Aircooler
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2020

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Aircooler ermöglichen im Sommer Erfrischung für alle, die keine Klimaanlage installieren wollen oder können. Mit einfacher, aber effektiver Technik können sie die Raumluft um bis zu 3 Grad Celsius absenken, ohne, dass ein Abluftschlauch oder chemisches Kühlmittel benötigt werden.

Das macht die Luftkühler gleichzeitig auch noch mobil und vielseitig einsetzbar. Denn viele Geräte können die Luft nicht nur abkühlen, sondern auch befeuchten und sogar reinigen.

Die Auswahl an Aircoolern ist groß. Vom klassischen Luftkühler, über Allround-Talente bis hin zu Mini-Aircooler ist alles dabei. In unserem Aircooler-Test 2020 erklären wir Dir, wie ein Aircooler eigentlich funktioniert, was ihn von einer Klimaanlage unterscheidet, welche Arten es gibt und wie Du den besten Aircooler für Deine Bedürfnisse finden kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Aircooler, oder auch Luftkühler, ist ein tragbares Klimagerät, das die Raumtemperatur um bis zu 3 Grad Celsius senken kann.
  • Es werden keine chemischen Kühlmittel und kein Abluftschlauch benötigt, da die Luft im Gerät durch einen Wassertank abgekühlt und durch einen Ventilator verteilt wird.
  • Eine feste Installation ist nicht nötig, der Aircooler kann nach Belieben bewegt werden.
  • Ein Aircooler ist weniger aufwändig und weniger teuer als eine Klimaanlage, erbringt aber auch nicht dieselbe Kühlleistung.

Aircooler Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Aircooler mit Allround Ausstattung

Das mobile Klimagerät von IcyAir ist Luftkühler, Luftbefeuchter und Luftreiniger in einem. Zwei integrierte Kühlakkus sorgen für noch mehr Abkühlung in den heißen Monaten. Das Klimagerät besitzt einen eingebauten Timer und kann durch eine mitgelieferte Fernbedienung betätigt werden.

Mit einem Gewicht von 5,5 Kilogramm ist der Aircooler leicht und kann gut von Raum zu Raum transportiert werden. Außerdem ist er mit 45 Dezibel geräuscharm und ermöglicht so auch die Inbetriebnahme im Büro oder über Nacht. Der Wassertank ist mit 5,7 Litern recht groß und lässt sich zur leichteren Reinigung aus dem Gerät entnehmen.

Wer also einen praktischen, Aircooler mit vielen Zusatzfunktionen und großer Mobilität haben möchte, sollte sich dieses Produkt definitiv anschauen.

Der beste Aircooler mit stylischem Design

Der Highrise Luftkühler von Klarstein vereint ebenfalls die drei Funktionen der Kühlung, Befeuchtung und Reinigung der Luft. Sein Wassertank umfasst 2,5 Liter, ein Eispack und eine Fernbedienung sind im Lieferumfang enthalten.

Dieser Aircooler besticht aber auch durch seine Optik und seine Maße. Mit 4,3 Kilogramm ist er sehr leicht und gut transportabel. Der schwarze Tower misst 90 cm in der Höhe und ca. 24 cm im Durchmesser. Durch sein schlankes, elegantes Design lässt er sich gut in die Einrichtung eines Zimmers integrieren und erweckt nicht den Anschein eines zusätzlichen, großen, elektronischen Gerätes.

Für alle, denen die Gesamtoptik besonders wichtig ist, die aber dennoch nicht auf Qualität und Leistung verzichten wollen, ist dieses Modell genau richtig.

Der beste Aircooler in klassischer Ausführung

Der klassische Luftkühler von Pro Breeze kann vor allen Dingen mit seinem großen Wassertank von 10 Litern Volumen punkten. Zusätzlich ist er mit einer LED-Anzeige, einer Fernbedienung und einem Timer ausgestattet. Zwei Kühlpacks sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Wer auf der Suche nach einem klassischen Luftkühler ohne Zusatzfunktionen, aber dafür von guter Qualität ist, macht mit diesem Modell nichts falsch.

