Willst du schnelle Abkühlung, ohne dabei hunderte von Euros für eine Klimaanlage oder den Strom auszugeben? Dann könnte ein Ventilator Abhilfe schaffen. Doch welches Modell ist das richtige für dich?

In unserem Ventilator Test 2019 stellen wir dir die verschiedenen Arten von Ventilatoren vor. Außerdem erfährst du, welche Kriterien du beim Kauf beachten solltest, um den für dich perfekten Ventilator zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich wird bei Ventilatoren zwischen fünf Kategorien unterschieden. Es gibt Deckenventilatoren, runde Standventilatoren, Turmventilatoren/Säulenventilatoren, Tischventilatoren und Miniventilatoren.
  • Ein oszillierender Ventilator schwenkt den Ventilatorkopf. Diese Funktion verteilt die Luft besser im Raum.
  • Je nach Art des Ventilators sind die Preise verschieden. Die Kosten reichen hier von 2 Euro bis ungefähr 80 Euro. Generell gilt aber: Teurer geht immer.

Ventilator Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Handventilator

Der EasyAcc Handventilator ist ein tragbarer Mini-Ventilator, der dich in der warmen Jahreszeit kühlt.

Mit vollgeladenem Akku mit einer Leistung von 2.600 mAh hält er abhängig von der gewählten Geschwindigkeitsstufe zwischen drei und zehn Stunden durch.

Es gibt drei davon und sie lassen sich durch wiederholten Drücken des Ein-/Aus-Schalters einstellen.

Durch den faltbaren Griff lässt sich der nur 176 g schwere EasyAcc Handventilator auf einen Tisch stellen, was im Büro praktisch ist.

Aufgeladen wird sein Akku über einen USB-Anschluss – ein 80 cm langes Kabel ist im Lieferumfang enthalten.

Dazu gibt es eine Anleitung in Englisch, doch die Bedienung des Mini-Ventilators ist einfach und selbsterklärend.

Der beste kleine Ventilator

Wenn du nach einem besonders starken Tischventilator suchst, solltest du dir den Honeywell HT-900E anschauen. Er ist zwar klein, aber hat es faustdick hinter den Ohren.

Mit seinen 18 cm langen Flügeln schafft er einen Luftdurchsatz ca. 740 m³ pro Stunde.

Dabei entsteht jedoch ein Geräuschpegel von nur 39 dB in der höchsten Stufe, sodass sich der Ventilator auch für das Schlafzimmer oder den Schreibtisch eignet.

Durch die Neigung und Oszillation verteilt der Honeywell HT-900E die Luft so, wie du es willst.

Das besondere an diesem Ventilator ist jedoch, dass er nicht nur ein Tischventilator ist, sondern auch an der Wand montiert werden kann.

Zudem verfügt er über drei Geschwindigkeitsstufen und eine Leistung von 27 Watt. Als kleine Windmaschine zur Belüftung ist der Ventilator auf alle Fälle zu empfehlen.

Der beste Schreibtisch Ventilator

Der AEG VL 5529 ist nicht nur ein Tischventilator – er kann mit dem beiliegenden Zubehör auch an der Wand montiert werden.

Mit seinen drei Geschwindigkeitsstufen ist er ideal für den Schreibtisch im Büro oder die Kommode im Schlafzimmer.

Die Schaltknöpfe sind dabei so angebracht, dass man sie von überall erreichen kann. Das Metallgitter sorgt für die gewünschte Sicherheit.

Auf Wunsch kann die Neigung des AEG VL 5529 Ventilators verstellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit der Rotation.

Kunden schätzen die angenehme Lautstärke, die in der höchsten Stufe nur 40 dB beträgt. Der Tischventilator steht stabil und hat eine Leistung von 30 Watt.

Er verbraucht also nicht besonders viel Strom. Einen Timer hat er nicht – hier hilft bei Bedarf eine Zeitschaltuhr.

Der beste Turmventilator

Der Honeywell QuietSet Tower Turmventilator bietet viel für einen vernünftigen Preis.

Mit einer Größe von 17 x 17 x 80 cm und einem Gewicht von knapp 3,8 kg lässt er sich gut von einem Raum in den anderen transportieren.

Durch das schlange Design macht er sich überall gut. Besonders eignet er sich allerdings für das Schlafzimmer, weil er selbst in der höchsten der fünf Geschwindigkeitsstufen noch recht leise ist.

Da der Honeywell QuietSet Tower Turmventilator einen Timer hat, kann eso programmiert werden, dass er sich nach einer, zwei, vier oder acht Stunden automatisch abschaltet.

Eine Oszillationsfunktion (75 Grad) und ein schicker Look in Schwarz-Silber machen den Ventilator zu einem gefragten Modell in den Onlineshops. Das liegt nicht zuletzt an der mitgelieferten Fernbedienung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Ventilator kaufst

Bevor wir näher auf die verschiedenen Arten von Ventilatoren eingehen, wollen wir dir ein paar Informationen über den Ventilator mit auf den Weg geben.

Du erfährst mehr über den Stromverbrauch der einzelnen Modelle, welche Vorteile dir dein neuer Ventilator bietet und, welche Art am besten für deine Wohnung und die Größe geeignet ist.

