Willkommen bei unserem großen Klimaanlage ohne Schlauch Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Klimaanlagen ohne Schlauch. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Klimaanlage ohne Schlauch zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Klimaanlage ohne Schlauch kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klimaanlagen ohne Schlauch ermöglichen eine effektive Reduzierung der Innentemperatur auf ein erträgliches Maß.
  • Einige Modelle bieten zudem weitere Möglichkeiten, so zum Beispiel die Veränderung der Luftfeuchtigkeit oder das Entfernen von Luftbestandteilen.
  • Klimaanlagen ohne Schlauch sind zudem sowohl einfacher zu bedienen als auch mobiler einsetzbar, da der Schlauch zur Ableitung der Wärme entfällt.

Klimaanlage ohne Schlauch Test: Das Ranking

Platz 1: De’Longhi Pinguino PAC AN98 ECO Silent Klimagerät

Die De’Longhi Pinguino PAC AN98 ECO Silent Klimaanlage wird für Räume bis 95 m³ empfohlen und zeichnet sich durch den besonders niedrigen Geräuschpegel aus. In der höchsten der drei Geschwindigkeitsstufen beträgt er nur 63 dB – das sind 20 Prozent weniger als erlaubt. Durch die Real-Feel-Technologie zeigt dir das Gerät mit den Farben orange, grün und blau an, ob die Raumbedingungen hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit optimal sind oder nicht.

Am De’Longhi Pinguino PAC AN98 ECO Silent ist ein übersichtliches Bedienfeld angebracht. Die Klimaanlage kann aber auch über die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden. So lässt sich die Raumtemperatur auf angenehme 20 bis 22 Grad regulieren. Das Gerät entfeuchtet bis zu 23 Liter täglich und hat einen Abluftschlauch. Dank der vier Laufrollen lässt es sich bequem bewegen.

Platz 2: TROTEC PAC 3900 X mobiles Klimagerät

Der TROTEC PAC 3900 X ist ein mobiles Klimagerät mit drei Funktionen. Neben der Kühlung von bis zu 130 m³ großen Räumen entfeuchtet es auch und hat einen Ventilator für frische Luft. Dafür stehen drei Geschwindigkeitsstufen und eine Swing-Funktion zur Verfügung. Ist die voreingestellte Temperatur erreicht, stellt sich das Gerät automatisch ab, wodurch Energie gespart wird. Ventilation (bis 420 m³ pro Stunde) und Entfeuchtung (bis 3,8 Liter in am Tag) können auch ohne Kühlfunktion genutzt werden.

Durch den integrierten Timer kann der TROTEC PAC 3900 X nach den eigenen Vorlieben programmiert werden. Es gibt sogar einen Nachtmodus, bei dem das mobile Klimagerät besonders leise arbeitet. Es verfügt über ein Membrantasten-Bedienfeld, kann aber auch über die Fernbedienung gesteuert werden. Mitgeliefert wird auch der Abluftschlauch. Mit 35 kg ist die Klimaanlage recht schwer. Sie hat zudem keine Rollen.

Platz 3: Rowenta VU6210 Eole Compact Turmventilator

Der nur 1,9 kg schwere Rowenta VU6210 Eole Compact Turmventilator ist keine klassische Klimaanlage, aber eine gute Alternative für alle, die gern frische Luft im Raum haben. Der Säulenventilator hat ein modernes Design mit blauen Akzenten und einem markanten Bedienfeld. Die 3D-Airflow-Technologie verteilt den Luftstrom durch das vertikale Gitter besser.

Weil der Rowenta VU6210 Eole Compact Turmventilator nur 43,5 cm hoch ist, kannst du ihn sogar auf den Tisch stellen. Es gibt eine besonders leise Betriebsstufe mit 45 dB, die nicht beim Arbeiten stört. Sie ist auch ideal für das Schlafzimmer. Durch den Griff lässt sich der Ventilator gut transportieren. Er verfügt über einen 8-Stunden-Timer und eine automatische Kabelaufwicklung. Nach zwölf Stunden schaltet er sich automatisch ab, um Strom zu sparen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Klimaanlage ohne Schlauch kaufst

Klimaanlagen ohne Schlauch bieten je nach Modell vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, die das Leben in den eigenen vier Wänden, aber auch im Büro oder in anderen Einsatzgebieten das Leben komfortabler machen.

