt es mit vielen Extras, etwa mit LEDs an den Rotorblättern oder mit integriertem Zerstäuber als Mini-Sprühventilator.

Handventilator Test 2019: Die besten Handventilatoren im Vergleich

Vorteile
  • kompakt
  • perfekt für die Erfrischung unterwegs
  • geringe und nicht störende Lautstärke
Nachteile
  • schwache Leistung
  • nur für sehr kleine Bereiche (Gesicht etc.) geeignet

USB-Ventilatoren werden am PC oder Laptop angeschlossen und sorgen im Büro oder zu Hause für einen erfrischenden Luftstrom. Sie sind eine kleinere und kompaktere Version des Tischventilators, haben jedoch einen USB-Anschluss.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ventilatoren vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir aufzeigen, anhand welcher Faktoren du Ventilatoren vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen, zu entscheiden ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet, oder ob ein anderes die bessere Wahl für dich ist.

Beim Ventilatorkauf musst du einige verschiedene Punkte berücksichtigen, damit du auf längere Sicht mit deinem Gerät zufrieden bist.

Im Grunde genommen sind vor dem Kauf folgende Faktoren wichtig:

  • Lautstärke
  • Leistung
  • Timer
  • Größe
  • Oszillation
  • Standfestigkeit
  • Fernbedienung
  • Schaltstufen
  • Stromzufuhr
  • Anzahl der Flügel

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den verschiedenen Kriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Lautstärke

Die Lautstärke eines Ventilators ist eines der wichtigsten Kaufkriterien, da er meist in deiner unmittelbaren Nähe für längere Zeit eingeschaltet ist.

Der Ventilator sollte für frischen Wind sorgen, ohne dich dabei bei bestimmten Tätigkeiten (zum Beispiel Fernsehen oder Arbeiten) zu stören. Daher ist bei der Wahl des richtigen Ventilators der Geräuschpegel zu berücksichtigen.

Die Lautstärke der unterschiedlichen Geräte variiert sehr stark. Manche Ventilatoren sind kaum zu hören, andere werden von manchen Menschen als sehr störend empfunden. Das kann vor allem im Schlafzimmer nervig sein.

Wenn du dich unterhalten möchtest, kann ein lauter Ventilator schnell die Gesprächskultur negativ beeinflussen. Bist du geräuschempfindlich, solltest du beim Kauf nach einem besonders leisen Ventilator Ausschau halten.

Industrieventilator

Je nach deinen Bedürfnissen kannst du die Intensität der Luftzufuhr entweder höher oder verringern. (Foto: inkanoack / pixabay.com)

Leistung

Die Leistung in Watt ist ein weiteres Kaufkriterium, das nicht außer Acht gelassen werden sollte. Dieses Kriterium ist jedoch nicht das wichtigste beim Ventilatorkauf.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine höhere Wattleistung besser ist. Jedoch spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie leistungsstark der Ventilator wirklich ist. Das sind beispielsweise der Durchmesser, die Rotorblätter und die Umdrehungszahl.

Ein Ventilator mit einer großen Spannweite, vielen Rotorblättern und einem schwächeren Motor kann durchaus den gleichen Luftstrom erzeugen wie ein Ventilator mit weniger Rotorblättern und einer großen Drehzahl.

In der Regel haben teurere Geräte eine höhere Leistung und halten auch einiges mehr aus. Wie schon erwähnt sind die vermeintlich billigen Schnäppchen vom Discounter ihr Geld meist nicht wert.

Timer

Wenn du an einem warmen Sommerabend im Bett gerne den Luftstrom des Ventilators genießt, kann ein Timer durchaus sinnvoll sein.

Damit kannst du einstellen, wann sich der Ventilator von selbst abschaltet. Durch die Eingabe einer bestimmten Laufzeit wird der Timer aktiviert und nach Ablauf dieser Zeit schaltet sich das Gerät von alleine aus.

Damit du dir in der Nacht durch den Ventilator keine Erkältung zuziehst, kann ein Gerät mit einem Timer praktisch sein. Zum Einschlafen ist ein Luftstrom im heißen Schlafzimmer angenehm, wenn du jedoch eingeschlafen bist und dein Ventilator keinen Timer hat, läuft er die ganze Nacht.

Durch eine Timerfunktion ist ein Ventilator fürs Schlafzimmer geeignet. Möchtest du den Ventilator jedoch in einem anderen Raum einsetzen, ist ein Timer nicht so wichtig – ein Vorteil ist er aber auf jeden Fall. Auch im Wohnzimmer kann er sinnvoll sein, sollte das Gerät keine Fernbedienung  haben.

Größe

Je nachdem wo der Ventilator platziert werden soll, spielt die Größe eine wichtige Rolle.

