Willkommen bei unserem großen Gasheizung Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gasheizungen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Gasheizung zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Gasheizung kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gasheizung wird in der Regel mit Erdgas betrieben. Dabei können sowohl die Räume, als auch das Wasser erwärmt werden.
  • Zudem gibt es mehrere Optionen, mit denen die Gasheizung verwendet werden kann. Neben verschiedene Heizgase besitzen einige Modelle einen externen Wasserspeicher, welcher sich bei einem besonders hohen Wasserbedarf bezahlt macht.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Gasheizung mit beispielsweise Solarthermie zu ergänzen, um einerseits die Stromkosten zu senken und andererseits der Umwelt positiv beizusteuern.

Gasheizung Test: Das Ranking

Platz 1: Einhell KGH 4200 Keramik Gasheizer

Platz 2: Einhell Blue Flame Gasheizofen BFO 4200/1

Platz 3: DURAMAXX Kamtschatka Gasheizofen

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Gasheizung kaufst

Was ist eine Gasheizung?

Eine Gasheizung ist nichts anderes als eine Heizung, die einem bestimmten Gas den Raum/ die Räume heizt. Je nach Installation werden entweder Heizkörper mit Wärme versorgt, die diese anschließend über die Luft verteilen oder das Gas wird über Rohrleitungen in Wänden und/ oder unter dem Fußboden verteilt, sodass diese für die Erwärmung der Räume/des Raumes zuständig sind.

Heizung

Eine Gasheizung wird mit Gas betrieben und bringt daher verschiedene Vorteile mit sich. (Bildquelle: pixabay.com / ri)

Zudem gibt es die Möglichkeit, als Heizstoff Erdgas oder Flüssiggas zu verwenden. Mit beiden Varianten kann effektiv geheizt werden. Dennoch ist Flüssiggas zum einen teurer und zum anderen ist ein zusätzlicher Flüssiggastank erforderlich, welcher mit einem höheren Platzbedarf, sowie höheren Kosten verbunden ist.

Erdgas hingegen benötigt zwingend einen Gasanschluss, sowie ein verlegtes Rohrsystem, was bei Flüssiggas nicht der Fall ist.

Alternativ kann auch Biogas verwendet werden. Dabei handelt es sich genau zu sein um Erdgas, das durch Vergärungsprozesse von Biomasse in Biogasanlagen hergestellt wird. Daher gilt es als klimaneutral, auch wenn ein hoher Bedarf zeitgleich Monokulturen fördert, die sich wiederum negativ auf die Agrarlandschaft auswirken.

Welche Vor- und Nachteile besitzt eine Gasheizung?

Der vermutlich größter Vorteil von Gasheizungen sind die geringen Kosten. Die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen und das Heizgas ist im Regelfall äußerst günstig zu erwerben. Darüber hinaus sind Gasheizungen im Verhältnis zu anderen Heizungen auf einen geringeren Platzbedarf angewiesen.

Moderne Kessel können zudem den Verbrauch an Brennstoffen reduzieren. Gasheizungen können zudem mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. So ist es möglich, zeitgleich eine Solaranlage zu führen, die genau dann angewendet wird, wenn die Sonne genügend Energie liefert.

Allerdings ist die Anschaffung auch mit einigen Hürden verbunden. So gestaltet sich die Installation des Leitungssystems oft äußerst aufwendig. Zudem wird ein entweder ein Gasanschluss oder ein Flüssigkeitstank benötigt.

Bei Verwendung von Erdgas sollte dabei beachtet werden, dass es sich bei der Quelle um fossile Rohstoffe handelt. Mit anderen Worten; durch den Ausstoß von CO2 wird die Umwelt geschädigt.

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Zudem lassen sich die Anschaffungskosten durch Förderungen nochmals senken. Das Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten zum Beispiel das Programm KfW 430 – „Energieeffizient sanieren“an, mit dem man bis zu 15 % der Kosten der Gasheizung zurückerhalten kann.