Was ist ein Ventilator?

Der Name Ventilator kommt aus dem Lateinischen „ventilare“ und bedeutet frei übersetzt „Wind erzeugen“ – und genau das macht er auch.

Ventilatoren gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen – das Prinzip der Kühlung ist jedoch immer das Gleiche. (Bildquelle: 123rf.com / 89478211)

Ein Axialventilator zur Raumklimatisierung zieht durch seine Flügelform die Luft von der Rückseite des Ventilators an und bläst sie auf der Vorderseite wieder heraus.

Somit erzeugt er Wind. Der Luftstrom vermischt die Raumluft und sorgt so für eine kleine Abkühlung.

Ein Ventilator kühlt jedoch nicht den Raum ab, sondern sorgt lediglich auf unserer Haut für eine Abkühlung.

Es gibt viele verschiedene Arten von Ventilatoren, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften und Funktionsweisen haben.

Art Eigenschaften
Tischventilatoren Ordinäre Tischlüfter sind Axialventilatoren. Die Luft pustet also in Richtung der Drehachse des Propellers. Der Tischventilator sollte auf jeden Fall über eine Oszillationsfunktion und mindestens zwei Leistungsstufen verfügen.
Standventilatoren Tisch- und Standventilatoren unterscheidet meist nur eins: das Standbein. Je nach Preisklasse ist dieser auch verstellbar. So werden einige Standventilatoren sogar zu Tischventilatoren.
Bodenventilatoren Der Unterschied zwischen Bodenventilatoren und anderen Typen ist das fehlende Standbein. Stattdessen sind die kompakten Geräte in Ständern eingehängt. Deswegen können diese Lüfter auch nicht oszillieren, sondern pusten immer stur geradeaus.
Turmventilatoren Die meisten Turmventilatoren sind sogenannte Tangential- oder Querstromlüfter. Bei diesen liegt die Ventilatorachse radial, also quer zum Luftstrom.

Was ist ein oszillierender Ventilator?

Der Begriff oszillierend bezeichnet hier das automatische Schwenken des Ventilatorkopfes.

Durch Oszillation wird die Luft im Raum schneller und effektiver in Bewegung gesetzt.

Diese Funktion kann in der Regel auch deaktiviert werden, jedoch bietet die Oszillation einen erheblichen Vorteil.

Ein oszillierender Turmventilator beispielsweise ist am effizientesten, wenn er in einer Ecke des Raumes aufgestellt wird, weil er so die Luft am besten verteilt.

Welche Vorteile bietet ein Ventilator?

Es gibt einige Vorteile eines Ventilators verglichen mit einer Klimaanlage. Da wären zum einen die geringeren Anschaffungskosten.

Weiterhin ist ein Ventilator mobil und kann ohne Probleme umgestellt werden. Das ist bei einem Deckenventilator jedoch nicht möglich.

Eine Klimaanlage ist oft Verursacher von Erkältungen oder Problemen mit den Bronchien und Nebenhöhlen. Auch die Infektanfälligkeit kann steigen.

Zudem ist sie bei unsachgemäßer Wartung Bazillenschleudern und Ursache von Lungenentzündungen. Aus gesundheitlicher Sicht sind Ventilatoren um einiges schonender.

Die Vorteile von Ventilatoren gegenüber Klimageräten im Überblick:

  • Geringere Anschaffungskosten
  • Flexibilität
  • Geringerer Stromverbrauch
  • Besser für die Gesundheit

Wieviel Strom verbraucht ein Ventilator?

Der Stromverbrauch eines Ventilators ist je nach Größe und Modell bzw. der Verarbeitung vergleichsweise sehr gering.

Ein Ventilator ist im heißen Sommer eine preisgünstige Lösung, um der Hitze zu entfliehen.

Der Stromverbrauch hängt in erster Linie von der Größe des Ventilators ab. Aber auch die Verarbeitung spielt eine wichtige Rolle.

Je nach Art und Modell sind diese Kosten jedoch variabel, steigen aber nicht ins unermessliche. Abhängig sind die Kosten jedoch von den Kosten der kWh. Diese sind nicht immer konstant, bewegen sich aber im gleichen Segment.

Darüber solltest du dich für deine Berechnung vorher nochmal informieren. Hier haben wir dir ein kleines Rechenbeispiel herausgesucht, wie du den Verbrauch deines Ventilators ganz einfach selber ermitteln kannst:

Watt x Stunden : 1.000 x den Preis einer kWh

Ein Beispiel: Ein Ventilator mit einer Leistung von beispielsweise 50 Watt (je nach Modell unterschiedlich) läuft an einem heißen Sommertag möglicherweise 6 Stunden.

Angenommener Strompreis: 25 Cent pro kWh. Also kommt man auf Stromkosten in Höhe von 7,5 Cent für die genannten 6 Stunden.

Diese Ausgaben sind durchaus vertretbar für ein paar kühle Stunden, zumal ein Ventilator in der Regel nicht rund um die Uhr genutzt wird. Aber Achtung: Billige Geräte vom Discounter sind oft Stromfresser!