Möchtest du daher das optimale Gerät finden, ist eine gewisse Informationsbasis notwendig.

Im Folgenden habe ich alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst, damit du dir das bestmögliche Bild über die Thematik machen kannst.

Welche Möglichkeiten bietet eine Klimaanlage ohne Schlauch?

Klimaanlagen werden oft als eine Art Raumluftkühlung verstanden. In der Regel trifft das auch zu. Allerdings kann eine Klimaanlage noch viel mehr Funktionen bereitstellen. Diese lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • Regulierung der Lufttemperatur
  • Regulierung der Luftfeuchtigkeit
  • Verändern der lokalen Luftgeschwindigkeit
  • Reduzierung bzw. Entfernung von Luftbestandteilen

Je nach Modell ist lediglich eine dieser Funktionen oder es sind mehrere enthalten.

Was sollte ich bei einer Klimaanlage ohne Schlauch beachten?

Klimaanlagen ohne Schlauch sind bedacht einzusetzen. Das optimale Raumklima beträgt 22 Grad Celsius und sollte durch eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent begleitet werden.

Wichtig dabei ist, dass sich die Innentemperatur der Außentemperatur anpasst. Der Temperaturunterschied sollte nicht größer als 6 Grad Celsius sein, um einen Kälteschock zu verhindern.

Der Mensch gilt bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius zu 100 Prozent leistungsfähig. Bei zu hohen Temperaturen nimmt insbesondere die Gehirnleistung stetig ab.

Schon bei 28 Grad Celsius bringt der Mensch nur noch 70 Prozent Leistung. Ist die Temperatur noch einmal um sechs Grad Celsius höher, ist es im Durchschnitt nur noch die Hälfte der Leistungsfähigkeit.

Laut Arbeitsstätten-Richtlinie Raumtemperatur (ASR A3.5) darf die Raumtemperatur daher 26 Grad Celsius nicht übersteigen.

Um zur Sommerzeit in einem Büro nicht nur die Arbeitsmoral, sondern auch die Rechtmäßigkeit aufrecht zu erhalten, sind Klimaanalgen unerlässlich. (Bildquelle: pexels.com / Marc Mueller)

Ein weiterer Aspekt ist die Luftfeuchtigkeit. Insbesondere einige Geräte ohne Schlauch speichern das Kältemittel und können für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.

Je höher diese ausfällt, desto unangenehmer fällt die Temperatur auf. Zudem ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit auf Dauer gesundheitsschädlich.

Wo liegen die Unterschiede zwischen einer Klimaanlage mit und ohne Schlauch?

Klimaanlagen mit Schlauch führen die eingezogene Wärme des Raumes mithilfe eines Schlauches nach außen.

Durch die Kombination einer direkten Kühlung und dem Entziehen der Wärme kann mit einem maximalen Effekt gerechnet werden. Diese Art von Klimaanlagen sind daher effizienter als Modelle ohne Schlauch.

Allerdings ist eine feste Installation vonnöten, da der Schlauch einen Weg ins Freie voraussetzt. Zudem ist die Montage komplizierter.

Klimaanlagen ohne Schlauch hingegen können mobil eingesetzt werden, da sie die Wärme je nach Modell im Inneren des Geräts speichern können. Dass sie dadurch nicht ganz so effektiv sind, versteht sich von selbst.

Wie funktioniert eine Klimaanlage ohne Schlauch?

Eine Klimaanlage kann unterschiedlich aufgebaut sein. Die herkömmliche Variante arbeitet mit einem Kältemittel, das in einem Kreislauf zwischen Kompressor und Kühlrippen des Geräts fließt.