Der beste Aircooler in kleiner Ausführung

Der 3 in 1 Mini-Aircooler von Camry ist ein kleiner, würfelförmiger Tisch-Aircooler, der per USB-Kabel oder Steckdose betrieben werden kann. Sein Wassertank fasst 0,7 Liter und mit 16,5 x 17,5 x 17 cm passt er bequem auf jeden Tisch.

Trotz der kleinen Größe kann auch dieser Aircooler die Luft nicht nur kühlen, sondern auch befeuchten und reinigen. Ein zusätzliches Feature ist die Stimmungsbeleuchtung, bei der zwischen sieben verschiedenen Farben ausgewählt werden kann.

Dieser Aircooler eignet sich insbesondere für alle gut, die sich Abkühlung wünschen, aber keinen ganzen Raum kühl halten müssen, beispielsweise im Büro oder am heimischen Schreibtisch. Mit seinem günstigen Preis ist er auch für Studentenzimmer eine ideale Lösung.

Kauf- und Bewertungskriterien für Aircooler

Aircooler gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und mit diversen Zusatzfunktionen. Vor dem Kauf solltest Du Dir überlegen, welches Gerät für Deine Zwecke das Richtige ist. Bei der großen Auswahl auf dem Markt den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Daher haben wir einige Bewertungskriterien zusammengestellt.

Die Kriterien, mit deren Hilfe Du die portablen Klimageräte miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Leistung

Ein Aircooler ist jedoch keine Klimaanlage und wird daher auch nicht dieselbe Kühlleistung erbringen. Das portable Klimagerät kann die Raumtemperatur um maximal 3 Grad senken. Dafür ist aber auch der Stromverbrauch eines Luftkühlers deutlich geringer als der einer Klimaanlage mit Schlauch und Kompressor.

Grundsätzlich gilt: je größer der Raum, desto höher sollte die Leistung des Aircoolers sein. Denn je höher die Leistung ist, desto größer ist auch die Reichweite.

Entscheidend ist neben der Kühlleistung aber auch die Leistung des Ventilators, denn allein durch die Luftverwirbelung fällt es unserem Körper leichter, seine Temperatur zu regulieren.

Beachtet werden sollte allerdings auch, dass bereits sehr feuchte Umgebungsluft die Kühlleistung mindern kann. Die Raumluft ist dann bereits gesättigt und kann das kühlende Wasser des Aircoolers nicht mehr aufnehmen.

Größe und Gewicht

Je größer der Luftkühler ist, desto mehr Leistung und Reichweite kann er erbringen.

Welche Größe Dein Aircooler aber tatsächlich haben sollte, hängt immer von den individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten ab.

  • Groß: Ein hoher, schmaler Tower-Aircooler lässt sich beispielsweise sehr gut in Nischen und Ecken schieben.
  • Mittel: Soll der Luftkühler, je nach Bedarf, in verschiedenen Räumen aufgestellt werden, sollte er nicht zu schwer und unhandlich sein, damit er gut transportabel bleibt.
  • Klein: Der würfelförmige Mini-Aircooler oder auch Tisch-Aircooler hat zwar weniger Reichweite, ist dafür aber der ideale Begleiter fürs Büro oder die nächste Reise.

Volumen Wassertank

Das Volumen des Wassertanks kann bei Aircoolern zwischen 0,3 und 12 Liter variieren. Je kleiner der Tank, desto häufiger muss Wasser nachgefüllt werden.

Achte beim Kauf auf einen herausnehmbaren Wassertank. Das erleichtert später die Reinigung.

Von Zeit zu Zeit muss der Wassertank gereinigt werden. Hierfür kann er bei manchen Geräten entnommen werden, bei anderen ist er fest installiert und muss im Gerät mit einem Tuch gesäubert werden.

