Wenn deine Wohnung im Sommer eher einer Sauna gleicht, hilft nur eins: deine Räume zu kühlen. Schließlich willst du in deiner Wohnung zu Ruhe kommen und schlafen. Das geht besser bei kalten Temperaturen.

Ob Dachgeschosswohnung oder ein Raum ohne Fenster, wir geben dir Tipps und Tricks, wie du deine Räume vor Hitze schützt. Oder wenn die Wärme bereits eingezogen ist, wie du sie wieder hinausbekommst.

Gleichzeitig geben wir dir einen Überblick über die geläufigsten Klimageräte und ihre Vor-und Nachteile und erklären dir, welche Hausmittel für eine Erfrischung in deinen Zimmern sorgen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die schnellste und effizienteste Methode um die Raumtemperatur zu senken ist die Installation einer stationären oder mobilen Klimaanlage
  • Luftkühler, Ventilatoren und feuchte Baumwolltücher sind nicht nur günstig, sondern können die Hitze in deinem Raum durch Verdunstungskälte senken
  • Damit erst gar keine Sauna in deinem Zimmer entsteht, solltest du es so dunkel wie möglich halten und Elektrogeräte abschalten

Warum sollte ich meinen Raum kühlen?

Hohe Temperaturen haben einen negativen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und unser generelles Befinden.

Wir fühlen uns schlapp und ausgepowert—wir sind antriebslos. Im Schlafzimmer können hohe Temperaturen zudem zu Schlafmangel und Problemen beim Einschlafen sorgen.

Bei normaler Zimmertemperatur also 20-25°Grad arbeiten wir am besten. Wir können uns besser konzentrieren und sind leistungsfähiger. (Bildquelle: Pixabay / Free-Photos)

Hohe Temperaturen, aber auch sehr niedrige, haben damit einen negativen Einfluss auf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Hintergründe: Was du über das Kühlen von deinen Räumen wissen solltest

Es gibt verschiedene Arten von Klimageräten, aber auch einfache Tipps und Tricks, die dein Zimmer länger kühl halten oder kühlen können.

Gleichzeitig spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle in dem Aufheizen und Abkühlen deiner Räumlichkeiten, zum Beispiel die Isolierung deines Hauses.

Wir geben dir alle wichtigen Hintergrundinformationen, so dass du die Ursache der stehenden Hitze in deinen Räumen nicht nur kennst, sondern auch effektiv bekämpfen kannst.

Denn nur wenn du weißt, wo die Schwächen deiner Räume sind, kannst du sie dementsprechend gut kühlen.

Warum heizt sich mein Zimmer auf?

Sobald die Sonne ungebremst in dein Zimmer fallen kann, heizt sich dieses auf. Dabei ist es theoretisch egal, ob es im Erdgeschoss oder im Dachgeschoss liegt.

Praktisch zeigt sich aber, dass Dachgeschosswohnungen viel mehr und viel häufiger der Sonne augesetzt sind. Deswegen werden sie im Sommer besonders schnell warm.

Besonders Dachflächen und Zimmer, die nach Süden und Westen ausgerichtet sind, bekommen eine intensive Sonneneinstrahlung ab.

Durch offene Fenster kriecht die Wärme nach innen—aber auch geschlossene unbedeckte Fenster heizen deinen Raum Stück für Stück auf.

Warum kühlt die Wohnung nicht schnell ab, sobald die Sonne untergegangen ist?

Selbst wenn du nachts lüftest und die warme Luft nach draußen lässt, wirst du feststellen, dass es innerhalb einer halben Stunde wieder wärmer wird.

Das liegt daran, dass deine Wände sowie deine Möbel innerhalb der Wohnung die Wärme speichern.

Dachgeschosswohnungen sind immer Zimmer aus der Hölle im Sommer … oder nicht? Wir erklären dir warum manche Räume mehr von der Hitze getroffen sind als andere. (Bildquelle: Unsplash / Marco Amatulli)

Wände und Möbel geben die Hitze nur sehr langsam ab. Dadurch kann es einige Tage dauern bis deine Wohnung wieder die Ausgangstemperatur vor der Hitzewelle erlangt hat.

Dabei gilt: je mehr Wärme dein Raum aufgenommen und gespeichert hat, umso länger dauert es bis dieser sie wieder abgeben hat.