In kleineren Räumen kann kein riesiger Ventilator untergebracht werden und in größeren Räume macht ein kleiner Tischventilator wenig Sinn. Die Maße des Ventilators müssen je nach Raumgröße ausgewählt werden.

Die Größe hängt immer vom Einsatzgebiet ab, also überlege vorher ganz genau, wo der Ventilator später für einen erfrischenden Luftstrom sorgen soll.

Die Größe umfasst jedoch auch den Durchmesser des Ventilatorkopfes bei runden Ventilatoren. Auch flügellose Ventilatoren können große Luftmengen verwirbeln.

Oszillation

Wie schon erwähnt verteilt ein oszillierender Ventilator den Luftstrom besser als ein Ventilator ohne Oszillation.

Dieses Merkmal macht es möglich, dass sich der Ventilator mechanisch von einer Seite zur anderen dreht. Abhängig von Modell und Typ kann sich ein oszillierender Ventilator 90 bis 180 Grad drehen.

Die Luft wird in einem größeren Bereich verteilt und der Ventilator ist somit effizienter.

Achte am besten darauf, ob du die Oszillation ausschalten kannst oder nicht, denn nicht in allen Situationen ist es optimal, wenn sich der Ventilator dauerhaft dreht.

Standfestigkeit

Ein Ventilator muss eine große und stabile Standfläche haben.

Ein stabiler Standfuß ist äußerst wichtig, damit der Ventilator nicht sofort umkippt, wenn man nur leicht dagegen stößt. Er sollte durch die eigene Leistung ebenfalls nicht in der Standfestigkeit beeinträchtigt werden.

Dieser Faktor ist bei Tischventilatoren, Säulenventilatoren und runden Standventilatoren gleichermaßen entscheidend. Achte beim Kauf darauf, dass der Standfuß groß genug und gut verarbeitet ist.

Fernbedienung

Die Steuerung des Ventilators wird durch eine Fernbedienung um einiges erleichtert.

Besonders bei Deckenventilatoren sind Fernbedienungen essentiell. Bei allen anderen Typen sind sie das gewisse Extra, das noch mehr Komfort bietet.

Du kannst deinen Ventilator mithilfe der Fernbedienung steuern, ohne von der Couch aufstehen zu müssen oder das Bett zu verlassen.

Fernbedienungen ermöglichen es dir, den Ventilator ein- beziehungsweise auszuschalten oder einfach die Schaltstufen des Gerätes zu verändern und somit den Luftstrom anzupassen.

Schaltstufen

Um den Luftstrom an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen, ist ein Ventilator mit verschiedenen Geschwindigkeitsstufen optimal.

Je nach Bedarf kannst du den Luftstrom durch verschiedene Schaltstufen stärker bzw. schwächer einstellen. So bekommst du jederzeit die perfekte Abkühlung – egal ob sanfte Brise oder starker Luftstrom.

Manche Ventilatoren haben zwei Geschwindigkeitsstufen, andere drei und dann gibt es Geräte mit bis zu zehn Schaltstufen. Die meisten handelsüblichen Geräte verfügen jedoch über drei Schaltstufen.

Die Anzahl der Schaltstufen hängt natürlich auch vom Ventilatortyp ab. Miniventilatoren haben klarerweise weniger Stufen als runde Standventilatoren, Säulen- oder Deckenventilatoren.

Stromzufuhr

Wie der Ventilator mit Strom versorgt wird, kann ein wichtiger Faktor sein. Je nachdem wo du ihn platzieren möchtest und welche Anschlüsse in der Nähe sind, kannst du zwischen verschiedenen Geräten wählen.

Natürlich kann ein batteriebetriebener Ventilator niemals die Leistung wie ein klassisch an die Steckdose angeschlossenes Gerät bringen, jedoch sind kleine und kompakte Miniventilatoren mit Batterien oft die Retter in der Not.

Der große Vorteil von batteriebetriebenen Geräten ist natürlich, dass du sie überall mit hin nehmen kannst. Egal ob im Bus oder in der Bahn, zu Hause oder unterwegs – der batteriebetriebene Ventilator ist immer zur Stelle, wenn du ihn brauchst.

Ventilatoren mit USB-Anschluss sind ebenfalls klein, im Vergleich zu denen mit Stromanschluss aber eher leistungsschwach. Jedoch eignen sie sich gut, um am Arbeitsplatz für Abkühlung zu sorgen beziehungsweise überall dort, wo eine USB-Schnittstelle vorhanden ist.

Geräte mit Strom aus der Steckdose sind natürlich um einiges leistungsstärker, aber auch abhängig von der Platzierung der Steckdosen im Raum. Zur Not kann ein Verlängerungskabel Abhilfe schaffen.

