Thermostat Fußbodenheizung
Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2020

Thermostate für die Fußbodenheizung regeln die Leistung der Fußbodenheizung, wodurch sich besonders leicht Energie und Geld sparen lässt. Die herkömmlichen Heizventile im Verteiler der Fußbodenheizung sind schwerer zu bedienen und sparen keine Energie, lassen sich aber leicht aktualisieren. Der Temperaturregler für die Fußbodenheizung ist daher leichter zu handhaben als frühere Systeme und kann die Raumtemperatur an deine Ansprüche anpassen.

Mit unserem großen Thermostat Fußbodenheizung Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, das für dich beste Thermostat für die Fußbodenheizung zu finden. Wir haben analoge, digitale und Funk-Thermostate miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet. Dadurch wird dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich gemacht.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Das Thermostat für die Fußbodenheizung misst und regelt die Raumtemperatur. Durch einen Temperaturregler für die Fußbodenheizung kannst du die Raumtemperatur leichter regeln und somit auch Energie und Geld sparen.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem analogen, einem digitalen und einem Funk-Thermostat, dabei liegt der Unterschied vor Allem in der Art, wie die Ventile der Fußbodenheizung eingestellt werden.
  • Das analoge Thermostat eignet sich am besten für dich, wenn du nicht so technikaffin bist. Die beiden anderen Arten der Temperaturregler haben dafür die Möglichkeit, programmiert zu werden, um deinen individuellen Ansprüchen gerecht zu werden.

Thermostat für Fußbodenheizung Test: Favoriten der Redaktion

Das beste analoge Thermostat für die Fußbodenheizung

Dieser analoge Temperaturregler ist sehr leicht zu handhaben. Es gibt einen Ein/Aus-Schalter und die Höhe der Temperatur kann mithilfe von einem Drehrad eingestellt werden. Das Thermostat lässt sich am besten auf der Wand montieren und ist daher leicht und schnell zu montieren.

Solltest du ein analoges Thermostat für die Fußbodenheizung bevorzugen, ist dieses Modell sicherlich am besten für dich geeignet.

Das beste digitale Thermostat für die Fußbodenheizung

Digitale Thermostate zeichnen sich durch ihre LCD-Anzeige aus, von der du ganz leicht die momentane Raumtemperatur ablesen kannst. Außerdem erkennst du auch sehr leicht, welche Temperatur du für deine Fußbodenheizung eingestellt hast. Zusätzlich kannst du bei diesem Produkt sogar Zeitprogramme einstellen. Besonders an diesem Produkt ist auch, dass beim Kauf zwei Thermostate enthalten sind. Das ermöglicht dir eine Einzelraumregelung.

Wenn dich die Funktionen des digitalen Temperaturreglers am meisten begeistern, solltest du dich für das hier beschriebene Produkt entscheiden.

Das beste Funk-Thermostat für die Fußbodenheizung

Bei diesem Funk-Thermostat handelt es sich um einen smarten Temperaturregler. Das bedeutet, du kannst dieses Thermostat zu deinem Smart Home hinzufügen und bequem von unterwegs auf das Thermostat zugreifen. Dazu kommt, dass dieses Thermostat auch zusammenpasst mit den Temperaturfühlern anderer Firmen, damit du es ideal mit deiner Fußbodenheizung abstimmen kannst. Natürlich kannst du mit diesem smarten Temperaturregler auch Zeitprogramme einstellen.

Falls dir diese modernen Funktionen gefallen und du auch ein Funkt-Thermostat ergattern möchtest, solltest du dich für dieses Modell entscheiden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Thermostat für die Fußbodenheizung kaufst

Was ist ein Thermostat für die Fußbodenheizung?

Wie auch bei anderen Heizkörpern kannst du mithilfe eines Thermostats für die Fußbodenheizung die Raumtemperatur regeln. Dabei misst das Thermostat kontinuierlich die Temperatur in einem Bereich der Wohnung oder des Hauses.

Durch die Eingabe eines Sollwerts kann der Temperaturregler diesen mit dem Istwert der momentanen Raumtemperatur vergleichen. Anschließend stellt das Thermostat die Leistung der Fußbodenheizung dem Sollwert entsprechend ein. Dadurch hast du immer die gewünschte Temperatur in dem Raum.

Um die Temperatur in der gesamten Wohnung oder dem gesamten Haus zu messen und zu regeln, ist es sinnvoll mehr als nur ein Thermostat zu installieren.