Welcher Raum wird am wärmsten?

Prinzipiell gilt, dass Räume im Dachgeschoss oder höher gelegene Räume mit einem großen Fenster, das im Südwesten liegt, am wärmsten werden.

Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen bzw. Vorbehalte, da die Dämmungen dieser Räume und angebrachte Sonnenschutze entscheidend für die Wärmeeinwirkung sind.

Fenstermaterial und Dachdämmung können im Kampf gegen die Sommerhitze dagegen helfen, dass sich dein Raum schnell aufheizt.

Dabei sollte die Dachdämmung bei Altbauten mindestens 20cm dick sein und in Neubauten nicht unter 25cm liegen.

Ein weiterer Schutz gegen die Wärme bieten Jalousien und Rolladen, die verhindern, dass die Sonne überhaupt in den Raum eindringen kann.

Unter diesen Umständen muss ein Raum im Südwesten nicht der wärmste werden.

Weiterhin werden Räume schnell warm, in denen viele Elektrogeräteangeschaltet sind.

So werden zum Beispiel Serverräume sehr warm und bedürfen einer entsprechenden Kühlung, damit sich die Geräte nicht überhitzen.

Nachfolgend haben wir dir die wichtigsten Faktoren für warme Räume noch einmal aufgelistet:

  • Schlechte Dämmung
  • Dachgeschoss
  • Ausrichtung nach Süden/Westen
  • Großes oder mehrere Fenster
  • Kein Sonnenschutz
  • Viele angeschaltete Elektrogeräte

Was tun gegen Hitze in den eigenen vier Wänden: 3 Tipps & Tricks um deinen Raum zu kühlen

Ist die Hitze einmal in dein Zimmer eingezogen, willst du sie natürlich wieder vetreiben. Schließlich lebt und arbeitet es sich besser, wenn man nicht die ganze Zeit mit Schwitzen beschäftigt ist.

Wie aber bekommst du deinen Raum auf eine angenehme Temperatur?

Wir stellen dir 5 Lösungen vor, wie du die Wärme wieder loswirst und geben dir dann generelle Tipps, wie du dein Haus oder deine Wohnung vor Hitze schützen kannst.

Mithilfe eine Kältekreislaufs kühlt die Klimaanlage jedes Zimmer in ihrer Nähe effektiv. (Bildquelle: 123rf.com / 84332850)

Raum kühlen mit Klimaanlagen

Klimaanlagen sind wohl die effektivste, wenn auch kostenintensivste Methode um die Hitze in deinen Zimmern loszuwerden. Es gibt sie mit und ohne Abluftschlauch.

Klimaanlagen mit Abluftschlauch transportieren die eingesogene Wärme nach draußen, während sie gleichzeitig den Raum kühlen. Sie bilden damit die beste Lösung für einen kühlen Raum.

Klimaanlagen ohne Schlauch benutzen meistens einen Ventilator noch dazu. Sie kühlen den Raum weniger effizient als solche mit einem Schlauch. Sie sind dafür billiger.

Raum kühlen mit einer Klimaanlage mit Abluftschlauch

Es gibt sowohl festinstallierte Klimaanlagen mit Schlauch, als auch mobile Geräte, die in eine Steckdose gesteckt werden können. Man unterscheidet hier zwischen Split-Klimaanlagenund Monoblockklimaanlagen mit Schlauch.

Split-Anlagen könnte man allerdings auch als Klimaanlage ohne Abluftschlauch verstehen, da Innen-und Außengerät in der Wand eingelassen sind und die Verbindung für das Auge unsichtbar liegt.

Nichtsdestotrotz besteht eine Verbindung. Wir zählen sie daher zu beiden Kategorien.

Keie Zeit zu lesen? Dieses Video von Stiftung Warentest erklärt dir kurz die wichtigsten Merkmale von Split- und Monoblockgeräten.

Split-Anlagen

Split-Anlagen sind festinstalliert, blasen effizient kalte Luft und sind sehr teuer.

Allerdings haben sie von allen Klimageräten den geringsten Geräuschpegel und können dank Inverter-Technologie auch für eine gleichmäßige und energiesparende Kühlung sorgen.

Da Split-Anlagen immer einen Eingriff in die Konstruktion des Hauses bedeuten, sind sie in Mietswohnungen nur mit Genehmigung einzubauen.

