Kaminventilator

Willkommen bei unserem großen Kaminventilator Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kaminventilatoren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kaminventilator zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kaminventilator kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kaminventilatoren sorgen dafür, dass die warme Luft eines Kamins gleichmäßig im Raum verteilt wird.
  • Grundsätzlich funktionieren Kaminventilatoren stromlos durch den Seeback-Effekt oder einen Stirlingmotor. Es gibt aber auch Kaminventilatoren, die mit einer externen Stromquelle laufen.
  • Um einen Kaminventilator nutzen zu können, braucht es keine aufwendige Montage. Du kannst den Ventilator einfach auf deinen Kamin stellen und er startet von alleine, wenn die Oberfläche warm genug ist.

Kaminventilator Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround Kaminventilator

Der Tomersun Kaminventilator besteht aus 3 Flügelblättern und startet bei einer Temperatur von 85° Grad automatisch. Er wird auf der Oberfläche deines Kamins gestellt und bläst von dort die warme Luft durch den ganzen Raum.

Das Gerät arbeitet flüsterleise und benötigt keine externe Stromquelle. Um die richtige Handhabung des Kaminventilators zu erzielen, sollte dein Kamin die maximale Temperatur von 300° Grad nicht überschreiten.

Der Kaminventilator mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Aobosi Kaminventilator benötigt weder Strom, noch Batterien und läuft ausschließlich über die Wärme deines Kamins. Das Gerät benötigt zum Start eine Mindesttemperatur von 50° Grad. Die maximale Temperatur sollte zum Schutz des Gerätes nicht höher als 345° Grad sein.

Das Produkt zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus, die durch eloxiertes Aluminium gewährleistet wird. Des Weiteren verfügt der Aobosi Kaminventilator über 4 Flügelblätter, die die warme Luft optimal im Raum verteilen.

Der beste Kaminventilator mit eingebautem Schutzsystem

Beim Valiant „Premium 4“ handelt es sich um einen hochwertigen Kaminventilator mit vier Flügelblättern. Die 4 Flügelblätter verteilen die warme Luft gut im Raum. Er eignet sich besonders gut für größere Räume. Der Ventilator besitzt außerdem ein Schutzsystem, das den Ventilator vor Überhitzung schützt.

Ab einer Temperatur von 50 °C fängt der Ventilator an sich zu drehen, bei einer Temperatur zwischen 80 und 250 °C bringt der Ventilator seine optimale Leistung. Der Kaminventilator besteht aus Aluminium und ist damit hitzebeständig bis zu einer Temperatur von 340 °C.

Der beste Kaminventilator mit zwei Flügelblättern

Bei dem Valiant „Original 2 Blade Fan“ handelt es sich um einen Kaminventilator aus der mittlerer Preiskategorie. Er fällt besonders durch sein attraktives und robustes Design auf. Dieser Kaminventilator besitzt zwei Flügelblätter.

Der Kaminventilator hat eine minimale Betriebstemperatur von 55 °C. Die optimale Betriebstemperatur liegt zwischen 100 und 300 °C. Dieser Kaminventilator besteht aus einer Aluminiumkonstruktion. Dank des hitzebeständigen Materials kannst du den Ventilator bei Temperaturen von bis zu 340 °C problemlos einsetzen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kaminventilator kaufst

Was ist ein Kaminventilator?

Besonders im Winter sind viele Kaminöfen im Betrieb. Sie werden zum Heizen oder nur für eine gemütliche Stimmung genutzt. Direkt vor dem Kamin ist es dann zwar warm, aber etwas weiter weg schon wieder so kühl, dass du vielleicht eine Wolldecke brauchst. Damit die Luft nicht nur unmittelbar um den Kamin herum, sondern auch im ganzen Raum schön warm ist, ist ein Kaminventilator eine sinnvolle Ergänzung.

Ein Kaminventilator verteilt die warme Luft, die der Kamin erzeugt, im ganzen Raum. Bei den meisten Modellen handelt es sich um thermoelektrische Kaminventilatoren. Diese funktionieren zwar mit Strom, jedoch eben nicht mit Strom aus einem Kabel, sondern selbst erzeugt aus einem Peltier-Element (elektrothermischer Wandler, basierend auf dem Peltier-Effekt).

Einen Kaminventilator musst du nicht erst aufwendig montieren, sondern kannst ihn einfach auf deinen Kamin stellen. Dabei musst du nur beachten, dass der Ventilator hinten seitlich vom Ofenrohr so platziert wird, dass der Fuß des Ventilators möglichst flach aufliegt.