Was kostet ein Thermostat für die Fußbodenheizung?

Der Preis eines Thermostats für die Fußbodenheizung kann zwischen 5 und 250 Euro variieren. Das hängt natürlich von dem Bautyp und den zusätzlich enthaltenen Funktionen, die du wählst, ab.

Wenn du so wenig Geld wie möglich ausgeben möchtest, solltest du dir am besten einen analogen Temperaturregler für die Fußbodenheizung zulegen. Allerdings gibt es auch schon digitale Thermostate ab 15 Euro oder zuverlässige intelligente Thermostate ab 40 Euro.

Beachte während dem Kauf auch, dass Thermostate grundsätzlich eine geringere Lebensdauer als die Flächenheizung haben und du öfters nachrüsten werden musst.

Wo kann ich ein Thermostat für die Fußbodenheizung kaufen?

Ein Thermostat für die Fußbodenheizung kannst du entweder bei einem Elektronikfachhändler oder in einem Bauladen kaufen. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf eines Thermostats für die Fußbodenheizung bei verschiedenen Webseiten. Der Vorteil dabei ist, dass du das Thermostat bequem von zu Hause aus bestellen kannst.

Laut unserer Recherche werden auf den folgenden Internetseiten am meisten Thermostate für die Fußbodenheizung verkauft:

  • amazon.de
  • gira.de
  • jung.de
  • busch-jaeger.de
  • tado.de

Die Favoriten der Redaktion verlinken auf mindestens eine der hier aufgezählten Webseiten.

Ist eine Fußbodenheizung ohne Thermostat erlaubt?

Zunächst einmal hilft dir ein Thermostat für die Fußbodenheizung beim Energie sparen. Dadurch kannst du auch leicht Geld sparen. Allerdings kommt es auch oft vor, dass Vermieter oder Verkäufer von Immobilien kein Thermostat für die Fußbodenheizung mit einbauen.

Da du dadurch die Fußbodenheizung nicht gut kontrollieren kannst, entstehen große Kosten. Als Eigentümer ist es daher wichtig, entweder beim Kauf auf ein Thermostat für die Fußbodenheizung zu achten oder sich selber eins zuzulegen. Für den Mieter gibt es zusätzlich die Möglichkeit, angefallene Kosten durch Energieverschwendung vom Vermieter erstattet zu bekommen.

Als Mieter kannst du auch den Einbau eines Thermostats für die Fußbodenheizung verlangen, falls noch keines vorhanden ist. Heizkörperthermostate, über die sich die Raumtemperatur regeln lässt, sind nämlich vorgeschrieben. Nachrüsten musst du das Thermostat für die Fußbodenheizung aber selber.

Aufgrund der enormen Energieeinsparung ist es definitiv sinnvoll, sich ein Thermostat für die Fußbodenheizung zuzulegen. Besonders durch die Funktion der Nachtabsenkung kannst du viel Geld sparen. Dabei solltest du auch an die Umwelt denken.

Welche Alternative für ein Thermostat für die Fußbodenheizung gibt es?

Wenn du auf die Investition in einen Temperaturregler verzichten möchtest, kannst du auch auf eine andere Methode zurückgreifen.

An dem Verteiler deiner Fußbodenheizung kannst du mehrere Heizventile auf- und zudrehen. Das übernimmt normalerweise das Thermostat mithilfe von Analysen der Raumtemperatur.

Da das Erreichen und Erhalten der richtigen Raumtemperatur mit dem Einstellen der Heizventile schwerer ist, schaust du dir am besten das folgende Video an.

Bedenke aber, dass dieses herkömmliche System oftmals mehr Energie verbraucht. Das heißt, es ist schlechter für die Umwelt und für deinen Geldbeutel.

Entscheidung: Welche Arten von Temperaturreglern für die Fußbodenheizung gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt grundsätzlich drei verschieden Varianten von Thermostaten für die Fußbodenheizung.

  • Analoge Thermostate für die Fußbodenheizung
  • Digitale Thermostate für die Fußbodenheizung
  • Funk-Thermostate für die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung funktioniert ähnlich wie ein normaler Heizkörper. Durch das Einstellen des Thermostats werden Ventile mithilfe von Temperaturfühlern passend geöffnet und es strömt warmes Wasser in die Flächenheizung.