Wie aber schon gesagt, haben unterschiedliche Modelle natürlich auch eine unterschiedliche Wattleistung. Diese sind auch je nach Hersteller und Verarbeitung unterschiedlich.

Grundsätzlich lassen sich die Typen jedoch in folgende Wattleistungen einteilen:

Art Wattleistung
Tischventilator ca. 30 Watt
Turmventilator ca. 60 Watt
Standventilator ca. 50 Watt
Deckenventilator ca. 30 Watt

Wenn du den Ventilator beim Einschlafen laufen lassen möchtest, ihn aber nicht die ganze Nacht brauchst, kannst du alternativ auch mit einer Zeitschaltuhr arbeiten.

So kannst du den Stromverbrauch noch besser regulieren und musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn dein Ventilator rund um die Uhr in Betrieb ist.

Wieviel Platz braucht ein Ventilator?

Der Platz, den ein Ventilator einnimmt, ist abhängig vom Typ und vom Gerät selbst.

Natürlich sind Tischventilatoren und Mini-Ventilatoren am kleinsten. Ein Säulenventilator braucht weniger Platz als ein runder Standventilator, da er keinen Standfuß hat.

Hat man nur wenig Platz, dann ist ein kleiner Säulenventilator die richtige Wahl. Er lässt sich ohne Mühe in die Umgebung integrieren.

Auch ein Tischventilator könnte passen, vorausgesetzt das Design steht nicht an erster Stelle.

Ein Deckenventilator schränkt den Wohnraum überhaupt nicht ein, da er an der ungenutzten Deckenfläche angebracht wird.

Für große Räume ist ein Standventilator optimal, denn dieser ist sehr leistungsstark.

Natürlich kann bei einem großen Raum auch ein Deckenventilator oder ein Tower geeignet sein – je nachdem worauf du bei deinem perfekten Ventilator Wert legst.

Ein größerer Ventilator braucht klarerweise mehr Platz, jedoch bringt er auch eine größere Leistung mit sich!

Wo stelle ich meinen Ventilator hin?

Bei frei beweglichen Ventilatoren kann das Gerät je nach Bedarf platziert werden. Jedoch sollte dich der Luftstrom nicht direkt treffen.

Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn auch wenn ein erfrischender Luftstrom an heißen Sommertagen angenehm ist, sollte man sich nicht stundenlang damit abkühlen. Eine Erkältung oder trockene Haut könnten die Folge sein.

Der Ventilator sollte nicht direkt auf dich gerichtet sein, ansonsten kann es gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Einen oszillierenden Ventilator stellst du am besten in eine Ecke des Raumes, da so der Luftstrom optimal verteilt wird.

Was kostet ein Ventilator?

Je nach Modell und Ausführung sind die Kosten für einen Ventilator unterschiedlich.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Ventilator untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. Quelle: Eigene Darstellung

Ein kleiner Handventilator kann allerdings schon ab 2 Euro erworben werden.

Es gibt oft noch billigere Geräte, diese sind jedoch nicht empfehlenswert, da sie sich langfristig nicht lohnen und das Preis-/Leistungsverhältnis zu wünschen übriglässt.

Billige Geräte haben meist auch einen höheren Stromverbrauch und sind nicht wirklich effizient.

Es lohnt sich auf lange Sicht, bei den Anschaffungskosten ein paar Euro mehr auszugeben.

Folgende Tabelle zeigt dir die ungefähren Preise je nach Art des Ventilators, den du ins Auge gefasst hast.

Kategorie Preis
Deckenventilator ab 10 Euro
Runder Standventilator ca. 30 bis 60 Euro
Turmventilator/ Säulenventilator ab 60 Euro
Tischventilator ca. 20 bis 100 Euro (rotorlos)

Wo kann ich einen Ventilator kaufen?

Ventilatoren kannst du sowohl im Fachhandel als auch in Elektrogeschäften und manchmal auch bei Discountern oder in Supermärkten kaufen.

Oft wird hier jedoch Billigware als Schnäppchen-Angebot verkauft und die Geräte halten nicht was sie versprechen.

Du kannst hingegen in jedem Bauhaus qualitativ hochwertige Ventilatoren finden. Als Alternative bieten sich Online-Shops an.

Dort fehlt zwar die Beratung durch einen Verkäufer, aber manchmal sagen die Kundenbewertungen ohnehin mehr über die Qualität des Gerätes aus.

Ventilatoren sind bei vielen Händlern erhältlich. Hier ein paar Beispiele, wo du deinen Ventilator kaufen kannst.

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Obi
  • Conrad

Alle Ventilatoren, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Welche Alternativen zu Ventilatoren gibt es?

Wenn du den Sommer ohne eine Abkühlung zu Hause nicht überstehst, dir ein Ventilator aber nicht ausreicht, gibt es noch andere Möglichkeiten, wie du dein Heim kühlen kannst.

Klimaanlage

Die wichtigste Alternative zum Ventilator ist eine Klimaanlage. Anders als der Ventilator kühlt eine Klimaanlage die Raumtemperatur auf eine gewünschte Gradzahl herunter.