Bevor du dich weiter mit dem Thema „Kaminventilatoren“ beschäftigst, haben wir seine größten Vorteile für dich zusammengefasst:

  • Durch einen Kaminventilator kannst du die Kaminwärme effektiv nutzen.
  • Du kannst sowohl Stromkosten als auch Brennstoff einsparen.
  • In Kombination mit einem Thermostat kannst du die Raumtemperatur mit einem Kaminventilator regulieren.

Welche Alternativen gibt es zum Kaminventilator?

Ja. Ein Kaminventilator ist ein praktisches Gadget, wenn du die Kaminwärme besser verteilen möchtest. Allerdings funktioniert er, wie schon weiter oben beschrieben, nicht auf allen Kaminen. Einige Kaminverkleidungen werden nicht heiß genug, um die optimale Betriebstemperatur eines Kaminventilators zu erreichen.

Wenn das bei dir der Fall ist, kannst du auch auf einen normalen Ventilator zurückgreifen und ihn neben den Kamin stellen, damit er die Kaminwärme im Zimmer verteilt. Wir haben die Vor- und Nachteile eines normalen Ventilators im Vergleich zu einem Kaminventilator für dich zusammengefasst.

Weiters kannst du auf einen Deckenventilator zurückgreifen, denn die Warmluft, die durch den Kamin abgegeben wird, staut sich in der Regel nach einiger Zeit an der Decke. Weil die warme Luft wegen ihres geringeren spezifischen Gewichts nach oben steigt, ist die Wärme trotz eines voll eingeheizten Ofens für Heizzwecke also teilweise verloren.

Ein Deckenventilator würde also dafür sorgen, dass die sich oben angestaute Warmluft wieder nach unten befördert wird.

Für einen kleinen Raum kannst du auch einen Elektroradiator benutzen und dahinter einen kleinen Ventilator stellen.

Wo kann ich einen Kaminventilator kaufen?

Kaminventilatoren sind sowohl im Fachhandel als auch im Internet erhältlich. Wenn du Produkte lieber in einem Laden kaufst, kannst du entweder in einen Fachhandel für Kamine oder in einen Baumarkt wie Bauhaus, Hornbach oder Obi gehen. Um die Suche zu erleichtern, solltest du dich über die verschiedenen Modelle in den jeweiligen Baumärkten im Vorhinein auf deren Webseite informieren oder vor Ort MitarbeiterInnen fragen.

Die Auswahl in einem Fachhandel ist dabei deutlich größer als im Baumarkt. Außerdem kannst du dich dort von Spezialisten zu diesem Thema noch besser beraten lassen.

Die größte Auswahl an Kaminventilatoren findest du jedoch im Internet. Besonders Seiten wie amazon.de und eBay.de bieten ein sehr vielseitiges Angebot. Dabei solltest du insbesondere auf die unter den Kaufkriterien beschriebenen Merkmale achten und bei Bedarf Erfahrungsberichte anderer Personen lesen, um das passende Produkt für dich zu finden. Im Allgemeinen ist die Auswahl der Produkte auf Seiten spezialisierter Online-Versandhändler größer als im Fachhandel.

Feuer im Kamin

Der Kaminventilator verteilt die warme Luft, die beim Heizen entsteht, im gesamten Raum. Durch die effektive Nutzung der Kaminwärme können sogar Heizkosten gespart werden, da die Wärme optimal verteilt wird. (Foto: Pexels / pixabay.com)

Was kostet ein Kaminventilator?

Grundsätzlich gibt es Kaminventilatoren in verschiedenen Preisklassen. Günstige Kaminventilatoren findest du ab 40 Euro. Ein Großteil der handelsüblichen Kaminventilatoren kostet zwischen 60 und 100 Euro, du kannst aber auch bis zu 200 Euro dafür ausgeben. In der nachstehenden Tabelle haben wir für dich zusammengefasst, wo du Kaminventilatoren in welchen Preisklassen finden kannst.

Ort Preis
Baumarkt 60-100 €
amazon.de 40-150 €
Spezialisierte Online-Händler bis zu 200 €

Entscheidung: Welche Arten von Kaminventilatoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten unterscheiden:

  • Kaminventilator mit einem Seebeck-Effekt
  • Kaminventilator mit einem Stirlingmotor
  • Kaminventilator mit einer externen Stromquelle

Aufgrund der unterschiedlichen Wirkungsweisen und Verwendungszwecke eignet sich eine bestimmte Art am besten für dich. Da nicht jeder Kaminventilator gleich ist, ergeben sich unterschiedliche Vor- und Nachteile in der Anwendung.

