Die Luftqualität im eigenen Heim ist einer der wichtigsten Faktoren des Raumklimas. Nicht nur beeinflusst die Luft, die wir atmen, unser Wohlbefinden, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die Luftqualität im Zuhause wird durch die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Zirkulation gekennzeichnet.

Aber auch die Zusammensetzung und Verschmutzungen spielen eine Rolle. Um die Luftqualität zu verbessern gibt es mehrere Möglichkeiten, die hier vorgestellt werden sollen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Luftqualität hat Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Schlechte Luftqualität zeigt sich durch Kopfschmerzen, Unwohlsein und Konzentrationsschwäche bis hin zu allergischen Reaktionen und Erkrankungen verschiedener Organe.
  • Die Luftqualität wird durch Lufttemperatur, -feuchtigkeit, -zirkulation, -zusammensetzung und -reinheit bestimmt. Diese Faktoren sollten beim Optimieren der Luft in Räumen zusammenspielen.
  • Luftqualität kann durch einfache Mittel verbessert werden. Neben Geräten wie Klimaanlagen, Luftbe- und entfeuchtern ist vor allem richtiges Lüften für optimale Luft ausschlaggebend.

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Definition: Was ist Luftqualität?

Luftqualität beschreibt die Eigenschaften der Luft an einem spezifischen Raum. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Luftverunreinigungen durch Feinstaub, Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid und Schwefeldioxid gelegt.

Saubere Luft ist insbesondere in urbanen Räumen ein großes Thema, jedoch ist auch die Luftqualität im eigenen Heim wichtig.

Die Luftqualität in der Wohnung ist ausschlaggebend für das Raumklima. (Bildquelle: pixabay.com / Pexels)

Die Luftqualität im eigenen Heim wird zusätzlich zur Verschmutzung durch Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, -temperatur, -zirkulation, Sauerstoffgehalt und Reinheit gekennzeichnet.

Hintergründe: Was du über Luftqualität wissen solltest

Luftqualität ist ein Faktor, der insbesondere in urbanen Räumen große Wichtigkeit hat. Doch auch in der Wohnung hat Luftqualität Bedeutung, schließlich halten sich Menschen die meiste Zeit in Räumen auf.

In den kommenden Abschnitten möchten wir erklären, welche Aspekte die Luftqualität ausmachen, welche Auswirkungen die Luftqualität auf Menschen hat.

Auch, wie die Luftqualität eingeschätzt werden und auf welche Art und Weise sie verbessert werden kann möchten wir eingehen.

Wovon hängt die Luftqualität ab?

Die Luftqualität ist von mehreren Faktoren abhängig. Auch sollte abgegrenzt werden, ob es sich um die Luftqualität draußen oder drinnen handelt.

Die Luftqualität in Wohnräumen wird grundsätzlich durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Lufttemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Zusammensetzung und Sauerstoffgehalt
  • Reinheit der Luft
  • Luftzirkulation

Diese Faktoren haben unterschiedliche Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Auch lassen sich diese Aspekte der Luftqualität auf unterschiedliche Weise beeinflussen und steuern.

Auch die Standortbedingungen können ausschlaggebend für die Luftqualität sein. So können geographische Gegebenheiten die Lufttemperatur und -feuchtigkeit bestimmen.

Die Infrastruktur hat ebenfalls Auswirkungen auf die Luftqualität. Wenn sich die Wohnung an einer großen Straße befindet, kann auch die Belastung durch Feinstaub in der Wohnungsluft erheblich sein.

Nicht zuletzt kann auch die Art und das Alter des Gebäudes die Luftqualität beeinflussen. Baumaterialien können giftige Stoffe an die Luft abgeben. Auch kann die Luft mit Pilzsporen belastet sein.

Die Luft in Städten ist von Feinstaub und anderen Verschmutzungen belastet. Das beeinflusst auch die Luft in der Wohnung, sofern sie nicht gefiltert wird. (Bildquelle: pixabay.com / TheDigitalArtist)

Wie misst man Luftqualität?

Luftqualität in urbanen Räumen wird mithilfe von Messstationen gemessen. Diese nehmen regelmäßig Werte zu Verschmutzungen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf und werten diese aus.