Für zusätzliche Kühlleistung können bei einigen Modellen Kühlakkus eingesetzt werden, die den Effekt des Wassers verstärken. Bei anderen Varianten können in den Wassertank des Monoblock-Klimagerätes Eiswürfel oder Duftöle hinzugegeben werden.

Extras

Aircooler bieten neben der reinen Kühlfunktion oft einige extra Features. Die Bandbreite reicht dabei von Fernbedienung bis Luftreinigung.

Wer seinen Luftkühler auch in der Nacht in Betrieb halten möchte, kann bei Aircoolern mit Timer-Funktion die genaue Laufzeit festlegen. Die beweglichen Lamellen der Swing-Funktion verteilen die gekühlte Luft gleichmäßig im Raum. Per Fernbedienung kann das Gerät bequem gesteuert werden und LED-Displays erleichtern die Bedienung zusätzlich.

Besonders für Allergiker kann die Luftreinigungsfunktion von Vorteil sein
Die aus dem Gerät strömende Luft wird durch ein Vlies gefiltert, gereinigt und von Pollen befreit. Ein integrierter Ionisator kann sogar gegen Pilze und Bakterien helfen.

Luftbe- oder Entfeuchtungsfunktionen können das Raumklima angenehmer machen und beständig halten. Die Hinzugabe von Duftölen kann für angenehme Gerüche im Raum sorgen.

Mögliche Extras:

  • Timer
  • Fernbedienung
  • LED-Display
  • Luftreinigung
  • Luftbe- oder Entfeuchtung
  • Duftöle

Lautstärke

Im Vergleich zu fest installierten Klimaanlagen sind die portablen Verdunstungskühler im Betrieb sehr leise. Hörbar bleiben sie aber dennoch.

Oft steigt mit der Leistungsstärke auch der Geräuschpegel. Die kleinen Tisch-Aircooler sind allerdings meistens noch lauter, als ihre größeren Kollegen.

Grade geräuschempfindliche Menschen, die ihren Aircooler in Wohnräumen aufstellen möchten, sollten daher auf die Dezibel-Angaben des Herstellers achten.

Wer einen leiseren Luftkühler kaufen möchte, muss dafür meist mehr zahlen.

Entscheidung: Welche Arten von Aircoolern gibt es und welche ist die richtige für mich?

Aircooler lassen sich in drei Kategorien einteilen: Klassische Aircooler, All in One-Geräte und Mini-Aircooler.

Art Vorteile Nachteile
Klassischer Aircooler Einfache Handhabung Leistung begrenzt
All in One-Aircooler Viele Funktionen Teurer
Mini-Aircooler Reisegröße Wenig Leistung

Was genau die verschiedenen Aircooler-Typen auszeichnet, was ihre Vorteile und was die Nachteile sind, haben wir Dir hier zusammengestellt, um Dir einen besseren Überblick zu geben.

Klassischer Aircooler

Klassischer Aircooler

Der klassische Aircooler funktioniert wie ein Ventilator, vor den ein feuchtes Tuch gehangen wird. Die warme Raumluft wird vom Gerät eingesogen, an kaltem Wasser, Eis oder Kühlakkus vorbeigeleitet, dabei abgekühlt und dann zurück in den Raum geblasen.

Die Luft wird also innerhalb des Verdunstungskühlers tatsächlich abgekühlt, allerdings längst nicht so stark, wie bei einer richtigen Klimaanlage. Je nach Leistung schafft der klassische Aircooler eine Temperatursenkung von bis zu 3 Grad Celsius in Räumen bis 65 m2 Größe. Reichweite und Kühlleistung können aber stark variieren und sind nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Klimaanlage.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Schnelle Abkühlung
  • Kostengünstige Anschaffung
  • Geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Reichweite begrenzt
  • Kühlleistung geringer als bei Klimaanlage
  • Weniger Zusatzfunktionen

Dafür ist die Handhabung des Monoblock-Klimagerätes deutlich leichter: Er muss lediglich an den Strom angeschlossen und mit Wasser befüllt werden, um betriebsbereit zu sein. Ideal für alle, die eine schnelle, unkomplizierte, aber nicht zu starke Abkühlung möchten. Dementsprechend sind auch die Anschaffungskosten, sowie die entstehenden Stromkosten eines solchen Gerätes weniger hoch, als bei einer Klimaanlage.