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir die einzelnen Funktionsarten näher beschreiben und die Unterschiede erklären. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden für den Vergleich übersichtlich gegenübergestellt.

Wie funktioniert der Kaminventilator mit einem Seebeck-Effekt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Beim Seebeck-Effekt entsteht ein Stromkreis mit zwei unterschiedlichen Metallen. Wichtig ist, dass zwischen den Verbindungsstellen unterschiedliche Temperaturen herrschen. Der Kaminventilator besteht hierbei aus zwei Elementen, die durch einen Draht verbunden sind.

Der untere Teil ist ausgestattet mit Thermoelementen, die auf dem heißen Kaminofen positioniert werden.
Dagegen befindet sich der obere Teil in der kühleren Luft. Die Wärmeenergie des Feuers überträgt sich auf die Elektronen im unteren des Thermoelements.

Die Bewegungsenergie im unteren Teil ist dadurch höher als im oberen Teil, was bewirkt, dass sich die Elektronen im Leiter stärker verteilen als die kälteren Elektronen. Somit nimmt die Elektronendichte im kälteren Teil zu.

Vorteile
  • Der Wärme-Energie Umwandlunngsgrad lässt sich leicht erhöhen
  • Restwärme kann genutzt werden
Nachteile
  • Nur minimal anwendbar
  • Nicht in der Lage sehr große Energiemengen zu erzeugen

Das hierdurch entstehende Ungleichgewicht wird aufgelöst, indem durch den Aufbau einer elektrischen Spannung die gleiche Menge an kalten Elektronen auf die warme Seite gebracht werden. Es wird eine Elektrizität mit einer Leistung von drei bis sechs Watt erzeugt. Diese ist ausreichend, um den Motor des Ventilators zu starten.

Bei diesem thermoelektrischen Effekt tritt zwischen zwei Leiterenden mit unterschiedlicher Temperatur eine Spannung auf. Dadurch wandern die Elektronen vom heißen Teil in den kühlen und die Elektronen vom kühlen Teil in den heißen. Oft kühlt also ein Kaminventilator gleichzeitig den oberen Teil, damit die Temperaturdifferenz konstant bleibt.

Jedoch ist der Seebeck-Effekt nur minimal anwendbar, da er nicht in der Lage ist, sehr große Energiemengen zu erzeugen. Nichtsdestotrotz lässt sich durch den Einsatz von Halbmaterialen der Wärme-Energie-Umwandlungsgrad leicht erhöhen. Des Weiteren kann auch die Restwärme bei Abwasseranlagen, Blockheizkraftwerken und Müllverbrennungsanlagen genutzt werden.

Wie funktioniert der Kaminventilator mit einem Stirlingmotor und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hauptelement beim Stirlingmotor sind zwei Zylinder. Diese werden in dem meisten Fällen mit einem Gas (beispielsweise Helium) gefüllt. Diese Art von Motor ist ein sogenannter Heißgas-Motor. Das heißt, das Gas wird in einem Zylinder durch die Wärme des Kamins erhitzt. Die Wärmeenergie des Kamins wird hierbei durch thermodynamische Effekte in Bewegungsenergie umgewandelt.

Durch die Energie werden die Kolben angetrieben und somit auch der Ventilator. Insgesamt bewegen sich im Motor zwei Kolben: der Verdrängerkolben und der Arbeitskolben. Es kann nicht nur ziemlich alles als Treibstoff verwendet werden, was Wärme erzeugt, sondern die Verbrennung erfolgt auch kontinuierlich, was wiederum den Schadstoffausstoß verringert.

Vorteile
  • Langlebigkeit
  • Emissionsarm und sparsam
  • Geringer Wartungsaufwand-und Instandhaltungskosten
  • Vielstofffähigkeit
Nachteile
  • Lästige Antriebsarbeit
  • Eine hohe Verschleißgefahr durch die konstante Hitze
  • Wirkungsgrad ist niedrig

Außerdem bestehen ein geringer Wartungsaufwand, niedrigere Wartungs- und Instandhaltungskosten und die Möglichkeit der extremen Miniaturisierung. Beim Kauf sollte man aber berücksichtigen, dass ein hoher Verschleißfaktor durch die Konsistenz Hitze besteht. Des Weiteren ist der Wirkungsgrad eine Schwachstelle des Stirlingmotors.