Der Kompressor ist für das Verdichten und Verflüssigen des Kältemittels zuständig. Anschließend fließt dieses in die Kühlrippen, wo es sich ausbreitet und erneut verdampft wird.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der aufgenommenen Wärme der Umgebung, die auf diese Weise gekühlt werden kann. Das Kältemittel fließt danach wieder zum Kompressor zurück.

Diese Technik ist wie bereits erwähnt weit verbreitet und kommt vom Prinzip her auch in Kühlschränken zum Einsatz. Um das Kältemittel verflüssigen zu können, benötigt der Kompressor jedoch Energie.

Dabei wird wiederum Wärme entwickelt. Diese muss selbstverständlich irgendwo abgegeben werden. Je schlechter die Energieeffizienz des Kompressors ausfällt, desto wärmer wird die Luft und der Stromverbrauch steigt.

Ein Schlauch führt dabei die Wärme nach draußen. Geräte ohne Schlauch greifen hingegen auf einen Ventilator zurück.

Viele Klimaanlgan verwenden Ventilatoren anstelle von Schläuchen und sind in den meisten Fällen stationär. (Bildquelle: pixabay,com / skowalewski)

Der Ventilator saugt die warme Luft in das Innere des Geräts. Mit Hilfe eines Kühlaggregats wird die aufgenommene Luft auf eine voreingestellte Temperatur abgekühlt und anschließend in den Raum zurückgeblasen.

Als Kühlmittel kommen kaltes Wasser und Eis zum Einsatz. Dabei muss der Behälter vorher mit Leitungswasser gefüllt werden.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Klimaanlage ohne Schlauch?

Eine Klimaanlage ohne Schlauch bietet den entscheidenden Vorteil, ohne Schlauch auszukommen.

Dadurch kann das Gerät praktisch überall eingesetzt werden, wo eine Steckdose vorhanden ist. Modelle mit Schlauch werden im Regelfall am Fenster platziert, wo der Schlauch die Wärme nach außen abgibt.

Die sogenannten Luft-Wasser-Klimageräte, die bereits beschrieben worden sind, sind somit mobiler einsetzbar und benötigen weniger Platz.

Allerdings wird die geringere Kühlleistung auch mit einem erhöhten Stromverbrauch begleitet. Zudem arbeiten die Geräte am besten in kleinen, geschlossenen Räumen; für größere Räume sind sie eher ungeeignet.

Allerdings sind mobile Klimaanlaugen in manchen Fällen recht laut, was den ein oder anderen beim Schlafen stören könnte.

Zudem können sie auch für eine Verschlechterung des Raumklimas sorgen. Durch die Verwendung von Wasser wird die Luftfeuchtigkeit erhöht, was die Luft feuchter und schwüler wirken lässt.

Entscheidung: Welche Arten von Klimaanlagen ohne Schlauch gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen von Klimaanlagen unterscheiden:

  • Split-Klimaanlage
  • Monoblock-Klimaanlage
  • Luftkühler

Worum handelt es sich bei einer Split-Klimaanlage und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Split-Klimaanlagen befinden sich außerhalb des Wohnbereichs. Die Kompression des Kältemittels findet im Freien statt, während die kalte Luft in den Innenraum geführt wird.

Damit ist eine Wärmeableitung nicht notwendig, da sie direkt im Freien abgegeben wird.

Viele Geräte ermöglichen zudem eine Betriebsumkehr, sodass sie im Winter die Aufgabe einer Wärmepumpenheizung übernehmen können.

Vorteile
  • Gerät benötigt innerhalb des Raumes keinen Platz
  • Wärme kann ohne Umwege direkt im Freien abgegeben werden
  • Energieeffizient
  • Langlebig
  • Besitzt für den Winter eine Umkehrfunktion
Nachteile
  • Installation durch einen Fachmann notwendig
  • Kann nicht umpositioniert werden

Worum handelt es sich bei einer Monoblock-Klimaanlage und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Monoblock-Klimaanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sich alle notwendigen Komponenten innerhalb des Gerätes befinden. Zudem existiert ein Schlauch, der die Wärme ins Freie abgibt.