Mithilfe dieser Aufzeichnungen kann die Luftqualität ausgewertet werden. Es gibt bestimmte Kategorien für Luftqualität, die jedoch nicht einheitlich sind und sich von Land zu Land unterscheiden können.

Diese Messungen können von Privatpersonen eingesehen werden, sie können aber nicht nachgeahmt werden. Auch ist das für die Messung der Luftqualität im eigenen Heim gar nicht notwendig.

Die Kriterien der Luftqualität, die wir bereits aufgeführt haben, können durch verschiedene Gerätschaften gemessen werden. Folgende Tabelle gibt dir einen Überblick, wie du die Faktoren messen kannst:

Faktor Messgerät
Lufttemperatur Thermometer
Luftfeuchtigkeit Hygrometer, (Thermo-Hygrometer)
Sauerstoffgehalt und Zusammensetzung Raumluftmessgerät
Luftverschmutzung Raumluftmessgerät
Luftzirkulation Schwer messbar

Solltest du dich dafür interessieren, die Luftqualität sorgfältig überwachen zu wollen, gibt es spezielle Raumluftmessgeräte, die die Luftwerte durchgehend messen und aufnehmen.

Was ist gute oder schlechte Luftqualität?

Luftqualität ist gut, wenn alle Faktoren im für den Menschen idealen Bereich liegen.

Für die Außenluft gibt es spezielle Kategorien, mit deren Hilfe die Luft bewertet werden kann. Für den Innenbereich sind solche Kategorien weniger Sinnvoll.

Ein Überblick über die Idealwerte der Raumluft:

Aspekt Wert
Temperatur 20 bis 25°C
Luftfeuchtigkeit 40 bis 60%
Sauerstoffgehalt ca. 21%
Luftzirkulation Nicht messbar

Für die optimale Luftqualität sollten also alle Werte im idealen Bereich liegen. Wichtiger als die Temperatur und die Feuchtigkeit ist jedoch die Verschmutzung der Luft. Gifte in der Luft können gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Warum ist Luftqualität im Zuhause so wichtig?

Luftqualität in den eigenen vier Wänden ist wichtig, da Menschen sich die meiste Zeit in Räumen aufhalten. Das Zuhause sollte der Ort sein, an dem man sich am Wohlsten fühlt und der einem gut tut.

Wenn die Luftqualität im eigenem Heim suboptimal ist, macht sich das am allgemeinen Wohlbefinden und der Gesundheit bemerkbar.

Symptome schlechter Luftqualität sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Übelkeit.

Aber schlechte Luft, und insbesondere Luft, die durch Verschmutzungen und Gifte belastet ist, kann langfristige Folgen für unsere Gesundheit haben. Bauchschmerzen oder gar Haut-, Atemwegs-, Augen- und Lungenerkrankungen können im schlimmsten Fall die Folge sein.

Welche Auswirkungen hat Luftqualität auf unsere Gesundheit?

Die Luftqualität in unserem Zuhause hat Auswirkungen sowohl auf unsere Gesundheit, als auch unser Wohlbefinden. Nur, wenn die idealen Bedingungen gegeben sind, können Menschen sich völlig entspannen oder auch die optimalen Leistungen erbringen.

Je nachdem, wie lange eine Person schlechter Luft ausgesetzt ist, und welche Qualität die Luft hat, werden die Auswirkungen unterschiedlich sein. Folgende Symptome kann schlechte Luft verursachen:

  • Konzentrationsschwäche
  • Unwohlsein
  • Schwindel
  • Atembeschwerden
  • Hustenreiz
  • Allergische Reaktionen
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Atemweg- und Lungenerkrankungen
  • Hauterkrankungen

Wer ist besonders von schlechter Luftqualität betroffen?

Unter schlechter Luftqualität leiden grundsätzlich alle Menschen. Ausschlaggebend ist, wie empfindlich die Person ist, wie funktionstüchtig das Immunsystem, und wie lange man der schlechten Luft ausgesetzt ist.