Wie funktioniert der Kaminventilator mit einer externen Stromquelle und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die dritte Antriebsart nutzt keines der beiden Möglichkeiten. Bei einem fest verbauten Kaminventilator wird eine externe Stromquelle genutzt. Diese Art von Ofenventilator wird teilweise auch als Wärmeverteiler bezeichnet. Dabei ist die Energiequelle ausschließlich Strom aus der Steckdose, was auf lange Sicht höhere Kosten mit sich bringt.

Vorteile
  • Günstig
  • Viel Auswahl
  • Unterbrechungsfreie Leistung
Nachteile
  • Je besser, desto teurer
  • Verbraucht Strom

Ein großer Vorteil von externen Stromquellen ist die große Auswahl. Somit bekommt man eine kleine externe Stromquelle sehr günstig. Je besser die externe Stromquelle jedoch ist, desto teurer wird sie auch. Weiterhin punktet eine externe Stromquelle mit einer unterbrechungsfreien Ventilatorleistung.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaminventilatoren vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Ofenventilatoren vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen, zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Grundsätzlich solltest du bei dem Kauf eines Kaminventilators darauf achten, dass der Ventilator für deinen Kamin bzw. Ofen geeignet ist. Dabei solltest du dir besonders folgende Faktoren anschauen:

  • Betriebstemperatur
  • Maße
  • Gewicht
  • Anzahl der Flügelblätter
  • Funktionsweise
  • Material
  • Lautstärke

Betriebstemperatur

Das wichtigste Merkmal beim Kauf eines Kaminventilators ist die Betriebstemperatur. Diese gibt an, bei welcher Temperatur der Ventilator anfängt zu arbeiten.

Da sich der Ventilator bei der Starttemperatur nur langsam dreht, wird bei dieser Temperatur noch wenig warme Luft umgewälzt. Aus diesem Grund geben die meisten Hersteller zusätzlich die optimale Betriebstemperatur an. Bei dieser Temperatur bewegt sich der Ventilator so schnell, dass er die Luft im Raum optimal verteilen kann.

Die angegebene Temperatur bezieht sich immer auf die Oberflächentemperatur des Kamins, da der Kaminventilator auf diesem steht und durch seine Wärme angetrieben wird.

Dies kann zum Beispiel bei Kaminöfen mit Natursteinverkleidung zum Problem werden, weil solche Oberflächen oftmals nicht so warm werden. Am besten funktionieren Kaminventilatoren bei Öfen mit Stahlverkleidungen, da diese besonders heiß werden.

Die optimale Betriebstemperatur startet oft erst bei 100 bis 120 Grad Celsius.

Einige Kaminventilatoren drehen sich bei circa 70 Grad Celsiusn, während andere bereits bei 50 Grad Celsius funktionieren. Dieser Wert wird von vielen Öfen problemlos erreicht. Durch die Platzierung des Kaminventilators relativ weit hinten sowie in der Nähe des Ofenrohrs lässt sich die Wärme auch bei einem sich langsamer drehenden Kaminventilator besser verteilen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die optimalen Funktionstemperaturen je nach Modell variieren. Außerdem hast du auch die Möglichkeit, mehrere Kaminventilatoren aufzustellen. Somit wird noch mehr warme Kaminluft in verschiedene Richtungen verteilt.

Tipp: Um vor dem Kauf sicher zu gehen, ob ein bestimmter Kaminventilator auch für deinen Kamin funktioniert, solltest du vorher die Oberflächentemperatur deines Kamins messen, um zu kontrollieren, ob diese heiß genug wird.

Maße

Ein Großteil der Kaminventilatoren ist fast quadratisch und zwischen 12 und 24 Zentimeter hoch. Da der Ventilator auf dem Kamin steht, ist ein kleinerer Ventilator natürlich unauffälliger. Du solltest aber darauf achten, dass die Flügelblätter des Ventilators nicht zu klein sind, da sie sonst nicht so gut geeignet sind, die Luft im Raum zu verteilen.

Beim Kauf eines Kaminventilators solltest du dir auch den Fuß des Ventilators anschauen. Dieser sollte einen festen Stand auf deinem Kamin haben und vollständig aufliegen, um die Wärme des Kamins optimal nutzen zu können.

Produktbild

Da der Ventilator auf dem Kamin platziert wird, sind kleinere Ventilatoren natürlich ansprechender.

Gewicht

Die meisten Kaminventilatoren sind nicht sehr schwer und wiegen fast immer unter einem Kilo. Da du den Kaminventilator normalerweise nicht mehr bewegst, nachdem du ihn optimal ausgerichtet hast, spielt das Gewicht allerdings keine allzu große Rolle.