Der Unterschied zwischen den drei Produktarten liegt vor Allem in der Art und Weise, wie die Ventile der Fußbodenheizung geöffnet oder geschlossen werden.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede zwischen den drei Typen genauer erklärt, damit du genau nachvollziehen kannst, welches Thermostat für die Fußbodenheizung das Beste für dich ist.

Was zeichnet ein analoges Thermostat für die Fußbodenheizung aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein analoges Thermostat für die Fußbodenheizung definiert sich vor allem durch die nicht vorhandene Anzeige. Stattdessen besitzt dieses Thermostat nur einen Regler, Knöpfe oder einen Schalter. Da auf den analogen Thermostaten oftmals keine Temperatur angezeigt wird, wird vollkommen nach dem eigenen Empfinden der Temperatur geregelt.

Möchtest du, dass sich der Raum erwärmt, drehst du das Rad auf die nächsthöhere Stufe. Wenn du es lieber etwas kühler hast drehst du das Rad eine Stufe runter. Normalerweise haben analoge Thermostate sechs verschieden Stufen. Diese lassen sich wie folgt in einer Skala unterteilen:

Stufe Temperatur
Frostzeichen ca. 7 Grad
Stufe 1 ca. 12 Grad
Stufe 2 ca. 16 Grad
Stufe 3 ca. 20 Grad
Stufe 4 ca. 24 Grad
Stufe 5 ca. 28 Grad

Besonders ist bei dem analogen Temperaturregler die Möglichkeit Frost vorzubeugen. Diese Funktion wird meistens mit der Schneeflocke dargestellt. Allgemein ist es die niedrigste Stufe auf dem analogen Thermostat.

Vorteile
  • Einfach zu bedienen
  • Eignet sich für Unterputz und Aufputz
  • Unauffälliges Design
Nachteile
  • Mögliche Kostenfalle
  • Keine genaue Temperaturanzeige
  • Keine weiteren Funktionen
  • Steuerung nach Gefühl

Aufgrund der leichten Handhabung des analogen Thermostats entsteht kaum Aufwand.

Was zeichnet ein digitales Thermostat für die Fußbodenheizung aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der digitale Temperaturregler zeichnet sich durch eine LCD-Display aus, das eine genau gemessene Temperaturangabe liefert. Du kannst ähnlich wie beim analogen Thermostat die Wunschtemperatur manuell angeben. Im Gegensatz zum analogen Temperaturregler kannst du auf die genaue Gradzahl eingehen.

Thermostat für die Fußbodenheizung-1

Das digitale Thermostat kann über einen LCD-Display abgelesen werden.
(Bildquelle: unsplash.com / Dan LeFebvre)

Durch einen Temperaturfühler, der im Thermostat eingebaut ist, misst das digitale Thermostat die Raumtemperatur. Die Informationen werden anschließend an einen Computer gesendet, der dann die Fußbodenheizung in Gang setzt.

Das digitale Thermostat hat die Möglichkeit deine gesamte Wohnung oder dein gesamtes Haus einheitlich zu wärmen. Zusätzlich verfügen viele digitale Thermostate über die Funktion, Zeitprogramme einzustellen. Dadurch kannst du noch effektiver Energie sparen.

Vorteile
  • Kabellos
  • Anpassung an äußere Einflüsse
  • Einfaches Sparen von Heizkosten
  • Moderneres Design
  • Einfache Anpassung an individuelle Bedürfnisse
Nachteile
  • Kompliziertere Bedienung
  • Nur manche digitale Temperaturregler sind programmierbar
  • Entstehung von Kältezonen
  • Fehleinschätzung der Temperatur

Was zeichnet ein Funk-Thermostat für die Fußbodenheizung aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bei dem Funk-Temperaturregler handelt es sich um die modernste der aufgezählten Arten. Dieses Thermostat ist kabellos und die Installation kann an einem beliebigen Ort im Raum stattfinden. Das führt zu einer höheren Flexibilität bei der Steuerung der Fußbodenheizung.

Mithilfe von dem Internet oder Apps lassen sich die Funk-Thermostate auch steuern und programmieren. Daher lassen sich die Raumtemperatur und die weiteren Funktionen auch von unterwegs einstellen. Somit kann ein Funk-Thermostat auch Teil eines Smart Homes sein.

Da du dich bei einem Funkt-Temperaturregler aber sehr auf die Technik verlässt, solltest du mit möglichen Ausfällen und Problemen umgehen können. Sonst kann dich dein Funk-Thermostat bei der Benutzung deiner Fußbodenheizung hindern.