Besonders Gruppen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten auf die Luftqualität achten. Zu diesen Gruppen gehören:

  • Senioren
  • Kinder
  • Allergiker
  • Menschen mit Lungen- oder Atemwegerkrankungen

Dennoch können auch Menschen, die nicht unter diese Gruppen fallen, von schlechter Luftqualität beeinflusst werden. Insbesondere, wenn sie sich längere Zeit in Räumen mit schlechter Luft aufhalten.

Wie kann ich die Luftqualität im Wohnraum verbessern?

Um die Luftqualität in Wohnräumen zu verbessern, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Da die Luftqualität, wie bereits erwähnt, von mehreren Faktoren abhängt, sollten all diese bedacht und optimiert werden.

Die Luftqualität in der Wohnung zu verbessern ist nicht schwer und kann häufig ohne große Lebensumstellungen oder Investitionen vorgenommen werden.

Es kommt darauf an, wie die Qualität der Luft ist, und welche Möglichkeiten einem zur Verfügung stehen.

Folgende Tipps gibt es, um die Luftqualität sofort zu verbessern:

  • Regelmäßiges Stoßlüften (mind. 3 Mal am Tag für mind. 10 Minuten)
  • Staub regelmäßig entfernen, Staubquellen vermeiden
  • Feuchtigkeit minimieren
  • Kunststoff vermeiden (giftige Dämpfe)

Luftqualität: Praktische Anwendung und Vorteile

Es ist unumstritten, dass Luftqualität sehr wichtig ist. Um die Luftqualität zu optimieren, sollten die einzelnen Faktoren, die die Qualität bestimmen, verbessert werden. Bereits kleine Anpassungen können einen großen Unterschied machen.

Im Folgenden möchten wir darauf eingehen, was die unterschiedlichen Aspekte der Luftqualität ausmacht und wie sie verbessert werden können.

Luftqualität und Raumklima

Die Luftqualität ist eines der wichtigsten Faktoren des Raumklima. Das Raumklima bestimmt, wie wohl man sich fühlt.

Nur unter einem optimalen Raumklima können Menschen die optimale Leistung erbringen oder sich am Komfortabelsten fühlen.

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in Räumen. Diese sollten uns die idealen Bedingungen geben, um uns gesund entwickeln zu können. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Neben der Luftqualität spielen für das Raumklima auch die Größe, der Bau sowie die Ausstattung eine Rolle. Dennoch ist die Luftqualität eines der wesentlichsten Faktoren des Raumklimas.

Deshalb sollte die Luftqualität beim Erschaffen des idealen Raumklimas auf keinen Fall vernachlässigt werden. Luftqualität ist außerdem eines der Faktoren, die am Einfachsten zu beeinflussen sind und die größte Wirkung auf das Gesamtempfinden des Raums haben.

Lufttemperatur

Die Lufttemperatur, oder im Zuhause auch die Raumtemperatur, ist eines der wichtigsten Faktoren für das Raumklima.

Zu heiße Luft empfinden wir als unkomfortabel und beginnen zu schwitzen, zu kalte Luft ist ebenfalls unangenehm und kann zu Erkältungen führen.

Obwohl jeder Mensch ein eigenes Empfinden für Temperatur hat, können Experten trotzdem einschätzen, was die optimale Lufttemperatur ist. Diese liegt, je nach Raum und Aktivität, zwischen 18 und 25 Grad.

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Wusstest du, warum die optimale Raumtemperatur unter der Körpertemperatur des Menschen liegt?

Das liegt am Temperaturausgleich. Unser Körper produziert durchgehend Wärme, die an die Umgebung abgegeben werden muss.Die Wärme kann nur abgegeben werden, wenn die Umgebung kühler ist, als der menschliche Körper. Bei Temperaturen um ca. 23 Grad befinden sich die Wärme, die vom Körper produziert wird und die Wärme, die abgegeben wird, etwa im Gleichgewicht.

Die Lufttemperatur beeinflussen kannst du mithilfe von Heizen, Lüften, oder auch mit Klimaanlagen. Beachte, dass klimatisierte oder Heizungsluft häufig trocken ist. Es ist also sinnvoll, diese Geräte in Kombination mit einem Luftbefeuchter zu verwenden.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist der zweite entscheidende Faktor, der beeinflusst, wie angenehm wir die Luft empfinden. Denn sowohl zu trockene als auch zu feuchte Luft erschwert das Atmen und wirkt sich auf unser Wohlbefinden aus.