Dieser muss einen Zugang ins Freie haben, zum Beispiel über das Fenster. Das Gerät zeichnet sich durch einen im Innenraum deutlich stärkeren Lärmpegel aus.

Vorteile
  • Mobil einsetzbar
  • Unkomplizierte Installation
Nachteile
  • Hoher Lärmpegel
  • Nicht so energieeffizient
  • Benötigt Zugang ins Freie

Worum handelt es sich bei einem Luftkühler und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Luftkühler zeichnet sich durch eine hohe Mobilität aus. Zudem wird kein Schlauch benötigt, der Zugang zum Freien benötigt. Luftkühler sind zudem kostengünstiger. Durch sein geringes Gewicht lässt sich das Gerät leicht umpositionieren.

Vorteile
  • Äußerst mobil einsetzbar
  • Nimmt wenig Platz ein
  • Kostengünstig
  • Große Produktvielfalt
  • Kein Schlauch notwendig
Nachteile
  • Effizienz im Vergleich zu den anderen Varianten deutlich geringer
  • Ventilatoren verursachen einen entsprechenden Lärmpegel

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Klimaanlagen ohne Schlauch vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Klimaanlagen ohne Schlauch vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Klimaanlage ohne Schlauch für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Mobilität
  • Energieeffizienz
  • Luftfeuchtigkeit
  • Verwendungszweck

Mobilität

Eine unkomplizierte Umpositionierung zeichnet ein mobiles Gerät aus, was folglich mehrere Möglichkeiten bietet. Soll zum Beispiel immer mal wieder ein anderer Raum gekühlt werden, ist ein Modell mit wenig Gewicht und einfacher Installation empfehlenswert.

Split-Klimaanlagen zum Beispiel sind fest verbaut und bieten daher keine Möglichkeit, das Gerät umzustellen.

Anders verhält es sich mit der Monoblock-Klimaanlage. Sie ist mobil einsetzbar und kann daher in unterschiedlichen Räumen verwendet werden.

Allerdings der Schlauch stets einen Zugang ins Freie haben. Daher ist das Gerät meist nah am Fenster angebracht.

Bei Räumen ohne Fenster bietet sich ein Luftkühler an. Dieser ist lediglich an den Anschluss einer Steckdose gebunden, sodass er flexibel einsetzbar ist.

Energieeffizienz

Qualitativ hochwertige Klimaanlagen ohne Schlauch zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus, was eine geringere Wärmeentwicklung bedeutet und aus ökologischer Sicht zu befürworten ist.

Andere Modelle hingegen – meist die besonder billigen – verbrauchen viel Strom und tragen kaum zur Kühlung der Raumtemperatur bei.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist ein nicht zu unterschätzendes Thema. Qualitativ minderwertige Produkte zeichnen sich durch eine signifikante Erhöhung der Luftfeuchtigkeit aus.

Wenn die Luft äußerst trocken ist, mag dies ein Vorteil sein. Allerdings bedeutet eine erhöhte Luftfeuchtigkeit insbesondere bei hohen Temperaturen auch eine unangenehm schwüle Atmosphäre. Mehr Schwitzen und ein erhöhtes Wärmeempfinden sind die Folge.

Verwendungszweck

Der Verwendungszweck ist der vielleicht wichtigste Faktor bei der Kaufentscheidung. Für kleine Räume zum Beispiel eignen sich kompakte Geräte, da sie wenig Platz einnehmen und einen geringeren Stromverbrauch haben.

Selbstverständlich bedeutet das auch eine geringe Effizienz. Diese ist jedoch besonders bei größeren Räumen gefragt, um eine spürbare Abkühlung der Raumtemperatur zu ermöglichen.

Dabei ist neben einem höheren Stromverbrauch auch eine größere Bauweise die Folge. Allerdings stellt die Größe der Geräte in Räumen mit viel Platz ein eher untergeordnetes Kriterium dar.

Darüber hinaus können zusätzliche Eiswürfel oder Kühlelemente die Effizienz maximieren. Diese werden in den Wassertank gegeben.