Unter diesen Kosten zählt nicht nur die Gasheizung selbst, sondern auch die Kosten der Installation, der Umbauten am Schornstein und die Entfernung der Altanlage. Bei einer Kombination mit Solarthermie als Warmwasserbereitung ist zudem ein Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möglich, bei dem bis zu 1000 Euro gespart werden können.

Besitzt die Solarthermie eine heizungsunterstützende Funktion, sind bis zu 3600 Euro möglich. Allerdings bietet das Programm KfW 430 – „Energieeffizient sanieren“ in diesem Fall lediglich bis zum 10 % inklusive anstatt 15 %an.

Für wen bietet sich eine Gasheizung an?

Je nach Modell kann eine Gasheizung sowohl für eine bestimmte Etage oder einer Wohnung verwendet werden, als auch für Einfamilien oder gar Mehrfamilienhäuser. Handelt es sich beispielsweise um eine Zentralheizung, können zeitgleich viele Räume in Kombination mit mehreren Etagen versorgt werden.

Wandhängende Geräte hingegen zeichnen sich durch eine schnelle Installation und geringem Platzbedarf aus. Diese besitzen jedoch auch eine geringere Maximalleistung. In der Regel werden solche Geräte mit einer Maximalleistung von bis zu 35 kW angeboten.

Durch seine verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten und den geringen Gaskosten bietet sich eine Gasheizung insbesondere für Leute an, die sowohl effektiv heizen, als auch sparen möchten. Nicht selten sind solche Kosten durch die Ersparnis bereits nach einigen Jahren wieder kompensiert

Entscheidung: Welche Arten von Heizungen gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen acht verschiedenen Arten von Heizungen unterscheiden:

  • Elektroheizung
  • Gasheizung
  • Pelletheizung
  • Ölheizung
  • Wärmepumpe#
  • Holzheizung
  • BHKW
  • Solarthermie

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeignete Heizung zu finden.

Worum handelt es sich bei einer Elektroheizung und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Elektroheizungen arbeiten, wie der Name bereits andeutet, mit Elektrizität. Somit kann Wärme erzeugt werden, ohne das beispielsweise bestimmte Leitungssysteme oder ähnliches notwendig ist.

Vorteile
  • Schnelle Installation
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Enorme Produktvielfalt
  • Ohne Weiteres verwendbar
Nachteile
  • Äußerst hohe Stromkosten können anfallen

Als Voraussetzung gilt schlicht ein Stromanschluss. Zudem sind die Anschaffungskosten gering. Dennoch werden damit im Regelfall verhältnismäßig große Stromkosten fällig.

Worum handelt es sich bei einer Gasheizung und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Gasheizungen arbeiten meist mit Erdgas. Alternativ kann auch Flüssiggas oder Biogas verwendet werden. Gasheizungen zeichnen sich durch äußerst geringe Anschaffungs-, als auch Betriebskosten aus.

Vorteile
  • Äußerst geringe Betriebskosten
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Förderungen sind möglich
Nachteile
  • Installation ist aufwendig
  • Aufgrund der Produktion von CO2 nicht umweltfreundlich

Dennoch erfordern sie je nach Beschaffenheit einen externen Flüssiggastank oder ein Leitungssystem. Daher kann die Installation aufwendig verlaufen.

Worum handelt es sich bei einer Pelletheizung und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Pelletheizungen greifen auf Holzverbrennung für die Erwärmung der Räume zu. Zudem arbeiten sie automatisch und können auch die Holzreste als Heizmaterial verwenden. Das Brennmaterial selbst wird in einer Art Tank gelagert. Oft reicht es aus, diesen einmal im Jahr aufzufüllen.