Vorteile
  • Ortsunabhängige Installation in der Wohnung
  • Ortsunabhängige Steuerung
  • Modernes Design
  • Programmierbarkeit
Nachteile
  • Kompliziertere Bedienung
  •  Mögliche technische Ausfälle
  •  Höhere Verschlüsselung nötig
  •  Höhere Kosten

Zwar bietet ein Funk-Temperaturregler ein modernes Design, allerdings sollte die zusätzlich notwendige Verschlüsselung nicht außer Acht gelassen werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Thermostate für die Fußbodenheizung vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Thermostaten für die Fußbodenheizung entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Fußbodenheizungsthermostate vergleichen kannst, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Montageart

Bei der Montageart kann man einmal zwischen der Standalone- und der systemgebundenen Lösung unterscheiden. Die Standalone- Lösung entspricht einem Thermostat das frei herumsteht und nicht in eine Wand montiert werden muss. Diese Möglichkeit gibt es vor allem für Funk-Temperaturregler.

Die meisten Thermostate für die Fußbodenheizung werden jedoch in eine Wand hinein montiert. Da unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten: Unterputz und Aufputz.

Unterputz:

  • Unauffällige Montage in die Wand hinein
  • Empfohlen für den Neubau oder das Eigenheim
  • Macht einen aufgeräumteren Eindruck
  • Höhere Kosten

Aufputz:

  • Montage auf der Wand
  • Geringere Kosten
  • Leichte Montage
  • Am besten geeignet für das Nachrüsten

Je nach der Montageart deines Thermostats solltest du darauf achten, wo du es installieren kannst. Dafür ist auch die Abmessung des Temperaturreglers und die bebaubare Fläche der Wand wichtig.

Temperaturfühler

Die Temperaturfühler einer Fußbodenheizung sind extrem wichtig um maximalen Komfort zu bieten. Man unterscheidet zwischen dem Raumfühler und dem Bodenfühler. Zusätzlich gibt es auch noch Kombinationen von beiden Fühlerarten.

Thermostat für die Fußbodenheizung-2

Grundsätzlich befinden sich die Temperaturfühler im Thermostatkopf.
(Bildquelle: pixabay.com / Adriano Gadini)

Wie bei anderen Heizsystemen ist es wichtig zwischen der Temperatur des Heizkörpers und der des Raumes zu unterscheiden. Die meisten Hersteller bauen daher meistens keine Thermostate in die Heizsysteme hinein, sondern verbinden sie extern.

Daher ist es wichtig beim Kauf eines Temperaturreglers für die Fußbodenheizung entweder auf einen Bodenfühler ganz zu verzichten oder auf eine Kombination aus beiden Fühlerarten zu achten. Die Auskunft des Bodenfühlers unterscheidet sich nämlich besonders bei der Fußbodenheizung sehr von der echten Raumtemperatur.

Funktionen

Wie wir schon vorhin erwähnt haben, haben der digitale und der Funk-Temperaturregler oft Funktionen zusätzlich zu dem bloßen manuellen Einstellen der Temperatur. Digitale, sowie Funk-Thermostate passen die Leistung der Fußbodenheizung immer an die Veränderung der Temperatur in der Umgebung an. Dadurch kann auch effizienter Energie gespart werden.

Zusätzlich können alle Funk-Thermostate und manche digitale Thermostate programmiert werden. Somit ist es möglich Zeitprogramme zu erstellen und noch mehr Energie zu sparen. Dadurch lässt sich auch eine Nachtabsenkung einstellen. Das bedeutet, dass im Laufe der Nacht die Leistung der Fußbodenheizung abnimmt, um Strom zu sparen. Morgens nimmt die Leistung dann wieder zu.

Mithilfe der Programmierbarkeit können auch raumabhängige Steuerung oder eine Frostschutzfunktion erstellt werden. Dadurch wird deine Fußbodenheizung noch kosteneffizienter.

Beim Kauf eines programmierbaren Temperaturreglers für die Fußbodenheizung solltest du auf jeden Fall auf die Genauigkeit der Uhr des Thermostats achten. Es könnte eventuell zu leichten Abweichung kommen, die sich über die Zeit häufen. Am besten investierst du in ein qualitativ hochwertiges Thermostat.