Eine Klimaanlage kannst du sogar ganz einfach nachrüsten. Sie sind jedoch erheblich teurer als Ventilatoren und verbrauchen zudem auch mehr Strom.

Wenn du dir dessen bewusst bist und für ein kühleres Raumklima sorgen möchtest, ist die Klimaanlage die richtige Wahl für dich.

Auch hier gibt es natürlich mehrere verschiedene Arten, zwischen denen du dich am Ende entscheiden kannst.

Natürlich kühlen

Es gibt neben Ventilatoren und Klimaanlagen mehrere Möglichkeiten, die Wohnung auch ohne Klimageräte zu kühlen.

Darauf werden wir im Kapitel Trivia jedoch noch näher eingehen und dir verschiedene Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, wie du deine Wohnung im Sommer am besten isolieren kannst.

Entscheidung: Welche Arten von Ventilatoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man Ventilatoren zur Raumklimatisierung in folgende fünf Kategorien unterteilen:

  • Deckenventilator
  • Turmventilator
  • Standventilator
  • Tischventilator
  • Miniventilator

Welcher Ventilator der richtige für dich ist, hängt von deinen eigenen Präferenzen und Wünschen ab.

Im folgenden Abschnitt werden wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ventilatoren für dich auflisten.

Was zeichnet einen Deckenventilator aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Der Deckenventilator ist, wie der Name schon sagt, permanent an der Decke des Raumes befestigt.

Dadurch schränkt er den Wohnraum nicht ein und erzeugt einen Luftstrom, der den gesamten Raum kühlt.

Die Größe ist abhängig von der Zimmergröße. Je größer das Zimmer ist, desto größer sollte natürlich auch der Ventilator sein, damit er jede Ecke belüften kann.

Vorteile
  • Niedrige Lautstärke
  • Wohnraum wird nicht eingeschränkt
  • Der Luftstrom erreicht den ganzen Raum
  • Verwendung im Winter
Nachteile
  • Kann nicht überall eingesetzt werden
  • Nicht billig

Ein qualitativ hochwertiger Deckenventilator ist nicht gerade billig. Dafür zeichnet er sich aber durch eine niedrige Lautstärke aus.

Auch im Winter hat der Deckenventilator einen großen Vorteil: Die aufsteigende warme Luft kann im Raum verteilt werden.

So lassen sich Heizkosten sparen. Ob Deckenventilator mit Beleuchtung, Zugkette oder Fernbedienung – du hast die Wahl.

Was zeichnet einen Tischventilator aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Tischventilatoren sind kleine und kompakte Ventilatoren. Man kann sie, wie der Name schon sagt, auf Tischen oder anderen Möbelstücken platzieren.

Vorteile
  • Kompakt
  • Platzsparend
  • Günstige Anschaffungskosten
Nachteile
  • Schwache Leistung
  • Nur für die direkte Umgebung bzw. kleine Räume geeignet

Sie sind somit sehr platzsparend. Tischventilatoren werden meist über einen kleinen Elektromotor betrieben.

Er treibt das Laufrad mit den Flügeln an. So wird die direkte Umgebung mit erfrischender Luft versorgt.

Die Leistung ist jedoch eher schwach. Daher ist ein Tischventilator nur für die unmittelbare Umgebung von Vorteil.

Tischventilatoren lassen sich normalerweise in drei Geschwindigkeitsstufen einstellen. Einige Tischventilatoren sind sogar zur Wandmontage geeignet.

Was zeichnet einen Turmventilator aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein Turmventilator, auch Säulenventilator oder Tower genannt, ist eine nicht höhenverstellbare Säule, die über die gesamte Vorderfläche Luft ausbläst.

Ein Turmventilator zeichnet sich durch seine geringe Lautstärke aus. Er saugt die Luft an der Rückseite an und gibt sie an der Vorderseite wieder ab.

Vorteile
  • Platzsparend
  • Geringe Lautstärke
  • Innovatives Design
Nachteile
  • Nicht höhenverstellbar
  • Teurer als ein Standventilator

Durch diese Eigenschaften braucht ein Säulenventilator nicht viel Platz und ist, je nach Gerät, auch noch ein hübsches Accessoire für den Raum.

Durch das platzsparende Design lässt sich ein Tower auch in einem kleinen Raum aufstellen. Allerdings ist er nicht höhenverstellbar und vergleichweise teuer.

Was zeichnet einen Standventilator aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Der runde Standventilator ist eine größere Ausführung des Tischventilators.

Er besitzt einen Standfuß oder einen Standring verbunden mit einer Teleskopstange. Man kann ihn daher überall platzieren.

Vorteile
  • Meist höhenverstellbar
  • Sehr leistungsstark
  • Größere Reichweite
  • Flexibel
  • Teilweise mit Fernbedienung
Nachteile
  • Gegebenenfalls hohe Lautstärke
  • Optisch nicht besonders ansehnlich
  • Braucht viel Platz

Der Standventilator ist dank der Teleksopstange in der Regel höhenverstellbar und ziemlich leistungsstark – er hat die höchste Lüftungskraft aller Modelle.

Außerdem kann er an verschiedenen Stellen platziert werden, da er einen robusten Standfuß besitzt.