Anzahl der Flügel

Die Anzahl der Flügel ist bei runden Ventilatoren ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Sie ist ein Indikator für die Leistung des Gerätes, aber nicht nur die Anzahl ist wichtig, sondern auch die Größe der Flügel.

Generell gilt: Je größer die Flügel, desto geringer die Leistungsaufnahme. Das heißt: Ein Ventilator mit größeren Flügeln braucht weniger Leistung, da er in der gleichen Zeit mehr Luft umwälzt als ein Ventilator mit kleinen Flügeln und der selben Leistung.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ventilator

Wer hat den Ventilator erfunden?

Im Jahre 1741 erfand D. Hales den Ventilator, denn er dachte, die eingeschlossene Luft zwischen den Verdecken eines Schiffes sei die Ursache der meisten Schiffskrankheiten. Mit einer Maschine wollte er die Luft zwischen den Verdecken austauschen, um Krankheiten entgegenzuwirken.

Der erste Ventilator von Hales bestand aus zwei hölzernen Kästen mit Klappen, diese wurden abwechselnd geöffnet und wieder geschlossen, um die Luft auszutauschen.

Wie funktioniert ein Ventilator?

Der Name Ventilator kommt aus dem Lateinischen „ventilare“ und bedeutet frei übersetzt „Wind erzeugen“ – und genau das macht er auch.

Ein Axialventilator zur Raumklimatisierung zieht durch seine Flügelform die Luft von der Rückseite des Ventilators an und bläst sie auf der Vorderseite wieder heraus. Somit erzeugt er Wind. Der Luftstrom vermischt die Raumluft.

Kühlt ein Ventilator wirklich?

Nein, ein Ventilator kühlt nicht! Ein Ventilator kann uns Menschen abkühlen, aber das Raumklima kann damit nicht abgesenkt werden.

Wir Menschen sind meist wärmer als die uns umgebende Luft und daher geben wir Wärme über unsere Haut ab. Die Luftschicht direkt über unserer Haut dient sozusagen als Isolator der Wärme. Wir kühlen jedoch schneller ab, wenn ein Ventilator diese warme Schicht ständig wegbläst.

Schwitzen hilft unserem Körper ebenfalls, sich abzukühlen. Der Schweiß verdunstet und somit kühlen wir ab. Ein Ventilator bläst die feuchte Luft zusätzlich weg.

Somit macht es keinen Sinn, den Ventilator laufen zu lassen, wenn niemand im Zimmer ist.

Kann ich die Wirkung meines Ventilators verstärken?

1. Raus mit der heißen Luft!

Öffne nach Sonnenuntergang dein Fenster und stelle den Ventilator ans Fenster. Wichtig ist, dass der Ventilator aus dem Fenster hinausbläst. Der Raum kühlt schneller herunter, da die heiße Luft nach draußen geblasen wird.

2. DIY-Klimaanlage

Stelle deinen Ventilator auf den Boden bzw. die Telekskopstange so niedrig wie möglich. Stelle danach einen Eimer mit Eiswürfeln vor den Ventilator. Der Luftzug muss über das Eis blasen. So kannst du dir eine DIY-Klimaanlage basteln.

3. DIY-Klimaanlage (Stuhl-Version)

Was kann ich zusätzlich gegen die Hitze machen?

Auch der beste Ventilator kann keine Wunder bewirken. Darum haben wir noch ein paar Tipps, um der Hitze entgegenzuwirken:

  • Trinke ausreichend Wasser.
  • Schließe tagsüber die Fenster, damit die heiße Luft nicht in den Raum eintreten kann. Lüfte erst, wenn es kühler ist – nachts oder früh am Morgen.
  • Dunkle deine Räume ab – mach die Vorhänge zu und lasse die Rollos herunter.
  • Schalte deine Elektrogeräte ab – die erzeugen nur unnötig Wärme (auch im Standby-Modus).
  • Kaufe dir eine Fensterfolie, am besten eine spezielle Sonneschutzfolie, die auch vor Hitze schützt.
  • Streiche die Wände hell, damit sie die Hitze nicht so gut speichern können.
  • Isoliere deine Fenster.
  • Investiere in gute Dämmung.

Was ist der Ventilatortod?

Der sogenannte Ventilatortod ist eine moderne Sage bzw. ein Irrglaube mit Ursprung in Südkorea.

Die Menschen glauben, dass sie sterben, wenn sie in einem Raum mit einem laufenden Ventilator schlafen. Es gibt viele unlogische und wissenschaftlich nicht haltbare Erklärungen für dieses Phänomen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ventilatoren-nutzen-oder-schaden-bei-hitzewelle-a-843974.html

[2] http://www.cochrane.org/de/CD009888/elektrische-ventilatoren-zur-verringerung-der-auswirkungen-von-hitzewellen-auf-die-gesundheit

Bildnachweis: Hans / pixabay.com

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