Die ideale Luftfeuchtigkeit in Räumen beträgt ca. 40 bis 60%.

Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, macht sich das an unseren Atemwegen bemerkbar. Das Atmen ist schwer und unangenehm, es kommt zu Hustenreiz und auch potentielle Krankheitserreger können sich dank geschwächter Schleimhäute einfacher vermehren.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit macht sich ebenfalls durch erschwertes Atmen bemerkbar. Außerdem fühlt sich die Luftfeuchtigkeit auf der Haut unangenehm an.

Darüber hinaus ist feuchte Luft die Hauptursache für Schimmel, und auch andere Keime sowie Ungeziefer erfreuen sich der feuchten Luft.

Die Luftfeuchtigkeit beeinflussen kannst du mithilfe von Luftbe- und Luftentfeuchtern. Wie die Namen bereits verraten, sorgt der Luftbefeuchter für mehr, und der Luftentfeuchter für weniger Luftfeuchtigkeit.

Der Luftbefeuchter sprüht feinen Wasserdunst in die Luft, der sich im gesamten Raum verteilt und die Luftfeuchtigkeit erhöht. Auch verschiedene Düfte können mit dem Luftbefeuchter versprüht werden.

Sinnvoll ist der Luftbefeuchter vor Allem in Räumen, in denen viel geheizt wird oder die Klimaanlage oder -geräte läuft. Diese Gerätschaften sorgen typischerweise für trockene Luft, und ein Befeuchter kann ihnen zu Hilfe kommen.

Der Luftentfeuchter hingegen filtert die Luft und entzieht ihr das Wasser. Dieses Gerät ist in hilfreich in Kellern, Badezimmern ohne Fenster, und anderen Räumen ohne Lüftung, die zu hoher Luftfeuchtigkeit neigen. Luftentfeuchter brauchen viel Strom, weswegen sie die letzte Lösung sein sollten.

Doch auch ohne diese Geräte kannst du die Luftfeuchtigkeit beeinflussen. Folgende Tipps haben wir dir zusammengefasst:

  • Regelmäßig Lüften (Stoß- oder Zuglüften)
  • Wäsche nicht in der Wohnung trocknen lassen
  • Bad nach Benutzung trockenwischen

Sauerstoffgehalt

Der Sauerstoffgehalt ist eines der wichtigsten Faktoren der Luftqualität. Schließlich brauchen Menschen Sauerstoff, um zu leben.

Der Sauerstoffgehalt der Luft beträgt idealerweise ca. 21%.

Der Sauerstoffgehalt der Luft bleibt in den meisten Fällen stabil und fällt nur selten unter 16%. Ab diesem Wert zeigen sich negative Folgen des Sauerstoffmangels wie Unwohlsein, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder sogar Bewusstseinsverlust.

Im Volksmund wird von „verbrauchter Luft“ gesprochen, wenn Räume, in denen sich Menschen über längere Zeit aufhalten, nicht gelüftet werden. Der Sauerstoffanteil sinkt, während die Menge an CO2 zunimmt.

Durch einfaches Lüften kann „frische“ Luft in den Raum eindringen. Stoßlüften für wenige Minuten bringt neuen Sauerstoff.

Am besten und schnellsten funktioniert das Lüften übrigens, wenn es einen Durchzug gibt, also wenn auf beiden Seiten des Raumes Fenster geöffnet werden können.

Reinheit und Zusammensetzung der Luft

Neben dem Sauerstoffanteil sind auch andere Bestandteile der Luft wichtig. Die Atemluft ist ein Gasgemisch, die idealerweise eine bestimmte Menge von verschiedenen Gasen enthält.