Vorteile
  • Verwendung von nachwachsendem und recyceltem Holz
  • Betrieb verläuft automatisch und effizient
  • Mithilfe der Brennwertnutzung ist ein hoher Wirkungsgrad garantiert
Nachteile
  • Hoher Platzbedarf
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Die Asche sollte in regelmäßigen Abständen entfernt werden

Worum handelt es sich bei einer Ölheizung und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ölheizungen verwenden Öl als Heizmittel. Dieses wird im Kessel verbrannt und anschließend zu den jeweiligen Komponenten zugeführt. Somit können sowohl Räume, als auch Wasser erwärmt werden. Nach er Gasheizung ist die Ölheizung mit knapp sechs Millionen Haushalten, die am weitesten verbreitete Heizungsart in Deutschland.

Vorteile
  • Altbewährte und zuverlässige Technik
  • Heizöl kann auch Vorrat erworben werden
  • Niedrige Emissionen
  • Kein Anschluss an beispielsweise Fernwärme- oder Gasnetz notwendig
Nachteile
  • Heizölpreise sind variabel und unvorhersehbar
  • Platzbedarf durch den Kessel

Worum handelt es sich bei einer Wärmepumpe und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Wärmepumpen beziehen die Wärme maßgeblich aus der Luft, dem Grundwasser und der Erde. Die entzogene Wärme wird anschließend gespeichert und kann für das Erwärmen von Räumen und Wasser verwendet werden.

Vorteile
  • Geringe Stromkosten
  • Ressourcensparend
  • Kommt beinahe ohne jegliche Wartung aus
  • Kein Schornstein notwendig
Nachteile
  • Installation ist von örtlichen Gegebenheiten abhängig
  • Ineffizienter als beispielsweise Gas- oder Ölheizungen

Somit handelt es sich um eine äußerst ressourcenschonende Technik. Zudem sind lediglich geringe Mengen an Strom für den Betrieb notwendig.

Worum handelt es sich bei einer Holzheizung und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Bei einer Holzheizung wird, wie der Name bereits andeutet, Holz als Brennstoff verwendet. Dabei arbeitet diese Heizung in drei Phasen; als Erstes wird das Material erwärmt, um die enthaltene Feuchtigkeit zu entziehen, anschließend wird es auf eine bestimmte Temperatur erhitzt. Zuletzt wird dem erhitzten Material die entsprechenden Gase wie Sauerstoff zugeführt.

Vorteile
  • Holzpreise steigen nicht so rapide wie die Gas- und Ölpreise
  • Es wird lediglich die Menge an CO2 ausgestoßen, die das Holz auch aufgenommen hat
Nachteile
  • Anschaffungskosten sind hoch angesetzt
  • Hoher Platzbedarf
  • Wartungskosten sind überdurchschnittlich hoch

Worum handelt es sich bei einem BHKW und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Blockheizkraftwerk, auch BHKW genannt, vereint die Erzeugung von elektrischer Energie und Wärme. Während Strom produziert wird, wird die dabei erzeugte Wärme gespeichert und kann anschließend genutzt werden.

Vorteile
  • Produziert sowohl Wärme als auch Strom
  • Ökologisch nachhaltig
Nachteile
  • Anschaffungskosten sind hoch angesetzt
  • Installation erfordert viel Platz

Dabei gibt es mehrere Arten von Motoren, von Diesel und Dampf bis hin zu Gasturbinen und Brennstoffzellen. Ebenso facettenreich können die genutzten Brennstoffe sein. Besonders nachhaltig gilt hier Biogas oder Pflanzenöle, sowie Holz.

Worum handelt es sich bei Solarthermie und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Bei Solarthermie handelt es sich um ein Sammelbegriff von Geräten, die in der Lage sind, die Energie des Sonnenlichts zu nutzen. Ob Solarthermie herkömmliche Heizarten vollkommen ersetzen kann, hängt unter anderem vom Standort und der baulichen Substanz ab.