Der Einbau selbst erfolgt durch einen Fachmann. Wie jede Klimaanlage müssen auch Splitgeräte regelmäßig gewartet werden, um einen reibunglosen und hygienischen Kühlungsbetrieb zu gewährleisten.

Monoblock-Anlagen

Entgegen der festinstallierten Splitgeräte sind Monoblock-Anlagen sehr mobil. Sie müssen nur eine Steckdose in Reichweite haben, um zu funktionieren. Monoblock-Anlagen werden in der Regel mit einem Abluftschlauch geliefert, der durch das Fenster nach draußen geführt werden kann.

Bei dieser Konstruktion muss das Fenster geöffnet werden, wodurch weiterhin warme Luft in dein Zimmer strömt gegen die das Monoblock-Gerät kämpfen muss.

Es hat damit hohe Betriebskosten, wenn auch die Anschaffung günstiger als die einer Split-Anlage ist. Monoblock-Geräte haben zudem eine hohe Geräuschemmision.

Raum kühlen mit einer Klimaanlage ohne Abluftschlauch

Bei Klimaanlagen ohne Abluftschlauch unterscheiden wir zwischen den zuvor genannten festinstallierten Splitgeräten und Luftkühlern.

Zwar gibt es auch Monoblockgeräte ohne Schlauch, diese sind aber sehr leistungsschwach und nicht zu empfehlen. Wir werden sie deswegen hier nicht weiter aufführen.

Split-Anlagen

Durch die stationäre Installation muss kein Abluftschlauch durch das Fenster gelegt werden—Split-Anlagen kühlen damit am besten und am schnellsten. Sie eignen sich gut für große Räume.

Die Kühlung selbst wird durch das Benutzen von Kältemitteln verstärkt. Hier lohnt es sich einen Blick auf den Namen des Kältemittel zu werfen. Manche Kältemittel haben einen hohen Treibhausseffekt (GWP).

Split-Anlagen gibt es mit organischen und anorganischen Kältemittel. Organische Kältemittel wie Propan haben dabei in der Regel ein geringeres GWP als synthetische Kältemittel und sind damit zukunftsorienierter.

Die heutigen konventionellen und natürlichen Kältemittel greifen in der Regel nicht mehr die Ozonschicht an.

Luftkühler

Luftkühler sind die mobilsten Klimageräte. Sie benutzen Wasser bzw. Eis in Form von Eiswürfeln und Eisakkus zur Kühlung in Kombination mit einem integrierten Ventilator. Sie basieren dabei auf dem Prinzip der Verdunstungskälte.

Wusstest du schon das Verdunstungskälte bedeutet, dass Luft über eine feuchte Oberfläche geblasen wird? Da diese Luft die Feuchtigkeit  aufnehmen kann, findet eine Verdunstung statt. Diese nimmt wiederum die Energie von der Umgebung: es entsteht Kälte.

Verdunstungskälte ist ein physikalisches Prinzip. Einfach gesagt kann man sagen, dass die Natur dadurch versucht Ungeichgewichte in der Temperatur auszugleichen.

Luftkühler sind zwar sehr leise Maschinen, aber ihre Kühlleistung ist schwach. Zwar können auch sie für eine Erfrischung sorgen, allerdings produzieren sie mehr feuchte als kalte Luft. Das ist besonders in kleinen Räumen problematisch.

Durch die Feuchtigkeit kann es noch unerträglicher werden. Außerdem kann sich über längere Anwendung Schimmel bilden.

Es gibt aber auch Luftkühler mit Luftentfeuchtern, diese reduzieren die Gefahr für Schimmel. Wie jede Art von Luftkühler benötigen aber auch diese verhältnismäßig viel Strom für die geringe Kühlleistung. Die Anschaffung ist dafür sehr günstig.

Raum kühlen mit feuchten Baumwolltüchern

Du brauchst nicht unbedingt ein Klimagerät, um für Abkühlung in deinen eigenen vier Wänden zu sorgen.

Ein einfacher Trick ist es große Baumwolltücher, zum Beispiel Bettlaken nass zu machen, auszuwringen und dann über einem Stuhl oder einen Wäschestände zum Trocknen zu hängen. Das Tuch sollte dann nicht mehr tropfen.