Der Standventilator benötigt im Gegensatz zu den anderen Arten mehr Platz, da er einen großen Rotorkopf hat.

Die Lautstärke variiert je nach Gerät und viele Standventilatoren können mit einer Fernbedienung bedient werden.

Wer Wert auf ein innovatives Design legt, wird mit solch einem Gerät allerdings nicht glücklich werden.

Was zeichnet einen Mini-Ventilator aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Mini-Ventilatoren sind perfekt für den Arbeitsplatz oder unterwegs. Sie sind so klein, dass sie in fast jede Tasche passen.

Grundsätzlich lassen sich Mini-Ventilatoren in zwei Kategorien einteilen:

  • Handventilatoren (batteriebetrieben)
  • USB-Ventilatoren

Handventilatoren sind klein und perfekt für unterwegs. Egal ob im Zug, Bus oder Büro – der Handventilator ist immer dabei und liefert Erfrischung.

Diese Ventilatoren gibt es mit vielen Extras, etwa mit LEDs an den Rotorblättern oder mit integriertem Zerstäuber als Mini-Sprühventilator.

Vorteile
  • Kompakt
  • Perfekt für die Erfrischung unterwegs
  • Geringe und nicht störende Lautstärke
Nachteile
  • Schwache Leistung
  • Nur für sehr kleine Bereiche (Gesicht etc.) geeignet

USB-Ventilatoren werden am PC oder Laptop angeschlossen und sorgen im Büro oder zu Hause für einen erfrischenden Luftstrom.

Sie sind eine kleinere und kompaktere Version des Tischventilators, haben jedoch einen USB-Anschluss.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ventilatoren vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir aufzeigen, anhand welcher Faktoren du Ventilatoren vergleichen und bewerten kannst.

Dadurch wird es dir leichter fallen, zu entscheiden ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet, oder ob ein anderes die bessere Wahl für dich ist.

Beim Ventilatorkauf musst du einige verschiedene Punkte berücksichtigen, damit du auf längere Sicht mit deinem Gerät zufrieden bist.

Im Grunde genommen sind vor dem Kauf folgende Faktoren wichtig:

  • Lautstärke
  • Leistung
  • Timer
  • Größe
  • Oszillation
  • Standfestigkeit
  • Fernbedienung
  • Schaltstufen
  • Stromzufuhr
  • Anzahl der Flügel

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den verschiedenen Kriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Lautstärke

Die Lautstärke eines Ventilators ist eines der wichtigsten Kaufkriterien, da er meist in deiner unmittelbaren Nähe für längere Zeit eingeschaltet ist.

Es gibt viele verschiedene Modelle, die verschiedene Dezibel Zahlen mit sich bringen. Je nach Größe und Art sind manche Ventilatoren lauter als andere.

Marktstudie (09/19): Mithilfe von wissenschaftlichen Methoden haben wir eine Marktstudie durchgeführt, in der wir uns 78 Produkte der Kategorie Ventilator genauer angesehen haben. Wir wollen dir damit die Frage beantworten, wie die Produkteigenschaft Betriebsgeräusch quer über den Markt verteilt ist. Damit kannst du besser einschätzen welcher Produkttyp für dich geeignet ist. Du kannst die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studie hier oben in dem Graph betrachten. (Quelle: Eigene Darstellung)

Der Ventilator sollte für frischen Wind sorgen, ohne dich dabei bei bestimmten Tätigkeiten (zum Beispiel Fernsehen oder Arbeiten) zu stören.

Daher ist bei der Wahl des richtigen Ventilators der Geräuschpegel zu berücksichtigen.

Die Lautstärke der unterschiedlichen Geräte variiert sehr stark. Manche Ventilatoren sind kaum zu hören, andere werden von manchen Menschen als sehr störend empfunden.

Das kann vor allem im Schlafzimmer nervig sein. Wenn du dich unterhalten möchtest, kann ein lauter Ventilator schnell die Gesprächskultur negativ beeinflussen.

Bist du geräuschempfindlich, solltest du beim Kauf nach einem besonders leisen Ventilator Ausschau halten.

Je nach deinen Bedürfnissen kannst du die Intensität der Luftzufuhr entweder erhöhen oder verringern. (Bildquelle: 123rf.com / 89343700)

Leistung

Die Leistung in Watt ist ein weiteres Kaufkriterium, das nicht außer Acht gelassen werden sollte. Dieses Kriterium ist jedoch nicht das wichtigste beim Ventilatorkauf.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine höhere Wattleistung besser ist. Jedoch spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie leistungsstark der Ventilator wirklich ist.

Das sind beispielsweise der Durchmesser, die Rotorblätter und die Umdrehungszahl.

Ein Ventilator mit einer großen Spannweite, vielen Rotorblättern und einem schwächeren Motor kann durchaus den gleichen Luftstrom erzeugen, wie ein Ventilator mit weniger Rotorblättern und einer großen Drehzahl.

In der Regel haben teurere Geräte eine höhere Leistung und halten auch einiges mehr aus.

Wie schon erwähnt sind die vermeintlich billigen Schnäppchen vom Discounter ihr Geld meist nicht wert.