Zudem sollte auch auf der Größe des Wassertanks geachtet werden. Je größer er ist, desto mehr Wasser kann gespeichert werden. Folglich muss das Kühlwasser seltener ausgetauscht werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Klimaanlagen ohne Schlauch

Klimaanlagen gehören seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil in Privathaushalten, in der Industrie und in Unternehmen.

Bei hohen Temperaturen im Sommer besteht die Gefahr, dass die Leistung und Motivation der Menschen abnimmt, was besonders in Betrieben ein großer Nachteil ist.

Zudem bedeuten hohe Temperaturen und Schweiß eine Abnahme des allgemeinen Wohlbefindens.

Aus gesundheitlichen Gründen ist daher eine Temperatur von mehr als 26 Grad Celsius bedenklich. Als optimale Temperatur gelten 22 Grad Celsius.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Klimaanlagen verwendet. Sie erhöhen den Komfort und tragen zur Gesundheit bei. Allerdings kann ein falscher Gebrauch auch zu Risiken führen.

Wo werden Klimaanlagen noch eingesetzt?

Klimaanlagen werden unter anderem in Schiffen eingesetzt. Besonders im Bereich des Äquators kann die Temperatur der Luft selbst auf See unangenehm hoch ausfallen.

Durch die äußerst hohe Luftfeuchtigkeit können selbst teils moderate Temperaturen zum Schwitzen führen und den Komfort beeinträchtigen.

Klimaanlagen für die Schifffahrt sind besonders praktisch, da die Abfalltemperatur über das Meerwasser abgegeben wird, was unbegrenzt zur Verfügung steht.

Die Eisenbahn ist ein weiteres Beispiel, wo Klimaanlagen zum Einsatz kommen. Viele Menschen in kleinen Zugabteilen erwärmen die Luft besonders schnell. Das führt zu einer unangenehmen Atmosphäre. Hier ist die Klimaanlage entweder auf dem Dach angebracht oder sie befindet sich unter dem Fußboden.

Um den Komfort der Reisenden zu gewährleisten, ist im Sommer eine (funktionierende) Klimaanlage im Zug ein absolutes Muss. (Bildquelle: pixabay.com / pixel2013)

In Flugzeugen sind Klimaanlagen ebenfalls zum Standard geworden. Durch eine Flughöhe von bis zu 11.000 Meter sorgen die Geräte neben einer angenehmen Raumtemperatur dafür, dass den Fluggästen ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht.

Daher sind sie aufwendiger gebaut als herkömmliche Modelle, die im Haushalt oder in Zügen verwendet werden.

Welche Risiken bestehen beim Gebrauch einer Klimaanlage?

Die Qualität der Produkte sollte für den Erwerb an oberster Stelle stehen. Häufig sind qualitativ minderwertige Klimaanlagen der Grund für ein schlechtes Wohlbefinden sowie Krankheiten.

Das bestätigt eine Befragung der AOK, bei der sich fast 40 Prozent der Befragten durch schlechte Belüftung und Klimaanlagen beeinträchtigt fühlten.

Schlecht gewartete Geräte können Schadstoffe oft nicht abführen, was zur Verbreitung von Schimmelpilzen, Bakterien und weitere Mikroorganismen führt. Die Luft kann folglich sogar verunreinigt werden.

Ein verbreiteter Fehler ist eine zu niedrig eingestellte Temperatur. Erkältungskrankheiten im Sommer werden vor allem auf einen sogenannten Kälteschock zurückgeführt, der beim Betreten des gekühlten Raumes entstehen kann.

Aus diesem Grund sollte der Unterschied der Raum- und Außentemperatur maximal 6 Grad Celsius betragen.

Einige Modelle bietet daher eine nützliche Funktion, welche die Raumtemperatur automatisch anpasst, ohne dass sie sich zu extrem von der Außentemperatur unterscheidet.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaanlage

[2| https://www.bauratgeber-deutschland.de/hausbau-ratgeber/ausbau-renovierung/heizung/klimaanlagen/klimaanlage-welche-klimaanlage-fuer-welchen-bedarf/

Bildquelle: 123rf.com / galinast

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