Die Atemluft ist folgendermaßen zusammengesetzt:

Gas Anteil
Stickstoff ca. 78%
Sauerstoff ca. 21%
Argon ca. 0,93 %
Kohlendioxyde ca. 0,04%
Spurengase ca. 0,01%
Wasserdampf ca. 1,3% Volumenanteil in Bodennähe

Diese Werte sind in der Regel in der Luft stabil und verändern sich nur wenig. Da Menschen Sauerstoff einatmen und Kohlendioxyd ausatmen, können sich die Anteile dieser Gase über längere Zeit verändern, überschreiten jedoch selten die Grenzwerte.

Neben der natürlichen Zusammensetzung der Atemluft sollte die Schadstoffbelastung in Betracht gezogen werden. Bei der Einschätzung der Luftqualität spielen folgende Schadstoffe eine Rolle:

  • Ozon
  • Feinstaub
  • Stickstoffdioxid
  • Schwefeldioxid
  • Kohlenmonoxid

In Wohnungen und Häusern sollte außerdem die Luftbelastung durch Wohngifte geprüft werden. Das sind Gifte, die von Kunststoffen an die Luft abgegeben werden können und die stark gesundheitsschädlich sein können.

Gefährlich werden können Kleber, Lacke, oder Abgase, die Giftstoffe enthalten, die schädlich, aber nicht gesetzlich verboten sind. Besonders, wenn man über längere Zeit einer von Giftstoffen belasteten Luft ausgesetzt ist, kann das gravierende Auswirkungen haben.

Giftgase, die die Wohnungsluft belasten können, können aus PVC, Vinyl, oder auch Kunstfaserprodukten stammen.

Diese Giftstoffe können vermieden werden, in dem eine Recherche zu verschiedenen Produkten durchgeführt wird und besonders giftige Produkte nicht verwendet werden.

Auch intensives Lüften oder auch das Meiden von Räumlichkeiten, die im Moment von Luftgiften betroffen sind, sind mögliche Lösungen.

Sollten Symptome wie Gebrechen, Bauchschmerzen, Schwindel und Unwohlsein über längere Zeit anhalten, besonders auch, wenn der Raum verlassen oder die Giftquelle entfernt wird, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Neben diesen Chemikalien kann die Luft in Zuhause auch von Staub, Schimmelsporen, Milben oder unangenehmen Gerüchen belastet sein. Doch auch diese können auf relativ einfache Art und Weise beseitigt und vermieden werden.

  • Staubwischen: Regelmäßig wischen und Objekte, die zum Staub Sammeln neigen, in Schränken oder Vitrinen unterbringen.
  • Staubsaugen: Regelmäßig und gründlich Teppiche, Möbel und andere Textilien absaugen.
  • Schimmel: Feuchtigkeit vermeiden, bei Schimmel sofort bekämpfen und ggf. Spezialisten engagieren.
  • Milben: Bettwäsche regelmäßig wechseln und waschen, alte Kopfkissen und Matratzen austauschen.
  • Gerüche: Quelle ausfindig machen und beseitigen oder reinigen, Duftspender und Lufterfrischer sind ebenfalls hilfreich.

Luftzirkulation

Die Luftzirkulation ist ein Faktor der Luftqualität, der von Vielen übersehen wird. Trotzdem ist es wichtig, diesen zu bedenken. Denn durch Luftzirkulation können auch andere Faktoren der Luftqualität verbessert werden.

Luftzirkulation ist Luft in Bewegung. Abgestandene, stickige Luft im Gegensatz empfinden wir als unangenehm.

Durch richtiges Lüften und Luft in Bewegung halten, sowie „Raum für Luft“ schaffen, kann die Luft im eigenen Heim verbessert werden.

Folgende Tipps kannst du befolgen, um die Luftzirkulation im eigenen Heim zu verbessern:

  • Regelmäßig stoßlüften oder Fenster gleich geöffnet lassen
  • Türen zwischen Räumen nicht schließen
  • Räume nicht mit zu vielen Gegenständen verstellen
  • Ggf. Ventilatoren aufstellen oder Lüftung installieren

Natürlich sollte es mit der Luftzirkulation nicht übertrieben werden. So ist ein Luftaustausch zwischen verschiedenen Räumen bzw. dem Innen und Außen zwar angenehm und notwendig, kann ein Luftzug auch negative Folgen haben.