Timer

Wenn du an einem warmen Sommerabend im Bett gerne den Luftstrom des Ventilators genießt, kann ein Timer durchaus sinnvoll sein.

Damit kannst du einstellen, wann sich der Ventilator von selbst abschaltet. Durch die Eingabe einer bestimmten Laufzeit wird der Timer aktiviert und nach Ablauf dieser Zeit schaltet sich das Gerät von alleine aus.

Damit du dir in der Nacht durch den Ventilator keine Erkältung zuziehst, kann ein Gerät mit einem Timer praktisch sein.

Zum Einschlafen und abkühlen im heißen Schlafzimmer ist ein Ventilator besonders angenehm, wenn du jedoch eingeschlafen bist und dein Ventilator keinen Timer hat, läuft er die ganze Nacht.

Durch eine Timerfunktion ist ein Ventilator fürs Schlafzimmer geeignet. Möchtest du den Ventilator jedoch in einem anderen Raum einsetzen, ist ein Timer nicht so wichtig – ein Vorteil ist er aber auf jeden Fall.

Auch im Wohnzimmer kann er sinnvoll sein, sollte das Gerät keine Fernbedienung  haben.

Größe

Die Größe hängt immer vom Einsatzgebiet ab, also überlege vorher ganz genau, wo der Ventilator später für einen erfrischenden Luftstrom sorgen soll.

Je nachdem wo der Ventilator platziert werden soll, spielt die Größe eine wichtige Rolle.

In kleineren Räumen kann kein riesiger Ventilator untergebracht werden und in größeren Räume macht ein kleiner Tischventilator wenig Sinn.

Die Maße des Ventilators müssen je nach Raumgröße ausgewählt werden.

Die Größe umfasst jedoch auch den Durchmesser des Ventilatorkopfes bei runden Ventilatoren. Auch flügellose Ventilatoren können große Luftmengen verwirbeln.

Deckenventilatoren eignen sich perfekt, wenn du eine größere Fläche gleichmäßig belüften möchtest. Für kleinere Räume reicht auch ein normaler Ventilator oder eine der genannten Modelle vollkommen aus.

Flügelgröße

Bei Deckenventilatoren spielt die Flügelgröße eine wichtige Rolle. Je größer der Raum ist, desto größer sollten auch die Flügel des Ventilators sein, um auch wirklich jeden Quadratmeter erreichen zu können.

Mache bei einem Deckenventilator also die Größe unbedingt von der zu belüftenden Fläche abhängig.

In der Regel geben die Hersteller an, welche Flügelgröße für welche Quadratmeterzahl geeignet ist.

Die Deckenhöhe spielt hierbei allerdings auch eine nicht ganz unwichtige Rolle. Ab einer Deckenhöhe von 2,50 m kann auf jeden Fall sichergestellt werden, dass der Ventilator seinen Zweck vollkommen erfüllt.

Generell gilt hier: Je höher die Decke, desto größer sollte der Durchmesser sein.

Oszillation

Wie schon erwähnt verteilt ein oszillierender Ventilator den Luftstrom besser als ein Ventilator ohne Oszillation.

Dieses Merkmal macht es möglich, dass sich der Ventilator mechanisch von einer Seite zur anderen dreht.

Abhängig von Modell und Typ kann sich ein oszillierender Ventilator 90 bis 180 Grad drehen.

Die Luft wird in einem größeren Bereich verteilt und der Ventilator ist somit effizienter.

Achte am besten darauf, ob du die Oszillation ausschalten kannst oder nicht, denn nicht in allen Situationen ist es optimal, wenn sich der Ventilator dauerhaft dreht.

Standfestigkeit

Ein Ventilator muss eine große und stabile Standfläche haben.

Ein stabiler Standfuß ist äußerst wichtig, damit der Ventilator nicht sofort umkippt, wenn man nur leicht dagegen stößt.

Er sollte durch die eigene Leistung ebenfalls nicht in der Standfestigkeit beeinträchtigt werden.

Dieser Faktor ist bei Tischventilatoren, Säulenventilatoren und runden Standventilatoren gleichermaßen entscheidend.

Achte beim Kauf darauf, dass der Standfuß groß genug und gut verarbeitet ist.

Besonders bei kleinen Tischventilatoren ist es wichtig, dass diese eine gute Standfestigkeit haben. (Bildquelle: 123rf.com / 107937356)

Fernbedienung

Die Steuerung des Ventilators wird durch eine Fernbedienung um einiges erleichtert.

Besonders bei Deckenventilatoren sind Fernbedienungen essentiell. Bei allen anderen Typen sind sie das gewisse Extra, das noch mehr Komfort bietet.

Du kannst deinen Ventilator mithilfe der Fernbedienung steuern, ohne von der Couch aufstehen zu müssen oder das Bett zu verlassen.

Fernbedienungen ermöglichen es dir, den Ventilator ein- beziehungsweise auszuschalten oder einfach die Schaltstufen des Gerätes zu verändern und somit den Luftstrom anzupassen.

Schaltstufen

Um den Luftstrom an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen, ist ein Ventilator mit verschiedenen Geschwindigkeitsstufen optimal.

Je nach Bedarf kannst du den Luftstrom durch verschiedene Schaltstufen stärker bzw. schwächer einstellen.