Wie auch der Luftkühler sorgen diese feuchten Tücher mithilfe der Verdunstungskälte für eine kleine Senkung der Raumtemperatur. Allerdings entsteht auch hier feuchte Luft.

Deswegen ist dieser Trick an schwülwarmen Tagen nicht zu empfehlen. Außerdem sollte nachts und frühmorgens unbedingt ausgiebig gelüftet werden, damit sich kein Schimmel bilden kann. Alternativ kann auch ein Luftentfeuchter dazu verwendet werden.

Du kannst die Wirkung der feuchten Baumwolltücher zudem mit einem Ventilator verstärken, in dem du den Luftstrom auf das Laken oder das Handtuch richtest. Dadurch verdunstet das Wasser schneller und es wird schneller kühler.

Raum kühlen mit einem Ventilator

Ventilatoren können die Raumtemperatur nicht senken. Sie zerwirbeln nur die Luft und sorgen für einen angenehmen Luftstrom.  Oszilliernde Ventilatoren können dabei noch ihren Kopf drehen und die Luft besser im Raum verteilen.

Warum empfinden wir Ventilatoren aber als angenehm? Unser Körper gibt die ganze Zeit Wärme ab.

Du kannst dir das so vorstellen, als ob uns eine warme Luftschicht umgibt. Wird diese durch den Ventilator zerwirbelt beziehungsweise weggeblasen kühlen wir schneller ab.

Je nach dem welchen Ventilator du kaufst, umso leistungsfähiger und energieffizienter ist er. Dabei gibt es große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Ventilatortypen.

Ein Mini-Ventilator kostet zum Beispiel weniger als ein großer Deckenventilator, hat aber auch eine geringere Leistung.

Aber es gibt auch viele unterschiedliche Arten von Ventilatoren dazwischen. Die beliebsten Ventilatoren sind die Tisch- und Standventilatoren.

In großen Hitzewellen kann es sein, dass diese nur schwer zu bekommen sind, weil das Angebot dann größer als die Nachfrage ist.

Hier siehst du die unterschiedlichen Typen von Ventilatoren und den Preis, mit dem du etwa rechnen musst:

Ventilator Preis
Handventilator 2-5 EUR
USB-Ventilator 5-15 EUR
Tischventilator 20-100 EUR
Turm-/Säulenventilator 60-300 EUR
Deckenventilator 100-500 EUR

Wenn du bereits einen Ventilator hast, kannst du seine Wirkung außerdem verstärken.

Fülle dazu Wasser in einer Plastikflasche und friere diese ein. Sobald diese kalt ist, kannst du sie vor deinen Ventilator stellen. Der Ventilator bläst dann kältere Luft.

Hier sieht du eine weitere Möglichkeit, wie du mit einer PET-Flasche und einem Ventilator kühlen kannst:

Welches Klimagerät eignet sich am besten für mich?

Das kommt ganz darauf an, welche Anforderungen du an dein Klimagerät setzt und wie viel Geld du dafür ausgeben möchtest.

Wir haben dir nachfolgend eine Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen (Preis, Lautstärke, Kühlleistung, Energieverbrauch und Wissenwertes) der vorgestellten Klimageräten erstellt.

So findest du schnell genau das Gerät, das am besten für dich geeignet ist.

Splitgerät Monoblockanlage Luftkühler Ventilator
ab 2.250€ 100-800€ ab 30€ 15-500€
Sehr leise Sehr laut Leise Etwas laut
Sehr hohe Kühlleistung Hohe Kühlleistung Kaum Kühlleistung Keine Kühlleistung
Niedriger Stromverbrauch Hoher Stromverbrauch Hoher Stromverbrauch Hoher Stromverbrauch
Benötigt eine bauliche Genehmigung, muss vom Fachmann eingebaut werden Funktioniert nur bei geöffnetem Fenster Produziert feuchte Luft Kann mit einem feuchten Tuch für mehr Erfrischung sorgen

Was du sonst für eine angenehme Raumtemperatur machen kannst

Wenn eine Klimaanlage für dich keine Option ist oder du sie in ihrer Aufgabe unterstützen möchtest, damit sie weniger Strom verbraucht, sind diese Tipps genau das richtige für dich.

Wir zeigen dir, wie du länger die kühle Luft in deinem Zimmer bewahren kannst.