Besonders in Zimmern, in denen sich kleine Kinder oder Senioren aufhalten, sollte es keinen Durchzug geben. Denn durch diesen können diese Personen leichter erkranken.

Kinder sind besonders empfindlich auf Luftqualität, da sie sich noch im Entwicklungsstadium befinden. (Bildquelle: pixabay.com / ambermb)

Auch auf Haustiere sollte geachtet werden. So sollte es zum Beispiel an Orten, wo Käfige oder Terrarien stehen, keinen Durchzug geben. Auch sollten große Temperaturschwankungen vermieden werden.

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für die Luftqualität

Wenn du dich mehr über Luftqualität informieren möchtest, gibt es vielzählige Möglichkeiten. Neben wissenschaftlichen Fachstudien gibt es auch auf das Heim und Wohnen spezialisierte Magazine, die diese Thematik ausführlich beleuchten und diskutieren.

Auch im Internet findet du viele Quellen, die von der Luftqualität im Zuhause handeln.

Gleichgesinnte findest du in Foren zu Heim, Garten und Einrichtung, auch stehen dir viele Ratgeber und Experten zur Verfügung, solltest du spezielle Fragen haben.

Welche bekannten Bücher gibt es über Luftqualität?

Zur Luftqualität gibt es einige Bücher. Diese Thematik kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln angegangen werden. Luftqualität in geografischen Räumen, beim Hausbau, als Teil des Raumklimas oder als Gesundheitsaspekt.

Folgende Auswahl haben wir für dich zusammengestellt:

Horst Fischer-Uhlig – Raumklima & Lüftung der Wohnung:

Dieses Buch erklärt im Detail, wie ein optimales Raumklima in der Wohnung geschaffen werden kann.

Im Fokus steht das Lüften als das wichtigste Mittel für ideale Luft in der Wohnung. Missverständnisse werden geklärt und häufige Fehler werden aufgedeckt.

Thomas Wiecke – Gesundes Wohnen:

In diesem Buch wird ausführlich darauf eingegangen, welche unsichtbaren Gefahren im eigenen Heim lauern und sich auf unsere Gesundheit auswirken können. Studien und eine Vielzahl von Tipps helfen dabei, das eigene Zuhause zu optimieren.

Stefan Galler – Luftverschmutzung in urbanen Räumen:

Diese Magisterarbeit setzt sich mit der Luftbelastung in Städten mehrerer Kontinente auseinander.

Es werden Werte analysiert und verglichen, auch werden Folgen für die Zukunft gezogen und mögliche Lösungsansätze für Probleme vorgeschlagen. Ein übersichtliches Werk für jeden, der sich für Luftqualität allgemein interessiert.

Fazit

Luftqualität ist ein Aspekt des Raumklimas, der starke Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben kann. Schlechte Luft macht sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit oder sogar durch allergische Reaktionen und Erkrankungen bemerkbar.

Luftqualität wird von mehreren Faktoren bestimmt, zu diesen gehören Lufttemperatur, -feuchtigkeit, -zirkulation, -zusammensetzung und -verschmutzung.

Die optimale Raumluft hat eine Temperatur von ca. 18 bis 25 Grad, einen Feuchtigkeitsgehalt von 40 bis 60%, einen Sauerstoffanteil von ca. 21% und ist nicht durch Giftstoffe, Feinstaub, Schimmelsporen oder unangenehme Gerüche belastet.

Die Luftqualität kann durch verschiedene Methoden verbessert werden. Das richtige Lüften ist besonders wichtig, um die Luftqualität sofort zu verbessern.

Darüber hinaus kann die Luftqualität mithilfe von Geräten wie Luftentfeuchtern, Klimaanlagen oder Duftspendern verbessert werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.eigenheimerverband.de/tipps-fuer-recht-garten-haus/haus-wohnung/themenarchiv/luftqualitaet-in-haus-wohnung

[2] https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/schadstoffe-in-innenraeumen-was-sie-dagegen-tun-koennen-12463

[3] https://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_62999800/schlechte-luft-in-haus-und-wohnung-macht-krank.html

[4] https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/luftverschmutzung-daheim-oft-sehr-schaedlich.html

Bildquelle: 123rf.com / 56003496

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