So bekommst du jederzeit die perfekte Abkühlung – egal ob sanfte Brise oder starker Luftstrom.

Manche Ventilatoren haben zwei Geschwindigkeitsstufen, andere drei und dann gibt es Geräte mit bis zu zehn Schaltstufen.

Die meisten handelsüblichen Geräte verfügen über drei Schaltstufen. Die Anzahl der Schaltstufen hängt natürlich auch vom Ventilatortyp ab.

Miniventilatoren haben klarerweise weniger Stufen als runde Standventilatoren, Säulen- oder Deckenventilatoren.

Stromzufuhr

Wie der Ventilator mit Strom versorgt wird, kann ein wichtiger Faktor sein.

Je nachdem wo du ihn platzieren möchtest und welche Anschlüsse in der Nähe sind, kannst du zwischen verschiedenen Geräten wählen.

Natürlich kann ein batteriebetriebener Ventilator niemals die Leistung wie ein klassisch an die Steckdose angeschlossenes Gerät bringen, jedoch sind kleine und kompakte Miniventilatoren mit Batterien oft die Retter in der Not.

Der große Vorteil von batteriebetriebenen Geräten ist natürlich, dass du sie überall mit hin nehmen kannst.

Egal ob im Bus oder in der Bahn, zu Hause oder unterwegs – der batteriebetriebene Ventilator ist immer zur Stelle, wenn du ihn brauchst.

Ventilatoren mit USB-Anschluss sind ebenfalls klein, im Vergleich zu denen mit Stromanschluss aber eher leistungsschwach.

Jedoch eignen sie sich gut, um am Arbeitsplatz für Abkühlung zu sorgen beziehungsweise überall dort, wo eine USB-Schnittstelle vorhanden ist.

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Puh, ist das warm heute! 👀🌡️☀️ Gar nicht so einfach, sich bei der Hitze auf das Lernen zu konzentrieren… Im Foyer des Forumsgebäudes haben wir heute Maschinenbau-Student Tim Kessel getroffen, der sich gerade auf die Klausur Maschinendynamik vorbereitet. Er versucht, sich mit seinem kleinen USB-Ventilator ein kleines Bisschen zu erfrischen. 😊 🌬️ Wie kühlt ihr Euch ab – habt ihr Tipps? . . . #TU #Braunschweig #TUBraunschweig #Universität #Uni #Studium #studieren #Klausur #Lernen #Klausurenphase #Prüfungsphase #Prüfung #Prüfungen #Sommer #Hitze #heat #Sommer2018 #Ventilator #USBVentilator #puh #Campus #StudentLife #students #dieloewenstadt #Niedersachsen . . . 📸 Markus Hörster/TU Braunschweig

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Geräte mit Strom aus der Steckdose sind natürlich um einiges leistungsstärker, aber auch abhängig von der Platzierung der Steckdosen im Raum. Zur Not kann ein Verlängerungskabel Abhilfe schaffen.

Anzahl der Flügel

Die Anzahl der Flügel ist bei runden Ventilatoren ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Sie ist ein Indikator für die Leistung des Gerätes, aber nicht nur die Anzahl ist wichtig, sondern auch die Größe der Flügel.

Generell gilt: Je größer die Flügel, desto geringer die Leistungsaufnahme.

Das heißt: Ein Ventilator mit größeren Flügeln braucht weniger Leistung, da er in der gleichen Zeit mehr Luft umwälzt als ein Ventilator mit kleinen Flügeln und der selben Leistung.

Marktstudie (09/19): Mithilfe von wissenschaftlichen Methoden haben wir eine Marktstudie durchgeführt, in der wir uns 78 Produkte der Kategorie Ventilator genauer angesehen haben. Wir wollen dir damit die Frage beantworten, wie die Produkteigenschaft Luftumwälzung quer über den Markt verteilt ist. Damit kannst du besser einschätzen welcher Produkttyp für dich geeignet ist. Du kannst die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studie hier oben in dem Graph betrachten. (Quelle: Eigene Darstellung)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ventilator

Abschließend wollen wir dir noch zeigen, wie du mit deinem neuen Ventilator eine Klimaanlage nachbauen kannst und, wie du auch ohne Ventilator deine Wohnung am besten abkühlen kannst.

Außerdem räumen wir mit Mythen und Irrglauben auf und zeigen dir, woher der Ventilator eigentlich stammt.

Wer hat den Ventilator erfunden?

Im Jahre 1741 erfand D. Hales den Ventilator, denn er dachte, die eingeschlossene Luft zwischen den Verdecken eines Schiffes sei die Ursache der meisten Schiffskrankheiten.

Mit einer Maschine wollte er die Luft zwischen den Verdecken austauschen, um Krankheiten entgegenzuwirken.

Der erste Ventilator von Hales bestand aus zwei hölzernen Kästen mit Klappen, diese wurden abwechselnd geöffnet und wieder geschlossen, um die Luft auszutauschen.

Kühlt ein Ventilator wirklich?

Der Ventilator selber kühlt die Raumtemperatur nicht herunter. Er sorgt nur auf unserer Haut für eine kühle Erfrischung.