In eine gute Dämmung investieren

Es mag zunächst wie eine sehr kostenspielige Investition klingen, doch eine gute Dämmung lohnt sich!

Sie sorgt im Sommer nicht nur dafür, dass es die Hitze schwerer hat in deine Räume einzudringen, sondern verhindert im Sommer auch, dass die Wärme nach außen huscht, so dass du weniger heizen musst.

Bist du also Eigentümer und deine Dämmung ist nur sehr dünn, solltest du dir überlegen deine Dämmung aufzustocken. Besonders in Altbauten kann eine neue Dämmung wahre Wunder bewirken.

Die Sonne aussperren

Einfach aber effektiv: wenn die Sonne nicht in deinen Raum kann, kann sie ihn auch nicht aufwärmen.

Der beste Sonnenschutz ist aus einem Material, dass metallisch reflektierend wirkt und außen angebracht ist. Rolladen und Fensterläden sind ebenfalls gute Möglichkeiten die Sonne auszusperren.

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Die Sonne 🌞 hat es tatsächlich heute noch geschafft die Wolken etwas zu verscheuchen und strahlt ins Wohnzimmer. Wir haben uns bei den beiden großen Fenstern im Wohnzimmer für Raffstores entschieden. Und ich bin super froh drüber. Dieses Spiel mit dem Lichteinfall… 😍🌞 außerdem ist man nicht direkt so abgeschottet wenn man die Raffstores runter lässt. Im Rest des Hauses haben wir normale Rolladen. Ich hoffe ihr habt einen schönen Tag und fliegt mir nicht weg bei diesem Sturm 🌪 . . #livingroomdesign #window #instagram #wohnzimmerinspiration #wohnzimmerdeko #wohnzimmerideen #bauherren #livingroomdecor #instagramverbindet #fenster #fensterblick #sonne #livingroomideas #bauherren2018 #raffstore #livingroominspo #livingroom #wind #sonnenschein #wohnzimmer #bauherrenfollowtrain #bauherren2019 #sturm #rolladen #windows #solebich

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Wer keine Rollos hat, kann aber auch innen eine Sonnenschutzfolie und Jalousien und Vorhänge anbringen. Am besten sind Vorhänge, die auf der Außenseite hell und auf der Innenseite dunkel sind.

Ein guter Sonnenschutz verhindert, dass sich dein Zimmer aufheizt und hilft dir eine angenehme Temperatur zu wahren.

Zur richtigen Zeit lüften

Im Sommer erscheint es verlockend das Fenster geöffnet zu lassen, um ein bisschen frische Luft hineinzubekommen.

Besser ist es jedoch früh morgens und abends zu lüften, wenn die Luft etwas abgekühlt ist. Alternativ solltest du tagsüber nur nach einem abkühlenden Regen die Fenster öffnen.

Ansonsten solltest du die Fenster tagsüber geschlossen halten. So kann keine warme Luft hineinkommen.

Elektrogeräte ausschalten

Wenn du schon mal deinen angeschaltenen Rechner angefasst hast, weißt du, dass dieser sehr viel Wärme erzeugt.

Wenn es draußen warm ist, willst du die Wärme aber in Schach halten. Also solltest du auch drinnen soweit möglich alle Wärmequellen ausschalten. Dazu gehören natürlich jegliche Elektrogeräte.

Dich selbst abkühlen

Wenn alles nicht hilft, solltest du dich selbst abkühlen. Wenn du dich erfrischt fühlst, empfindest du die Raumtemperatur nochmal anders.

Das kannst du machen, um dich selbst abzukühlen:

  • Baden/Duschen (nicht zu kalt)
  • Handgelenke unter kaltes Wasser halten
  • Haare befeuchten oder komplett nassmachen
  • Mit kaltem Wasser besprühen
  • Viel Wasser trinken (nicht zu kalt)
  • Barfuß gehen
  • Minz-oder Metholprodukte für deine Haut benutzen
  • Kühles Tuch auf deine Haut legen
  • Füße ins kalte Wasser stellen
  • Kühle Leckereien genießen z.B. Eis oder gekühlte Wassermelonen

Trivia: Was du sonst noch über das Kühlen wissen solltest

Manch ein Mythos besagt, dass uns kühler wird, wenn wir an kühlende Dinge denken. Ob das stimmt, ist fraglich, doch wir versorgen dich hier mit ein paar weiteren kühlen Fakten—nur für den Fall der Fälle!