All in one-Aircooler

All in one-Aircooler

Aircooler werden oft als X in 1-Geräte angeboten. Sie ergänzen die klassische Luftkühlungsfunktion um Luftbe- oder Entfeuchtung, oder bieten eine zusätzliche Reinigungsfunktion an.

Die Luftbefeuchtung ist vor allem im Winter von Vorteil, da sie die trockene Heizungsluft ausgleichen kann. In den heißen Sommermonaten dagegen, kann die angefeuchtete Luft zum Problem werden. Sie bringt zwar etwas Abkühlung, kann aber je nach Umgebungsluft auch Schwüle erzeugen. Daher sind einige Geräte mit einer Luftentfeuchtungsfunktion ausgestattet, die der Luft die Feuchtigkeit entziehen soll. So soll der Aircooler das Raumklima optimal anpassen und das ganze Jahr über nutzbar und hilfreich sein.

Besonders für Allergiker ist die Reinigungsfunktion der Luftkühler interessant. Bevor die Luft in den Raum zurückgegeben wird, wird sie durch ein eingebautes Vlies geleitet, das die Luft filtert und von Pollen befreit. Ein integrierter Ionisator kann zusätzlich Schutz gegen Bakterien, Pilze und Milben liefern.

Vorteile
  • Raumklima und Luftfeuchtigkeit können zu jeder Jahreszeit angepasst werden
  • Luftreinigung gegen Pollen
  • Viele Extras
  • Gut transportabel
Nachteile
  • Stromverbrauch höher
  • Teurer in der Anschaffung

Diese Geräte mit vereinten Funktionen sind zwar praktisch, in ihrer Anschaffung aber auch teurer und in ihrem Stromverbrauch höher.

Mini-Aircooler

Mini-Aircooler

Die Miniaturvariante des Aircoolers eignet sich besonders gut für alle, die ihre kühle Brise immer dabei haben möchten. Die kleinen, würfelförmigen Tisch-Luftkühler können problemlos mit ins Büro, auf den Campingplatz oder die nächste Reise genommen werden.

Durch ihren eingebauten USB-Anschluss können sie über die Steckdose, aber auch über Laptop oder Powerbank betrieben werden und benötigen somit nicht zwingend eine Steckdose in erreichbarer Nähe. Dem Nutzer wird dadurch eine größere Bewegungsfreiheit ermöglicht.

Vorteile
  • Ideal zum Mitnehmen
  • USB-Anschluss
  • Einfache Handhabung
  • Platzsparend
  • Kostengünstige Anschaffung
Nachteile
  • Geringe Reichweite
  • Höhere Lautstärke
  • Weniger Leistung

Die platzsparenden Luftkühler passen bequem in den Rucksack und sind ein guter Begleiter für unterwegs. Durch ihre geringe Größe sind sie leicht zu bedienen und günstig in der Anschaffung. Reichweite und Leistung sind allerdings aufgrund der Größe sehr gering und die Betriebslautstärke höher als bei den großen Varianten.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Aircooler ausführlich beantwortet

Du interessiert Dich für das Thema Aircooler, hast aber noch einige Fragen, die Du beantwortet wissen möchtest? Wir haben die häufigsten Fragen und die wichtigsten Antworten zusammengefasst, um Dir bei Deiner Entscheidung zu helfen.

Was ist ein Aircooler und wie funktioniert er?