Nein, ein Ventilator kühlt nicht! Ein Ventilator kann uns Menschen abkühlen, aber das Raumklima kann damit nicht abgesenkt werden.

Wir Menschen sind meist wärmer als die uns umgebende Luft und daher geben wir Wärme über unsere Haut ab.

Die Luftschicht direkt über unserer Haut dient sozusagen als Isolator der Wärme. Wir kühlen jedoch schneller ab, wenn ein Ventilator diese warme Schicht ständig wegbläst.

Schwitzen hilft unserem Körper ebenfalls, sich abzukühlen. Der Schweiß verdunstet und somit kühlen wir ab. Ein Ventilator bläst die feuchte Luft zusätzlich weg.

Somit macht es keinen Sinn, den Ventilator laufen zu lassen, wenn niemand im Zimmer ist.

Kann ich die Wirkung meines Ventilators verstärken?

Tipp 1. Heiße Luft rauspusten

Öffne nach Sonnenuntergang dein Fenster und stelle den Ventilator ans Fenster. Wichtig ist, dass der Ventilator aus dem Fenster hinausbläst.

Der Raum kühlt schneller herunter, da die heiße Luft nach draußen geblasen wird.

Tipp 2: DIY-Klimaanlage mit Ventilator

Wenn du kein Geld für eine Klimaanlage ausgeben möchtest, dein Zimmer aber trotzdem kühl haben möchtest, kannst du dir auch einfach deine eigene Klimaanlage mit deinem Ventilator bauen. Dafür gibt es mehrere Tipps und Tricks.

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Falls man keine Klimaanlage besitzt, kann man mithilfe eines Ventilators eine Klimaanlage selber machen.

Dafür lässt man den Ventilator über einen Eimer mit Eis blasen und kann somit einen Klimaanlageneffekt erzielen.

(Quelle: emero.de)

Ein weiterer Tipp funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Alles was du dafür brauchst sind ein Stuhl, deinen Ventilator und ein feuchtes Tuch.

Das Laken, Handtuch oder was auch immer du dafür nutzen möchtest machst du zunächst nass. Dann hängst du es auf einem Stuhl vor den Ventilator.

Durch die Verdunstung des Wassers wird eine sogenannte Verdunstungskälte erzeugt, die dich und auch den Raum besser abkühlen kann.

Es gibt natürlich noch viele weitere Tipps und Tricks für DIY Klimaanlagen. Wenn du handwerklich begabt bist und etwas bauen möchtest, kannst du dir auch professionellere Möglichkeiten überlegen.

Tipp 3: Für Durchzug sorgen

Wenn es abends etwas abgekühlt ist solltest du nachts unbedingt für Durchzug sorgen, um dein Heim abzukühlen. Öffne dazu mehrere Fenster in unterschiedlichen Etagen.

Die heiße Luft steigt immer nach oben und kann dann oben durch die geöffneten Fenster austreten.

Morgens die Fenster aber unbedingt wieder schließen und tagsüber auch geschlossen halten.

Was kann ich zusätzlich gegen die Hitze machen?

Auch der beste Ventilator kann keine Wunder bewirken. Darum haben wir noch ein paar Tipps, um der Hitze entgegenzuwirken:

  • Trinke ausreichend Wasser.
  • Schließe tagsüber die Fenster, damit die heiße Luft nicht in den Raum eintreten kann. Lüfte erst, wenn es kühler ist – nachts oder früh am Morgen.
  • Dunkle deine Räume ab – mach die Vorhänge zu und lasse die Rollos herunter.
  • Schalte deine Elektrogeräte ab – die erzeugen nur unnötig Wärme (auch im Standby-Modus).
  • Kaufe dir eine Fensterfolie, am besten eine spezielle Sonneschutzfolie, die auch vor Hitze schützt.
  • Streiche die Wände hell, damit sie die Hitze nicht so gut speichern können.
  • Isoliere deine Fenster.
  • Investiere in gute Dämmung.

In diesem Video siehst du noch weitere Tipps, was du gegen die Hitze im Sommer tun kannst.

Was ist der Ventilatortod?

Der sogenannte Ventilatortod ist eine moderne Sage bzw. ein Irrglaube mit Ursprung in Südkorea.

Die Menschen glauben, dass sie sterben, wenn sie in einem Raum mit einem laufenden Ventilator schlafen.

Es gibt viele unlogische und wissenschaftlich nicht haltbare Erklärungen für dieses Phänomen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ventilatoren-nutzen-oder-schaden-bei-hitzewelle-a-843974.html

[2] http://www.cochrane.org/de/CD009888/elektrische-ventilatoren-zur-verringerung-der-auswirkungen-von-hitzewellen-auf-die-gesundheit

[3] https://praxistipps.focus.de/hitze-im-raum-hilft-ein-ventilator_99312

[4] https://www.merkur.de/leben/wohnen/hitze-verbannen-so-kuehlen-zimmerpflanzen-einen-raum-herunter-zr-12860912.html

[5] https://praxistipps.focus.de/ventilator-so-hoch-ist-der-stromverbrauch_53203

Bildnachweis: 123rf.com / 18299818

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