Vorteile
  • Energiequelle ist kostenfrei und umweltfreundlich
  • Wartungsaufwand ist gering einzustufen
Nachteile
  • Anschaffungskosten sind hoch angesetzt
  • Vorkenntnisse sind für den optimalen Standort notwendig
  • Gegebenenfalls sind Genehmigungen erforderlich

Es wird davon ausgegangenen, dass im Fall von Warmwasser etwa 50 bis 65 % des jährlichen Bedarfs damit gedeckt werden kann.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gasheizungen vergleichen und bewerten

 

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Gasheizungen gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Leistung
  • Größe
  • Installation

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Leistung

Die Leistung wird in kW angegeben und bezieht sich auf den Heizkessel. Die benötigte Leistung hängt maßgeblich von der zu beheizenden Fläche, sowie dem Material und der Beschaffenheit des Gebäudes ab. Ältere Gebäude beispielsweise benötigen im Durchschnitt deutlich mehr Heizleistung, als neuere.

Bei Privatkunden wird in der Regel eine Heizleistung von acht bis 15 kW beansprucht. Sollte zudem das Wasser erwärmt werden, sollte pro Person eine zusätzliche Leistung von 0,25 kW einberechnet werden.

Dies bezieht sich auf eine Wassermenge von 50 Liter pro Person mit einer Temperatur von 45 Grad Celsius. Die folgende Tabelle stellt zudem eine zu orientierende Richtlinie dar:

Art des Gebäudes kWh pro Quadratmeter
Neubau (nach Wärmeschutz – EnEV 2002) 0,045 bis 0,060 KW pro m²
Neubau (nach Wärmeschutzverordnung 1995) 0,050 bis 0,060 kW pro m²
Gebäude, vor 1995 errichtet (normale Wärmedämmung) 0,070 bis 0,090 KW pro m²
Altbauten (ohne besondere Wärmedämmung) etwa 0,120 kW pro m²

Größe

Je nach Wohnsituation ist nicht jeder Heizkessel aufgrund seiner Größe eine Option. Besonders Gasheizungen mit Flüssigkeitstank nehmen viel Platz in Anspruch und sind daher für beispielsweise Wohnungen ungeeignet.

Bodenstehende Heizungen nehmen generell viel Platz in Anspruch, weshalb für kleinere Wohnflächen wandhängende Heizungen die bessere Wahl sind.

Installation

Bei einer Gasheizung mit einem Flüssiggastank wird zusätzlich Platz in Anspruch genommen. Dennoch verläuft die Installation ansonsten ohne weiteres. Bei Erd- oder Biogas zum Beispiel sieht das schon anders aus; dieses wird nämlich über Rohrleitungen in den Wänden und/oder unter dem Fuß verteilt. Somit ist die Verlegung eines Rohrsystems im Haus/in der Wohnung unumgänglich.

Zum einen sind damit weitere Anschaffungskosten verbunden und zum anderen bietet sich diese Option in den meisten Fällen lediglich für Eigentumsbesitzer an.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gasheizung

Gasheizung in Kombination mit Solarthermie

Um den sowohl die CO2-Emmisionen, als auch die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten, bietet sich eine Kombination mit Solarthermie an. Solaranlagen können die Energie der Sonne bei Sonneneinstrahlung aufnehmen und speichern. Diese kann anschließend für die Bereitstellung von Warmwasser verwendet werden.

Wie effektiv diese Kombination ist, bzw. wie viel Energie von der Sonne aufgenommen werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Darunter zählen Folgende:

  • Solarfläche
  • Position der Solarflächen
  • Wetterbedingungen (→ Häufigkeit und Intensität der Sonneneinstrahlung)
  • Technik und Qualität der Solarthermie-Geräte

Bei hohem Wirkungsgrad kann die Solarthermie unter Umständen sogar einen großen Anteil der Beheizung der Wohnfläche übernehmen.

Allerdings sollte hierbei nicht vergessen werden, dass die Anschaffungskosten von Solarthermie oft hoch angesiedelt sind und sich daher erst nach vielen Jahren als finanziell lohnend erweisen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.stromseite.de/energie-wissen/heizleistung/

[2| https://heizung.de/gasheizung/#Vor%20und%20Nachteile

[3] https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Gasheizung

Bildquelle: pixabay.com / ri

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