Die Technik hinter einem Aircooler ist nicht schwer zu verstehen:

Ein Aircooler saugt Luft ein, kühlt sie durch Wasser ab und bläst sie dann durch einen Ventilator wieder in den Raum hinein. Dadurch kann die Temperatur um bis zu 3 Grad Celsius gesenkt werden.

Ein Aircooler, oder auch Luftkühler, ist im Grund genommen ein verbesserter Ventilator. Das Gerät zieht die Umgebungsluft ein und führt sie an einem Wassertank und oder einem Kühlakku vorbei. Dabei verdunstet das dort gelagerte Wasser, was der Luft Energie in Form von Wärme entzieht und sie anfeuchtet. Diese abgekühlte, feuchte Luft wird dann mithilfe eines Ventilators wieder in den Raum abgegeben.

So kann der Aircooler eine Abkühlung der Raumtemperatur von bis zu 3 Grad Celsius erzeugen.

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Ein Aircooler kann mithilfe von Wasser und Eis die Umgebungsluft abkühlen.
(Bildquelle: Pixabay / Bruno /Germany)

Bei ohnehin schon hoher Luftfeuchtigkeit nimmt die Kühlleistung des Aircoolers ab, da die Luft dann schneller mit Wasser gesättigt ist und nicht mehr gut runter gekühlt werden kann. So kann unter Umständen auch eine Unangenehme Schwüle entstehen.

Was unterscheidet den Aircooler von einem Ventilator und einer Klimaanlage?

Ein Ventilator ist essentieller Bestandteil jeden Aircoolers. Er verwirbelt die Luft und sorgt allein damit für eine besserer Temperaturregulierung des Körpers und ein Abkühlungsgefühl. Im Gegensatz zum Ventilator kann der Aircooler durch seine Technik aber tatsächlich die Umgebungsluft um ein paar Grad Celsius abkühlen.

Die Wirkungsweise einer Klimaanlage unterscheidet sich dagegen in einigen Punkten wesentlich von der eines Aircoolers. Eine normale Klimaanlage führt der warmen Luft im Innern des Gerätes ein chemisches Kühlmittel zu. Die im Prozess entstehende, warme Abluft wird durch einen Schlauch aus dem Raum raus nach draußen geleitet.

Eine Klimaanlage kann, im Gegensatz zum Aircooler, starke, dauerhafte Abkühlung, auch in großen Räumen schaffen. Dafür ist hier eine feste Installation durch einen Fachmann nötig, die mit großen Kosten und hohem Stromverbrauch verbunden ist.

Typ Vorteile Nachteile
Ventilator Günstig Keine Kühlung
Aircooler Mobil Wenig Kühlung
Klimaanlage Hohe Kühlung Feste Installation

Der Aircooler als portables Klimagerät ist nicht zu verwechseln mit portablen Klimaanlagen. Jede Klimaanlage, auch die portable, besitzt einen Abluftschlauch und braucht dementsprechend einen Platz am Fenster. Ein Aircooler besitzt keinen Schlauch und ist damit keine Klimaanlage.

Für wen eignet sich ein Aircooler?

Aircooler sind besonders für Menschen ideal, die in ihrer Wohnung keine Klimaanlage fest installieren können oder dürfen. Aber auch für alle, die sich Kosten, Aufwand und Wartungen sparen wollen, kann der Luftkühler eine gute Alternative in den Sommermonaten sein.

Aircooler benötigen keine feste Installation und keine chemischen Kühlmittel.

Durch seine Größe ist der Verdunstungskühler gut geeignet, um ihn, ganz nach den eigenen Bedürfnissen, an verschiedenen Stellen im Haus zu platzieren und nach Belieben zu bewegen. Die Mini-Aircooler passen sogar in die Tasche und können überall hin mitgenommen werden.

Auch für alle, die die Umwelt schonen und auf chemische Kühlungsmittel verzichten möchten, ist ein Luftkühler bestens geeignet, denn er benötigt lediglich Wasser um zu funktionieren.