Auf was sollte ich beim Kühlen achten?

Wenn du eine Klimaanlage oder einen Ventilator benutzt, solltest du darauf achten nicht im direkten Luftstrom zu sitzen. Das kann nämlich zu Kopfschmerzen, Verspannungen und Gelenkschmerzen führen.

Ebenso solltest du nicht zu niedrig kühlen. Für unseren Körper sind krasse Temperaturunterschiede zwischen außen und innen anstrengend.

Du solltest deswegen nur mäßig kühlen. Das ist nicht nur besser für deinen Körper, sondern schont auch deinen Geldbeutel.

Du solltest weiterhin in regelmäßigen Abständen deine Klimaanlage warten lassen und die Filter reinigen. So bleibt die Leistungsfähigkeit deiner Klimaanlage lange erhalten und du verhinderst, dass sich Keime bilden.

Halte dich beim Kühlen an die Ruhezeiten. Besonders Monoblöcke sind sehr laut, deswegen solltest du sie nachts ausschalten, um einen Streit mit deinen Nachbarn zu verhindern.

Bei welcher Temperatur bringen wir die größte Leistungsfähigkeit und Konzentration auf?

Die optimale Temperatur liegt bei20-25°C. Je nach Art der Aktivität  und Bekleidung kann diese Temperatur auch etwas schwanken.

Wir empfinden diesen Temperaturbereich als besonders behaglich, da er uns ermöglicht unsere überschüssige Wärme genauso schnell abzugeben, wie wir sie produzieren.

Da bedeutet wiederum, dass wir weniger Energie benötigen, um unsere Gleichgewichtstemperatur, also 37°C, zu halten.

Weder schwitzen noch frieren wir. Unser ganzer Körper kann sich deswegen besser auf eine andere Arbeit, ob geistig oder körperlich, konzentrieren.

[xadvicename=“Umweltbundesamt“ title=“Zentrale Deutsche Umweltbehörde“] Wichtig bei der optimalen Raumtemperatur ist die individuelle Behaglichkeitstemperatur, diese kann je nach Empfinden um wenige Grad abweichen.

Das Umweltbundesamt schlägt für den Wohnbereich 20°C, für die Küche 18°C und für das Schlafzimmer 17°C vor. Diese Temperaturen eignen sich auch im Winter beim Heizen, da diese nicht so viel Energie verbrauchen wie höhere Temperaturen.

(Quelle: umweltbundesamt.de) [/xadvice]

Fazit

Wenn die Hitze ungefragt in deine Wohnung einzieht, willst du die Innentemperatur senken.

Dafür ist eine festinstallierte Split-Klimaanlage am besten geeignet. Für wen diese keine Option ist, ist ein mobiles Monoblockgerät, ein Ventilator oder ein Luftkühler eine gute Option.

Sparfüchse können auch einfach ihre Baumwoll- oder Leinentüche ins kalte Nass tränken und diese auswringen und aufhängen.

Wer will kann die dabei entstehende Verdunstungskälte noch mit einem Ventilator verstärken. Diesen Tipp solltest du aber nicht an schwülen Tagen benutzen, da du die feuchte Luft sonst verstärkst.

Ansonsten solltest du in dem Raum, den du kühlen möchtest, darauf achten, die Fenster bedeckt und geschlossen zu halten.

Lüften solltest du nur morgens und abends, wenn die Luft abgekühlt ist. Schalte so weit du kannst alle Elektrogeräte aus und eliminiere damit weitere Wärmequellen.

Und wenn alle Stricke reißen und nichts mehr hilft: Auf ins kalte Nass! Oder nach Skandinavien. Da sind im Sommer nur etwa 18°C ;-).

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizen-raumtemperatur

[2] https://www.deutschlandfunkkultur.de/wetter-was-ist-die-optimale-temperatur.1008.de.html?dram:article_id=361398

[3]https://www.raumtemperatur.info/#Waermeregulierung_kann_zu_Leistungseinbussen_fuehren

[4]https://www.effizienzhaus-online.de/nie-mehr-sauna-im-dachgeschoss

[5] https://praxistipps.focus.de/zimmer-im-sommer-kuehlen-die-besten-tipps_44059

Bildquelle: 123rf.com / 89343700

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