Einstellbarer Temperaturbereich

Ein weiteres Kaufkriterium ist der einstellbare Temperaturbereich eines Thermostats für die Fußbodenheizung. Die meisten Temperaturregler besitzen eine Temperaturspanne von +5ºC bis 35ºC. Allerdings gibt es auch Thermostate die von 0ºC bis 45ºC reichen, obwohl die optimale Raumtemperatur zwischen 21ºC und 23ºC liegt. Das hängt aber auch von dem Raum ab, in dem du dich befindest.

Raum Temperatur
Wohnzimmer 20 Grad
Schlafzimmer  16-18 Grad
Küche 18-20 Grad
Bad 23 Grad
Kinderzimmer 20-22 Grad
Flur 16 Grad

Überprüfe regelmäßig die eingestellte und die tatsächliche Raumtemperatur, um sicherzugehen, dass dein Thermostat für die Fußbodenheizung richtig eingestellt ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Thermostat für die Fußbodenheizung

Wo montiere ich das Thermostat für die Fußbodenheizung?

Am besten wird der Temperaturregler für die Fußbodenheizung nicht in der Nähe des Bodens aufgestellt. Eine Höhe von 1,5 Meter ist optimal, damit das Thermostat auch wirklich die Raumtemperatur misst.

Das Thermostat sollte keinen wechselhaften Temperaturen ausgesetzt sein.

Außerdem solltest du auch noch darauf achten, dass das Thermostat nicht verdeckt wird von irgendwelchen Möbeln, Vorhängen oder anderen Gegenständen. Das ist wichtig, da sonst die zirkulierende Raumluft nicht richtig erfasst und abgemessen werden kann.

Am besten hältst du deinen Temperaturregler auch fern von Fenstern oder anderen Orten, an denen die Temperatur sich besonders häufig und stark ändert.

Wie baue ich ein Thermostat für die Fußbodenheizung ein?

Entweder du kaufst dir ein Thermostat, das alleine stehen kann oder eins, dass in der Wand montiert werden soll. Dabei ist das Thermostat, dass in der Wand montiert wird, effektiver mit der Auswertung der Temperatur, da es weniger von äußeren Einflüssen gestört wird.

Bei der Installation in die Wand hinein musst du folgendes beachten:

  • Messen der möglichen Wandtiefe: Diese sollte bei der Unterputzmontage idealerweise unter 5 cm liegen. Achte darauf, nichts innerhalb der Wand zu beschädigen.
  • Strom abstellen: Stelle den Strom vorher ab, um gefahrlos arbeiten zu können.

Weitere Tipps zur Installation eines Thermostats erfährst du in dem folgenden Video.:

Lohnt es sich, das Thermostat für die Fußbodenheizung nachzurüsten?

Nachrüsten lohnt sich vor allem, wenn du eine Einzelraumregelung möchtest.

Viele der heutigen Fußbodenheizungen sind nicht mit Thermostaten ausgestattet, sondern stattdessen mit ungenauen Heizventilen im Verteiler der Heizung. Das führt aber dazu, dass schnell mal zu stark oder zu schwach geheizt wird, denn die Heizung kann ihre Leistung nicht an die veränderte Außentemperatur anpassen.

Damit du daher an Heizkosten sparst und auch nicht das Fenster aufreißen musst, wenn es mal zu heiß ist, lohnt es sich, dir einen moderneren Temperaturregler zuzulegen. Dadurch ermöglicht sich auch eine Einzelraumregelung.

Thermostat für die Fußbodenheizung-3

Manchmal muss die Fußbodenheizung neu installiert werden für das Thermostat.
(Bildquelle: pixaby.com / Michal Krenovsky)

Allerdings fallen bei einer Nachrüstung auch höhere Kosten an. Es kann passieren, dass die Heizkreise deiner Fußbodenheizung neu installiert werden müssen, damit sie mit dem Thermostat kompatibel sind. Zusätzlich musst du dir dann mehrere Thermostate zulegen, um eine Einzelraumregelung zu ermöglichen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://dein-elektriker-info.de/thermostat-fussbodenheizung/

[2] http://www.raumtemperatur-info.de/optimale-raumtemperatur/

[3] https://www.energie-experten.org/heizung/heizungstechnik/fussbodenheizung/thermostat.html

Bildquelle: Moonhirun/ 123rf.com

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Ralf hat jahrelang in Südafrika gelebt und dort ein Geschäft für Klimageräte geführt. Durch eine zusätzliche Ausbildung zum Handwerker hat er eine große Expertise in den Themenbereichen Klimaanlagen, Lüftungen und im Handwerken.