Es sollte jedoch immer im bedacht werden, dass ein Aircooler nicht dieselbe Kühlleistung erbringen kann und wird, wie eine fest installierte Klimaanlage.

Was kann ein Aircooler sonst noch?

Neben der Luftkühlung kann ein Aircooler mit vielen weiteren Funktionen aufwarten, die sehr nützlich sein können. Dazu gehören:

  • Die Reinigung der Luft von Pollen
  • Die Beseitigung von Schimmel, Pilzen und Milben
  • Die Be- oder Entfeuchtung der Luft
  • Die Stabilisierung des Raumklimas
  • Das Verströmen von Düften

Je mehr ein Aircooler können soll, desto teurer wird er aber meistens auch und desto mehr Strom verbraucht er.

Welche Alternativen zum Aircooler gibt es?

Alternativen zum Aircooler können zum einen Ventilator oder eine fest installierte Klimaanlage sein. Daneben gibt es aber auch noch die portable Variante der Klimaanlage, die jedoch ebenfalls einen Zugang nach draußen und chemisches Kühlmittel benötigt.

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Mit einem Aircooler kann man auch in den heißen Monaten gut durchatmen. Er kühlt, befeuchtet und reinigt die Luft. (Bildquelle: Unsplash / Rodolfo Sanches Carvalho)

Die Split-Klimaanlage, bei der ein Teil innen und der zweite Teil außen am Haus montiert wird, ist leiser und platzsparender, als eine normale Klimaanlage, da der Kompressor sich nicht im Raum befindet. Allerdings ist auch hier eine Installation durch einen Fachmann vonnöten.

In welcher Größe sollte ich einen Aircooler kaufen?

Das kommt ganz auf Deine persönlichen Umstände und Vorlieben an.

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Für kleine Räume reicht ein kleinerer Luftkühler mit weniger Leistung aus.

Je größer der zu kühlende Raum, desto mehr Leistung sollte der Aircooler aufweisen, was sich meist auch auf die Größe auswirkt.

Bekommt der Aircooler einen festen Platz, kann er größentechnisch auf diesen angepasst werden.

Soll der Luftkühler dagegen gut transportabel und in vielen Räumen aufstellbar sein, sollte er entsprechend leicht und gut tragbar sein.

Wer viel unterwegs ist, kann über die Mini-Variante mit USB-Anschluss nachdenken, die sich sehr gut mitnehmen lässt.

Was kostet ein Aircooler?

Um einen Überblick über mögliche Kosten zu erhalten, haben wir dir folgende Tabelle zur Verfügung gestellt:

Typ Preis
Klassischer Aircooler ab 80 Euro
All in one-Aircooler ab 100 Euro
Mini-Aircooler ab 25 Euro

Wo kann ich einen Aircooler kaufen?

Aircooler sind überall dort erwerbbar, wo es elektronische Artikel gibt, aber auch in den gängigen (Online-) Shops:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • real.de
  • otto.de

Wie reinige ich einen Aircooler?

Damit sich kein Schimmel bildet, muss der Wassertank des Luftkühlers von Zeit zu Zeit gereinigt werden.

Bei einigen Modellen ist der Tank für eine leichtere Reinigung abnehmbar und kann dann einfach ausgespült werden.

Ist dies nicht der Fall, sollte der Wassertank im Gerät vorsichtig mit einem Tuch gesäubert werden.

Um Schimmel auch innerhalb der Wohnung vorzubeugen, der durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit entstehen kann, sollten die Zimmer regelmäßig gut gelüftet werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.hausbaumagazin.at/mobile-klimaanlage-fuer-das-haus-das-sollten-sie-beachten/

[2] https://wohnglueck.de/artikel/luftkuehler-11961

[3] https://www.energie-lexikon.info/ratgeber_klimageraete.html

Bildquelle: dmitrimaruta/ 123rf.com

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