Flügelblätter

Grundsätzlich gilt, dass ein Propeller am besten mit einem Flügel arbeitet. Weil es dann aber aufgrund des Ungleichgewichtes zu sehr starken Vibrationen kommen kann, werden mindestens zwei Flügel genommen. Im Allgemeinen gibt es Kaminventilatoren mit zwei, drei oder vier Flügelblättern. Einzelne Kaminventilatoren besitzen auch zwei Ventilatoren mit insgesamt sechs Flügelblättern.

Je mehr Flügelblätter ein Ventilator hat, desto mehr Luft wird auch bei niedriger Drehzahl, also wenn der Kamin noch nicht so heiß ist, im Raum verteilt. Wie viel Luft der Ventilator pro Umdrehung verteilt, hängt allerdings auch von der Form der Flügelblätter ab.

Funktionsweise

Wie wir schon weiter oben erklärt haben, kann ein Kaminventilator auf drei verschiedene Arten angetrieben werden. Am häufigsten werden die Ventilatoren stromlos, also ohne Strom aus der Steckdose, durch den Seebeck-Effekt betrieben. Ein Nachteil dieses Effektes ist, dass sich der Ventilator erst bei einer relativ hohen Temperatur dreht.

Wenn dein Kamin beziehungsweise dessen Verkleidung nicht ganz so heiß wird, solltest du besser zu einem Kaminventilator mit einem Stirlingmotor greifen. Auch dieser Motor wird durch die Wärme des Kamins betrieben.

Grundsätzlich solltest du immer darauf achten, welcher Kaminventilator für deinen Kamin geeignet ist. Bei einer falschen Auswahl kann es nämlich sein, dass dein Ventilator nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Produktbild

Durch die Wärmeentwicklung des Kamins geht der Kaminventilator automatisch an und schaltet sich auch wieder eigenständig aus, sobald der Kamin wieder abkühlt.

Material

Da die Verkleidung eines Kamins unter Umständen sehr heiß werden kann, ist ein hitzebeständiges Material beim Kaminventilator wichtig. Deshalb bestehen die meisten Ventilatoren aus Stahl oder Aluminium. Bis zu wie viel Grad du einen Kaminventilator ohne Bedenken nutzen kannst, steht in der Bedienungsanleitung.

Wenn die Verkleidung deines Kamins also sehr heiß wird, solltest du vor der Nutzung überprüfen, ob der Ventilator für diese Temperatur geeignet ist.

Lautstärke

Ein weiteres Kriterium, das viele Käufer interessiert, ist die Lautstärke des Ventilators. Dank der oben beschriebenen Funktionsweisen laufen die gängigen Kaminventilatoren allerdings nahezu lautlos. Grundsätzlich gilt, dass ein Kaminventilator leiser wird, je mehr Flügel er besitzt und umgekehrt. Die meisten Modelle sind jedoch so konstruiert, dass es zu keinen oder nur minimalen Geräuschen kommt.

Tipp: Weil die Hersteller keine Angaben zur Lautstärke machen, kannst du diese am besten durch das Lesen von Erfahrungsberichten einschätzen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kaminventilator

Kann ich einen Kaminventilator selber bauen?

Theoretisch ja. Es ist möglich, einen Kaminventilator selber zu bauen. Dies ist allerdings relativ aufwendig und du solltest dich dafür gut mit der verwendeten Technik auskennen. Ob die aufgewendete Zeit für den Bau und das Beschaffen der Materialien in einem Verhältnis zum Preis und der Leistung gekaufter Kaminventilatoren steht, ist allerdings fragwürdig.

Solltest du dich dennoch dazu entscheiden, einen Kaminventilator selbst zu bauen, dann kannst du dir dazu Videos mit einer Anleitung ansehen. Wenn du einen Holzofen hast, wäre beispielsweise dieses Video eventuell hilfreich für dich:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.schornsteinmarkt.de/rauchzeichen/how-to-wie-funktioniert-ein-kaminofen-ventilator/1435

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/alternative-energie-kolossaler-kamin-atmet-heisse-luft-a-180040.html

Bildquelle: pixabay.com / rawpixel

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Ralf hat jahrelang in Südafrika gelebt und dort ein Geschäft für Klimageräte geführt. Durch eine zusätzliche Ausbildung zum Handwerker hat er eine große Expertise in den Themenbereichen Klimaanlagen, Lüftungen und im Handwerken.